Produktbild: Lenz. Der hessische Landbote

Lenz. Der hessische Landbote

1

3,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2018

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

52

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/0,4 cm

Gewicht

84 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7460-9291-1

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2018

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

52

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/0,4 cm

Gewicht

84 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7460-9291-1

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Georg Büchner (1813 – 1837)…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 03.01.2024

Bewertungsnummer: 2835311

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Georg Büchner (1813 – 1837) verarbeitet in seiner Novelle „Lenz“ den sich verschlechternden geistigen Zustand des Schriftstellers Jakob Michael Reinhold Lenz (1751 – 1792). Er bezieht sich dabei auf Aufzeichnungen des Pfarrers Johann Friedrich Oberlin, den Lenz im Zuge seiner Krankheit aufgesucht hatte. Lenz leidet unter Stimmungsschwankungen, Angstzuständen, Wahnvorstellungen und Suizidgedanken. Er flieht aus der Stadt und trifft in dem Dorf Waldbach im Elsass Pfarrer Oberlin, der bemüht ist. Ihm zu helfen. Er erkennt im Laufe der Zeit, dass seine Möglichkeiten begrenzt sind. Büchner beschreibt in dieser Geschichte im wesentlichen einen psychischen Krankheitsverlauf. Eingewoben sind kunsthistorische Diskussionen über Idealismus und Realismus. Der damalige Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und eine übersichtliche Strukturierung in Absätze und Kapitel wäre hilfreich gewesen. „Der Hessische Landbote“ ist ein Pamphlet gegen die sozialen Missstände seiner Zeit, ein Aufruf zur Revolution an die Landbevölkerung gegen Regierung und Adel. Es sind zwei Fassungen abgedruckt, die ursprüngliche Fassung von Juli 1834 von Georg Büchner und die später von Friedrich Ludwig Weidig und Leopold Eichelberg abgeschwächte Fassung von November 1834. Der Text enthält eine massive Kritik gegen die Steuergesetzgebung, gegen die Voreingenommenheit von Richtern, gegen das Beamtentum und gegen Regierung und Adel im Großherzogtum Hessen. Es wird Bezug genommen zur Französischen Revolution. Das Flugblatt hatte für einige Betroffene erhebliche Konsequenzen. Ich hätte es begrüßt, wenn in dem Buch Erläuterungen zu den beiden Texten enthalten wären (Vorwort, Nachwort), da ein Verständnis und eine zeitgeschichtliche Zuordnung ohne Metainformationen kaum möglich ist. Manche bezeichnen diese Schrift als erstes Manifest einer sozialen Revolution.

Georg Büchner (1813 – 1837)…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 03.01.2024
Bewertungsnummer: 2835311
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Georg Büchner (1813 – 1837) verarbeitet in seiner Novelle „Lenz“ den sich verschlechternden geistigen Zustand des Schriftstellers Jakob Michael Reinhold Lenz (1751 – 1792). Er bezieht sich dabei auf Aufzeichnungen des Pfarrers Johann Friedrich Oberlin, den Lenz im Zuge seiner Krankheit aufgesucht hatte. Lenz leidet unter Stimmungsschwankungen, Angstzuständen, Wahnvorstellungen und Suizidgedanken. Er flieht aus der Stadt und trifft in dem Dorf Waldbach im Elsass Pfarrer Oberlin, der bemüht ist. Ihm zu helfen. Er erkennt im Laufe der Zeit, dass seine Möglichkeiten begrenzt sind. Büchner beschreibt in dieser Geschichte im wesentlichen einen psychischen Krankheitsverlauf. Eingewoben sind kunsthistorische Diskussionen über Idealismus und Realismus. Der damalige Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und eine übersichtliche Strukturierung in Absätze und Kapitel wäre hilfreich gewesen. „Der Hessische Landbote“ ist ein Pamphlet gegen die sozialen Missstände seiner Zeit, ein Aufruf zur Revolution an die Landbevölkerung gegen Regierung und Adel. Es sind zwei Fassungen abgedruckt, die ursprüngliche Fassung von Juli 1834 von Georg Büchner und die später von Friedrich Ludwig Weidig und Leopold Eichelberg abgeschwächte Fassung von November 1834. Der Text enthält eine massive Kritik gegen die Steuergesetzgebung, gegen die Voreingenommenheit von Richtern, gegen das Beamtentum und gegen Regierung und Adel im Großherzogtum Hessen. Es wird Bezug genommen zur Französischen Revolution. Das Flugblatt hatte für einige Betroffene erhebliche Konsequenzen. Ich hätte es begrüßt, wenn in dem Buch Erläuterungen zu den beiden Texten enthalten wären (Vorwort, Nachwort), da ein Verständnis und eine zeitgeschichtliche Zuordnung ohne Metainformationen kaum möglich ist. Manche bezeichnen diese Schrift als erstes Manifest einer sozialen Revolution.

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Lenz / Der Hessische Landbote

von Georg Büchner

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