Produktbild: "Weibliche Angelegenheiten"

"Weibliche Angelegenheiten" Handlungsräume von KZ-Aufseherinnen in Ravensbrück und Neubrandenburg

138

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

15.01.2018

Verlag

Hamburger Edition HIS

Seitenzahl

350 (Printausgabe)

Dateigröße

3003 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783868549270

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

15.01.2018

Verlag

Hamburger Edition HIS

Seitenzahl

350 (Printausgabe)

Dateigröße

3003 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783868549270

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  • Bewertung

    1/5

    10.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Wichtige Geschichte hinter akademischen Mauern versteckt – Eine Enttäuschung für interessierte Leser

    Eigentlich ist das Thema der KZ-Aufseherinnen in Ravensbrück und Neubrandenburg von immenser gesellschaftlicher Bedeutung. Man erwartet eine Arbeit, die Licht in ein dunkles Kapitel der Geschichte bringt und dem Leser ein tieferes Verständnis für die Strukturen weiblicher Täterschaft ermöglicht. Doch was Johannes Schwartz hier abliefert, ist das Paradebeispiel für eine Wissenschaft, die den normalen Leser völlig ausschließt. Anstatt die Geschichte greifbar und als Bereicherung für das allgemeine Bewusstsein aufzuarbeiten, verliert sich das Buch in einem dichten Gestrüpp aus soziologischem Fachjargon. Wer kein Studium der Sozialwissenschaften absolviert hat, scheitert bereits nach wenigen Seiten an der dichten theoretischen Aufladung. Begriffe wie „Habitus“, „sozialer Raum“ oder ständige Rückbezüge auf Theoretiker wie Bourdieu und Foucault mögen in einem winzigen Expertenkreis für Anerkennung sorgen, machen das Werk für die breite Masse jedoch praktisch unlesbar. Es ist frustrierend, wenn ein so kritisches Thema derart abstrakt und hölzern behandelt wird, dass jeglicher Zugang zur menschlichen und historischen Realität verloren geht. Ein Buch über dieses Kapitel unserer Geschichte sollte aufklären und aufrütteln – dieses Werk hier ist stattdessen eine sprachliche Barriere. Fazit: Wer eine verständliche historische Aufarbeitung sucht, wird hier bitter enttäuscht. Eine verpasste Chance, ein wichtiges Thema einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Für den „Jedermann“ absolut nicht zu empfehlen.

  • Bewertung

    1/5

    01.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine unnötig komplizierte und selbstbezogene Studie

    Es ist eine enttäuschende Studie, die das Archivmaterial zum Thema der KZ-Aufseherinnen in Ravensbrück und Neubrandenburg in einer unnötig komplizierten und selbstbezogenen Weise nutzt. Der Autor verstrickt sich in einem Dickicht von Fachbegriffen und theoretischen Konstrukten, die den Zugang zu den eigentlichen Forschungsergebnissen erschweren. Die Studie selbst bietet keine neuen oder überraschenden Erkenntnisse über die Gewaltpraktiken der KZ-Aufseherinnen. Stattdessen werden bekannte Fakten in einer übermäßig komplexen Sprache präsentiert, die den Leser eher verwirrt als aufklärt. Der Schreibstil ist so kompliziert, dass er den Eindruck erweckt, der Autor wolle mehr sich selbst als die Forschungsergebnisse präsentieren. Als Fachmann rate ich ausdrücklich vom Kauf dieses Buches ab, da es weder für Fachleute noch für Laien einen nennenswerten Mehrwert bietet. Die komplizierte Sprache und die selbstbezogene Darstellung machen es zu einem Buch, das eher Verwirrung stiftet als Aufklärung bringt.

  • Bewertung

    1/5

    31.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Wissenschaft dominiert, die Opfer schweigen

    Die Arbeit ist so sehr auf wissenschaftliche Theorien und Begriffe fixiert, dass die eigentlichen Opfer und ihre Erfahrungen in den Hintergrund treten. Die Sprache ist komplex und schwer verständlich, was den Zugang zu den Inhalten erschwert. Die Autorensicht ist dominant, während die Stimmen und Erfahrungen der Häftlinge kaum hörbar sind. Die Arbeit konzentriert sich auf die Analyse der Gewaltpraktiken der Aufseherinnen, ohne die Auswirkungen auf die Opfer ausreichend zu berücksichtigen. Damit scheint das Buch mehr darauf ausgerichtet zu sein, den Autor als Experten in seinem Feld zu etablieren, als den Opfern des NS-Regimes gerecht zu werden oder die Geschichte für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

  • Bewertung

    1/5

    31.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine unzureichende und ungeschickte Darstellung von Gewalt im KZ Ravensbrück

    Als Historiker bin ich enttäuscht von der Interpretation von Gewalt im KZ Ravensbrück in diesem Buch. Der Autor Johannes Schwartz präsentiert zwar ausreichend belegte Thesen, aber die Schlüsse, die daraus gezogen wurden, sind zu statisch und bieten keine neuen Erkenntnisse über die Komplexität von Gewaltpraktiken im KZ Ravensbrück. Schwartz blendet wichtige Nuancen und Differenzierungen aus, die für das Verständnis von Gewaltpraktiken im KZ Ravensbrück notwendig wären. Dieses Buch mag zwar ein solides Werk sein, das auf umfangreichen Quellen basiert, aber die Interpretation von Gewalt im KZ Ravensbrück könnte/sollte nuancierter und differenzierter sein. Der Autor hat es nicht geschafft, die Komplexität von Gewaltpraktiken im KZ Ravensbrück ausreichend zu erfassen. Ich bereue den Kauf dieses Buches.

  • Bewertung

    1/5

    28.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine enttäuschende und unverständliche Analyse

    Die Untersuchung der Gewaltpraktiken von KZ-Aufseherinnen in Ravensbrück und Neubrandenburg ist ein wichtiges Thema, aber Schwartz' Ansatz ist unklar und seine Argumentation oft verwirrend. Die Verwendung von Fachjargon und komplexen Theorien macht das Buch zu einer Herausforderung für Leser ohne spezielle Kenntnisse. Die Analyse der Quellen ist umfassend, aber die Schlussfolgerungen sind oft nicht überzeugend oder bleiben vage. Das Buch hätte von einer klareren Struktur und einer präziseren Sprache profitiert. Insgesamt ist es ein enttäuschendes Werk, das wichtige Fragen aufwirft, aber keine zufriedenstellenden Antworten liefert.

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