Skandal und Verschwörungstheorie als Waffen der Aufklärung Die Kampagne der Berlinischen Monatsschrift gegen den Scharlatan Cagliostro 1783-1788
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
24.01.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
573 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668620582
Diese Arbeit untersucht die Debattenbeiträge in ihrem historischen Kontext. Nur vor dem Hintergrund der politischen Situation und zeitgenössischer Konflikte innerhalb der Freimaurerei ist das geradezu obsessive Interesse der BM an Cagliostro und ähnlichen Gestalten zu erklären. Die Herausgeber waren überzeugt davon, dass das Projekt der Aufklärung existenziell gefährdet war und - im aus ihrer Sicht schlimmsten Fall - sogar eine Rekatholisierung ganz Europas drohte, wenn ihre Gegner erfolgreich sein würden. Gegen diese zum großen Teil imaginäre Bedrohung, die allerdings durchaus einen realen Kern hatte, setzten sie sich mit den Mitteln der Publizistik zur Wehr. Die Journalisten scheuten nicht davor zurück, Skandalgeschichten und Verleumdungen zu verbreiten. Cagliostro wurde zur Projektionsfläche für düstere Zukunftsängste.
Zuerst geht die Arbeit auf die Esoterik und das Geheimbundwesen im Allgemeinen ein, um dann die konkreten Ereignisse zu beleuchten, die die BM veranlassten, Cagliostro ins Visier zu nehmen. Anhand der Mittel, die sie zu seiner Bekämpfung wählten, wird erkennbar sein, dass die Aufklärer ihrem Hassobjekt näher standen, als ihnen bewusst war.
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