Individualismus in der Neuzeit veranschaulicht an den Bespielen von Elisabeth von Österreich-Ungarn und Paul Wittgenstein
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.02.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
156 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640824717
Normallebenslauf in den oberen Schichten der Wiener Gesellchaft bereits in den
Anfängen der Individualisierung nicht gegeben hat und individuelle Lebensläufe
bereits im 19. Jahrhundert vorhanden waren. Gerade in der Neuzeit1 gab es feste
Werte und Normen, die allgemeine Gültigkeit erlangten. So kommt es zu einer
eindeutigen Ausprägung von Geschlechterrollen - die Frau ist für die Kinder da.
Auch wenn bereits mit der Französischen Revolution Frauen für ihre Rechte und
Gleichstellung eintraten2, blieb dies meistens jedoch gerade im Alltag meist nicht
umgesetzt.
Frauen brachen jedoch immer mehr aus der typischen Rollenverteilung aus und
die im 19. Jahrhundert aufkommenden Frauenbewegung trug gewiss eine Teil
dazu bei. Die politischen Veränderungen wie die Industrielle Revolution halfen,
jedoch blieb die Debatte um diese Themen meist auf Randbereiche beschränkt.3
Auch in der Frauenbewegung zeigt sich, dass es sich vor allem um ein Phänomen
der Oberschichten handelt, in denen solche Themen diskutiert wurden. Gerade in
den Salons Europas und somit auch in der Wiener Oberschicht kamen die Fragen
zu Gleichheit von Mann und Frau auf.4
Aber auch die jungen Männer hatten es in der Wiener Gesellschaft nicht leicht.
Wien war gegenüber Neuerungen eine eher schwierige Stadt. Stefan Zweig
beschrieb die Stadt als konservativ und sehr im alten Kaiserreich verwurzelt.5 Im
Normalfall gingen die Söhne dem Beruf des Vaters nach und waren somit auch für
die Zukunft abgesichert.
Viele brachen aber aus diesem Bild aus und gingen ihren eigenen Weg. Zwei
Beispiele werden in dieser Arbeit aufgegriffen. So ist Elisabeth von Österreich
ihren eigenen Weg gegangen und Paul Wittgenstein entschied sich für ein Leben
als Konzertpianist, entgegen dem Willen seiner Familie.
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