Produktbild: "Halt bloß die Klappe!"

"Halt bloß die Klappe!" Als konservativer Student am Otto-Suhr-Institut: Ein fesselndes Buch über ein Studium mit Hindernissen

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.02.2018

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

284 (Printausgabe)

Dateigröße

1152 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783746087337

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

15.02.2018

Verlag

BoD - Books on Demand

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284 (Printausgabe)

Dateigröße

1152 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783746087337

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  • Erik Blair

    aus Münster

    4/5

    22.02.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Halt die Klappe!“ - Dieser,…

    „Halt die Klappe!“ - Dieser, zugegeben, eigenwillige Titel ziert das Cover des vorliegenden Tagebuches, welches der Journalist und „Junge Freiheit“-Autor Lion Edler zur Zeiten seines Studiums am Berliner Otto-Suhr-Institut geführt hat. Altmodische Leser, die bei Universitäten noch an ganzheitliche Bildung und die Orientierung am besseren Argument denken, werden sich hier warm anziehen müssen – Edler präsentiert tiefrote Professoren, Kurse, deren Untertitel unisono „Der Kapitalismus in der Krise“ lauten könnte, und ein Uni-Café, das sein schwarzes Gold von feministischen Frauenkooperativen in Honduras bezieht. Hoch anrechnen muss man Edler, mit welcher Klarheit er dieses linksradikale Biotop, das sicher nicht nur seine Universität vereinnahmt hat, für seine Leser ausleuchtet. Es macht schlicht sprachlos, mit welcher Selbstverständlichkeit dort Heterosexualität und „Weiß-Sein“ als inhärent privilegiert und unterdrückerisch betrachtet wird. Jemanden allein aufgrund seiner Herkunft als Täter einzuordnen, als Problem, dessen man sich annehmen muss – Hatten wir das nicht schon einmal? Letztendlich kann es da nur als würdiger Schluss betrachtet werden, wenn auf der letzten Seite des Buches die folgende, von der Uni-Toilette stammende Schmiererei zitiert wird: „Deutschland, du mieses Stück Scheiße.“ Doch an ausgewählten Stellen scheint zwischen alledem auch durch, dass hierzulande noch nicht alles verloren ist. So wird man beispielsweise Zeuge, wie auf einer Kennlernfahrt selbst der „Spiegel“ den Ansprüchen seiner kulturrevolutionären Kinder nicht mehr gerecht wird und man am Abend dann doch über feministische Sprachforderungen lachen kann. Alles in allem bietet „Halt die Klappe!“ eine anregende Lektüre, die stets schwankt zwischen Sprachlosigkeit und bürgerlichem Hoffnungsschimmer. Ganz besonders ans Herz legen möchte man es darüber hinaus jungen Menschen, die in Erwägung ziehen, Politikwissenschaften zu studieren, zusammen mit dem gut gemeinten Tipp: „Tut's nicht!“

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