Die Berliner Olympiade von 1936 und ihre Außenwirkung: Weltereignis oder Propagandaveranstaltung ?
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.03.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
117 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638623919
Mit den XI. Olympischen Spielen 1936 fand zum ersten Mal eine Olympiade in einem diktatorisch regierten Land statt. Berlin hatte den Zuschlag für die Ausrichtung der Spiele noch zur Zeit der Weimarer Republik erhalten, durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten änderten sich die politischen Verhältnisse in Deutschland im Januar 1933 allerdings grundlegend. Den Nationalsozialisten war mit den Olympischen Spielen ein Weltereignis in die Hände gelegt worden, das bald als einmalige Gelegenheit zur Selbstdarstellung des Regimes erkannt wurde.
Ziel war es, eine Olympiade zu organisieren, an die sich die Welt noch lange erinnern und deren Organisation sich positiv auf das Ansehen Deutschlands und des nationalsozialistischen Regimes auswirken sollte. Dieses Ziel wurde erreicht; die beeindruckende Show, die Atmosphäre im Stadion, die sportlichen Höchstleistungen blieben vielen der Zuschauer, Teilnehmer und Journalisten in Erinnerung. Nicht zuletzt durch den Olympiafilm von Leni Riefenstahl wurden die Berliner Spiele als Spiele der Rekorde zu einem Mythos. Die nationalsozialistische Propaganda im Umfeld der Olympischen Spiele schaffte es, die Weltöffentlichkeit über die wahre Natur des NS-Regimes zu täuschen bzw. dazu zu bewegen, über die tatsächlichen Verhältnisse in Deutschland hinwegzusehen, zumindest solange bis die Spielen vorüber waren. Um zu zeigen, wie das Weltereignis der Olympischen Spiele 1936 als Propagandaveranstaltung genutzt wurde, beschäftigt sich diese Arbeit damit, welche Ziele die nationalsozialistische Propaganda in der Vorbereitungsphase und bei den Olympischen Sommerspielen an sich verfolgte, welche Mittel sie dazu einsetzte und wie erfolgreich sie damit war.
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