In alten Legenden heißt es, man höre in stürmischen Nächten manchmal ein seltsames Pfeifen, gefolgt vom Erscheinen riesiger schwarzer Hunde. Aber dies sind keine gewöhnlichen Kreaturen, sondern dämonische Wesen, entfesselt von der wilden Jagd auf verlorene Seelen. Nur selten sieht man mehr als einen von ihnen zur selben Zeit, doch wenn alle sieben gemeinsam erscheinen sollten, sei das Ende der Welt gekommen.
In der malerischen Stadt Kingsbury mitten in Vermont betrauert Rose Kerrigan den Tod ihres Großvaters, eines liebenswürdigen, aber seltsamen alten Mannes. Schon bald wird sie von der Legende der Sieben Pfeifer erfahren, denn die gespenstischen Hunde sind nach Kingsbury gekommen und jagen eine Seele, die man vor ihnen verborgen hat. Zuerst ist es nur einer, doch es werden mehr, je länger sie nicht finden, wonach sie suchen.
Und wenn alle sieben Dämonen zusammenkommen ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Bewertung
4/5
05.12.2019
eBook (ePUB 3)
Höllenhunde und Gänsehaut
„Sieben Pfeifer“ ist ein gemeinschaftliches Werk von Christopher Golden und Amber Benson, die vielen vielleicht aus der Serie „Buffy - Im Bann der Dämonen“ ein Begriff sein wird. Verlegt wurde dieses Buch im Buchheim Verlag.
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Bei den titelgebenden sieben Pfeifern handelt es sich um die dämonischen Hunde des Teufels, sogenannte Höllenhunde. Sie werden ausgesandt, um die Seelen jener aufzuspüren, die im Angesicht des Todes das Leben eines anderen opferten, um selbst dem Sensenmann zu entrinnen und an des Toten Stelle weiterzuleben. Das Erscheinen der Höllenhunde geht mit einem schaurigen Pfeifen einher und jedem, der diesen Kreaturen begegnet widerfährt ein Unglück. Sollten jemals alle sieben Hunde gleichzeitig auftreten, wird das Ende der Welt wie wir sie kennen eingeläutet.
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Die Protagonistin der Geschichte, Rose Kerrigan, lebt ein beschauliches Leben in einer Kleinstadt in Neuengland. Mit dem Tod ihres Großvaters nimmt das Unglück seinen Lauf und sie begegnet im Verlauf der Geschichte nicht nur einem Höllenhund. Im Gegensatz zu ihrer Großmutter, die ein schreckliches Geheimnis zu verbergen scheint, sagt sie dem teuflischen Fluch den Kampf an.
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Auf gerade einmal 168 Seiten schaffen es Benson und Golden eine gruselige Atmosphäre zu erschaffen, die mir beim Lesen durchaus die eine oder andere Gänsehaut bescherte. Mir gefiel diese Geschichte ausgesprochen gut und vor allem Amber Benson, deren schriftstellerische Tätigkeiten bisher gänzlich an mir vorbeigingen, werde ich mir mal genauer anschauen.
(Werbung||Rezensionsexemplar)
Bewertung
aus Güglingen
5/5
21.05.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zwei Autoren gleich doppelte Spannung
Das Cover:
Das Cover wurde illustriert von John Howe und ich finde es sehr passend. Zu sehen ist eine nasse Straße die von Laternen beleuchtet wird und so einen rötlichen Schimmer abgibt außerdem stehen auf dieser Straße die genannten Sieben Pfeifer. Riesige, dämonische Hunde.
Der Klappentext:
In alten Legenden heißt es, man höre in stürmischen Nächten manchmal ein seltsames Pfeifen, gefolgt vom Erscheinen riesiger schwarzer Hunde. Aber dies sind keine gewöhnlichen Kreaturen, sondern dämonische Wesen, entfesselt von der wilden Jagd auf verlorene Seelen. Nur selten sieht man mehr als einen von ihnen zur selben Zeit, doch wenn alle sieben gemeinsam erscheinen sollten, sei das Ende der Welt gekommen.
In der malerischen Stadt Kingsbury mitten in Vermont betrauert Rose Kerrigan den Tod ihres Großvaters, eines liebenswürdigen, aber seltsamen alten Mannes. Schon bald wird sie von der Legende der Sieben Pfeifer erfahren, denn die gespenstischen Hunde sind nach Kingsbury gekommen und jagen eine Seele, die man vor ihnen verborgen hat. Zuerst ist es nur einer, doch es werden mehr, je länger sie nicht finden, wonach sie suchen.
Und wenn alle sieben Dämonen zusammenkommen …
Der Klappentext erzählt eine kleine Einleitung über das gesamte, über die Legende die in diesem Buch geschrieben ist und eine kleine Zusammenfassung was in dem Buch passiert. Zum Abschluss noch ein bedrohend wirkende kleinen Satz der sich in den Kopf brennt und dich während dem Lesen die ganze Zeit begleitet. So wird schon allein damit, mit diesem Klappentext eine Spannung aufgebaut die dich über die ganze Zeit hin durch das Buch begleitet.
Das Buch:
Bevor es mit der Geschichte direkt losgeht kann man noch ein interessantes Gespräch zwischen Amber und Christopher lesen indem sie sich darüber unterhalten wie es zu diesem Buch kam was ich für einen schönen Einblick halte.
Es gibt verschiedenste Gefühle. Liebe, Hass, angst sogar Todesangst und Trauer. Das alles in diesem Buch gepaart mit einer Legende die die ganze statt in angst versetzt und selbst die härteste Person bricht ist einfach so super gemacht.
Mein Fazit:
Eine Legende und eine ruhige Stadt kommen plötzlich zusammen und alles droht zerstört zu werden, das muss einfach gelesen werden.
Bewertung
aus Ronnenberg
5/5
31.10.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Kurz aber knackig
Es geschieht selten, dass ich einem Buch das subjektive Prädikat „Pageturner“ verpasse, doch die „Sieben Pfeifer“ haben es sich redlich verdient.
Die der Story zugrunde liegende Legende – oder besser der Aberglaube – existiert wirklich und hat selbst im Jahr 1874 ein paar Minenarbeiter noch davon abgehalten, in ihren Stollen zu fahren. Was dort damals wirklich gepfiffen hat, lasse ich einmal dahingestellt, doch die Grundidee der Höllenhunde, welche auf der Suche nach einer unfassbaren Seele für den Teufel sind, stammt nicht aus den Köpfen der beiden Co-Autoren Amber Benson und Christopher Golden, sondern ist in der englischen Folklore beheimatet.
Die Geschichte hat nicht viel Zeit sich zu entwickeln, was bei 165 Seiten Umfang nicht verwunderlich ist, und man bekommt recht schnell die Protagonisten und die Bedrohung vorgestellt. Dies ist für den weiteren Verlauf des Ganzen nicht wirklich hinderlich, denn Golden und Benson schaffen es perfekt die notwendigsten Wissensdinge über Handlungsort und agierende Personen straff zusammenzufassen, ohne zu oberflächlich zu werden.
Und somit ist der Pageturner eigentlich perfekt, denn Benson und Golden raffen alles in einem atemberaubenden Tempo zusammen, dem manche Autoren sicher noch hunderte von Seiten abgerungen hätten. Sie sparen nicht an gruseligen Momenten und die Beschreibung der neuenglischen Kleinstadt Kingsbury ist so genau ungenau, dass man sich schnell in ihr zurechtfindet, denn man beschränkt sich erfreulich auf wenige Schauplätze und wenige Protagonisten.
Für diejenigen, die Amber Benson nicht kennen: Den meisten könnte sie als Schauspielerin in der Rolle der Hexe „Tara Maclay“ aus der Serie „Buffy – Im Bann der Dämonen“ bekannt sein. Sie hat noch diverse Regieführungen gemacht und scheint nun auch zu schreiben.
Die 14,95 sind, wie immer bei einem Golden-Buch aus dem Buchheim-Verlag, gut angelegt. Hardcover, mit geschwärzten Seitenrändern, Prägedruck auf dem Cover, Lesebändchen und einem Feeling, wie man es nur selten in der Hand halten kann.
Ein gruseliger Zwischensnack, der es in sich hat und den man einfach in einem Rutsch durchlesen muss – was auch problemlos machbar ist.
Bewertung
aus Gardelegen
5/5
12.04.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine keltische Legende super umgesetzt
Die Novelle „Sieben Pfeifer“ von dem Autorenduo Benson und Golden ordnet sich im Genre Mystery- Horror ein.
Als ich vor Erscheinen von dem Titel hörte, hatte ich keinerlei Vermutung, was da inhaltlich auf mich zukommen wird. Christopher Golden‘s Händchen fürs Schreiben und dem Erschaffen einer passenden Atmosphäre kenne ich bereits aus dem Horrorroman „Der Fährmann“, mit dem der Buchheim Verlag sich in der Buchszene etablieren konnte. Nun war ich sehr gespannt auf das Ergebnis der Zusammenarbeit mit der Autorin und Schauspielerin Amber Benson.
„Der Tod ist auf der Jagd nach mir, Rose“ (S. 18)
Dies sind die Worte des völlig verschreckten Walter Hartung zu seiner Enkeltochter Rose Kerrigan. Walter lebt in einem Pflegeheim in Kingsbury und als Leser wird schnell klar, dass die beiden Autoren den Leser sofort in die Haupthandlung einführen. Es geht los…
Als Rose an diesem Tag das Pflegeheim verlässt und sich auf den Weg zu einem Treffen macht, hört sie dieses Geräusch zum ersten Mal. Sie kann es zuerst kaum in Worte fassen, aber es klingt nach einem Pfeifen.
Parallel hört auch ihr Großvater das Pfeifen, der allerdings eine ganz andere Reaktion zeigt als seine Enkelin.
Nach diesem Abend macht Rose eine weitere seltsame Entdeckung.
Von der Hütte ihrer Eltern aus sieht sie einen silbernen Hirsch und hört wieder dieses Pfeifen. Was hat das alles nur zu bedeuten. Plötzlich schlägt Lucy, der Hund ihrer Eltern, auf etwas an. Folgen tut ein schreckliches Szenarium, welches Rose nicht mehr loslässt.
Im Mittelteil der Haupthandlung konnte das Duo mit einer Auflockerung der Rahmenhandlung punkten. Nicht nur Rose wird von seltsamen Ereignissen verfolgt, in ganz Kingsbury geschehen den Einwohnern seltsame Dinge. Dass dies in die Geschichte mit eingeflossen ist, machte die ganze Thematik für mich nur umso schauriger.
Was es mit diesem Pfeifen auf sich hat, erfährt Rose erstmals häppchenweise von ihrer Großmutter Isobel. Eine keltische Sage besagt, dass es sich bei den Sieben Pfeifern um Unheilsbringer handelt, welche von der Hölle ausgesandt worden sind.
Ein persönlicher Besitz ihres Großvaters lässt Rose weitere Rückschlüsse ziehen, aber schafft sie es, das Rätsel noch rechtzeitig zu lösen?
Vier Pfeifer wurden bereits gesichtet. Sollten alle sieben zusammenkommen, wartet Schreckliches auf sie.
Ich hätte niemals damit gerechnet, dass mir Hunde in Kombination mit einem schrillen Pfeifen eine Gänsehaut verschaffen können. Die Covergestaltung vom Illustrator John Howe versetzt den Betrachter und Leser in die gewünschte Stimmung. Man weiß nicht was kommt und die beiden Autoren schaffen es, den gewünschten Höhe- und Wendepunkt in die 165-seitige Novelle perfekt einzuarbeiten. Mich konnten vor allem das provozierte Kopfkino und die Grundidee um die existierende Legende begeistern.
Meiner Meinung nach fehlt diesem Buch nichts.
Es bringt einen mysteriösen Start mit sich, einen schaurigen und spannenden Mittelteil und ein alles klärendes Ende mit sich.
Die Autoren beschränken sich auf ein Mindestmaß an Charakteren, welche alle auf ihre Art und Weise zur Geschichte beitragen.
Mein Fazit
Wieder einmal erschafft Christopher Golden, hier in Zusammenarbeit mit der Autorin Amber Benson etwas Großes. Über eine wiederholte Kooperation der beiden würde ich mich sehr freuen. Die Chemie passt einfach, dass merkt man beim Lesen, und auch bei dem eingefügten Interview vorab der Geschichte, sofort.
Die Legende um die „Sieben Pfeifer“ wird mir noch lange im Kopf herum schwirren und wieder ist dieses Buch der Beweis dafür, welche tollen Geschichten aus mythologischem Hintergrundwissen entstehen können.
Der Buchheim Verlag hat in dieses Werk wieder sehr viel Herzblut und Arbeit hinein gesteckt und ich freue mich bereits auf das kommende Projekt.
Bewertung
4/5
22.02.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Einer ist schon schlimm, aber richtig böse wird es erst, wenn alle Sieben zusammen kommen...
In einer alten Legende heißt es, dass der Teufel riesige schwarze Hunde aussendet, die sich auf die Jagd nach Seelen begeben, die ihm versprochen sind, aber vorenthalten werden. Es sind keine gewöhnlichen Hunde, sondern Dämonen, die die Welt der Lebenden heimsuchen. Es heißt weiter, dass diese dämonischen Hunde meist allein auftreten, sie kündigen sich durch ein seltsames Pfeifen an und nur selten sieht man mehrere von ihnen zusammen. Doch wenn alle sieben auf einmal zusammenkommen, bedeutet es das Ende der Welt…
Rose trauert noch über den Tod ihres Großvaters, als sie das seltsame Pfeifen hört und kurze Zeit später auch den ersten riesigen schwarzen Hund in Kingsbury entdeckt. Aber es bleibt nicht nur bei einem Hund, denn die gesuchte Seele scheint absichtlich verborgen zu werden. Die Zahl der dämonischen Jäger nimmt zu und wenn sie nicht finden, was sie suchen, werden sich alle sieben versammeln…
Der Buchheim Verlag hat mich bereits mit seiner Veröffentlichung „Der Fährmann“ (ebenfalls von Christopher Golden) enorm begeistert. Hier wird die Schönheit des gedruckten Buches genüsslich zelebriert! Aber auch „Sieben Pfeifer“ muss sich nicht verstecken. Wundervolles Hardcover mit Prägung, Lesebändchen, schwarzer Schnitt…da wird dem Buchliebhaber direkt warm ums Herz! John Howe war auch hier wieder für die Illustrationen zuständig (Umschlag und Umschlaginnenteil), allerdings wird die Geschichte dieses Mal (leider) nicht mit grafischer Begleitung inszeniert. Anders ist auch, dass Christopher Golden nicht der alleinige Autor ist, sondern an seiner Seite findet sich in diesem Fall Amber Benson, einigen vielleicht bekannt aus der Serie „Buffy“.
Zusammen lässt das Autorenduo nun eine schaurig schöne Novelle von der Leine, die sich mit der Legende der sieben Pfeifer beschäftigt und diese auch sehr gekonnt in Szene setzt. Wer hier brachialen Horror erwartet, wird enttäuscht. Wie bereits bei „Der Fährmann“ wird wieder einmal auf die leisen Töne gesetzt und das verdammt gut. Es ist herrlich düster, stellenweise etwas blutig und atmosphärisch sehr dicht. Die Geschichte baut sich schleichend auf, nimmt immer mehr Raum ein und steigert sich bis zum Finale immer weiter, das mir persönlich dann leider etwas zu schwach und schnell ausgefallen ist. Da hätte noch etwas mehr kommen dürfen, um dem Werk den letzten Knall-Effekt zu verpassen. Aber abgesehen davon hat man es hier mit einer wirklich wunderbar erzählten Gruselgeschichte zu tun, die auf den nicht mal 150 Seiten den Charakteren so viel Tiefe und Gefühl mit auf den Weg gibt, wie auf so schmaler Seitenzahl möglich ist. Für alle, die auf besondere Bücher und Geschichten aus dem Bereich des Horror- und Gruselgenres stehen eine klare Empfehlung!
Eine alte Legende wird zu einem spannenden Fantasy-Horror-Mix. Absolut lesenswert!
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