Der Hoftag als Fest? - Zum Verhältnis von Fest und Politik auf dem Mainzer Hoftag von 1184
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
03.12.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
175 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638444798
In der Ebene zwischen Rhein und Main versammelten sich auf Ladung des Kaisers neben den Reichsfürsten auch Grafen, Edelleute, Ministerialen und Kleriker mit ihrem Gefolge, um hier die Schwertleite der beiden Söhne Friedrich Barbarossas zu feiern. Doch nicht nur Hoffest, sondern zugleich Hoftag war diese Versammlung der Großen, denn die Angelegenheiten des Reiches wollten und sollten miteinander besprochen werden - Vereinigung der Sphäre der Politik und der Sphäre des Festes, wie der des Spieles.
Doch was verbindet das Fest mit der Politik, die Politik mit dem Fest? Was für eine Rolle spielt in dieser Vereinigung die Religion? Diese Fragen stellten sich dem Verfasser der vorliegenden Hausarbeit bei der Lektüre des Protokolls einer Tagung des Konstanzer Arbeitskreises für mittelalterliche Geschichte e. V. und gaben die Anregung für eine eingehende Auseinandersetzung mit diesem Thema. Ausgehend von der Klärung der Begriffe Spiel und Fest sowie den beiden inhärenten Begriffen Performance, Inszenierung und Ritual folgt ein kurzer Abriss der Geschehnisse des Pfingsthoftages von 1184. Aufgezeigt wird begleitend die Bedeutung des kirchlichen Feiertages für die Untermauerung politischer Akte im Allgemeinen und für Pfingsten im Besonderen. Im Anschluss werden an Hand einzelner Ereignisse des Mainzer Hoftages die Stellung und die wohlgesetzte Symbolik der politischen Kommunikation im Mittelalter herausgearbeitet. Eine Schlussbetrachtung rundet die Arbeit ab.
Anzumerken ist, dass sich die Ausführungen nur auf einen Teilaspekt mittelalterlicher Lebenswelten beziehen, auf den der höfischen, adligen Gesellschaft, die auf dem Mainzer Hoftag den Glanz ihres Reichtums und ihre höfische Kultur präsentierte. Ausgeblendet wird die Alltagswirklichkeit des Mittelalters mit Hungersnöten und Seuchen, wirtschaftlichen und sozialen Zwängen, politischen Konflikten und barbarischen Kriegen. Dies sollte bei den folgenden Betrachtungen gegenwärtig bleiben.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice