Humangenetik und Biomedizin als Vertreter einer Neuen Eugenik?
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.06.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
31 (Printausgabe)
Dateigröße
292 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640359752
Und doch wird in der Diskussion um ethische Vertretbarkeit humangenetischer Erkenntnisse bzw. deren Umsetzung in der Medizin immer wieder der Vorwurf laut, dass es sich hierbei um eine neue
Form der Eugenik handelt. Kritiker ziehen Parallelen zwischen der Humangenetik sowie den sie begleitenden biomedizinischen Technologien und der traditionellen Eugenik. Die Befürchtung, eine
kontinuierliche Entwicklung von Eugenik zu Humangenetik könnte sich eingeschlichen haben, werden erkennbar.
In dieser Ausarbeitung sollen nun die Argumentationsweisen der verschiedenen Positionen dargelegt werden. Hierfür ist vorerst eine Begriffsbestimmung der Eugenik nötig, sowie ein Blick
auf die geschichtliche Entwicklung dieser. Der historische Zusammenhang zwischen Eugenik und Humangenetik kann an dieser Stelle nur oberflächlich beleuchtet werden, ist jedoch für ein
Verständnis der verschiedenen Sichtweisen unabdingbar. Die Entwicklungen in Deutschland werden an dieser Stelle besondere Beachtung finden, da auch die Debatte um eine "Neue Eugenik" hier aufgrund der Geschehnisse während des Dritten Reiches besonders intensiv geführt wird. In der anschließenden Diskussion werden Argumente für oder gegen die Existenz einer "Neuen Eugenik" dargelegt, wie sie in der Literatur zu finden sind. Abschließend erfolgt eine zusammenfassende Darstellung der Argumentationslinien.
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