Die Schlacht von Actium - Vorbereitungen - Ablauf - Ergebnisse der entscheidenden Auseinandersetzung zwischen Octavian und Marcus Antonius
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
13.01.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
99 (Printausgabe)
Dateigröße
2545 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640508686
Die Examensarbeit thematisiert - entgegen derzeitigen Forschungsrichtungen der Geschichtsforschung - vor allem die militärischen Aspekte dieser Auseinandersetzung, weniger die politische Dimension. Das Hauptaugenmerk der Arbeit lag daher auf dem exakten Ablauf und Wesen der Schlacht. So wurde u.a. untersucht welche Truppenteile teilnahmen, wie groß das exakte Aufgebot beider Seiten war und sich die Truppen- und Flottenaufstellung vollzog. Dazu wurden alle antiken Quellen herangezogen, in denen die Schlacht von Actium beschrieben wird. Ein weiterer Kernpunkt der Arbeit waren einzelne Aktionen seitens M. Antonius` sowie Kleopatras während der Schlacht, da sich z.T. bis in die moderne Geschichtsschreibung der Vorwurf der Flucht der Kleopatra aus dem Kampf sowie dem darauf folgenden "Verrat" des M. Antonius an seinen Truppen hielt. Zum Charakter der Schlacht konnte in der Arbeit belegt werden, dass die Schlachtplanung der Seite um M. Antonius und Kleopatra von vornherein eine Durchbruchsschlacht vorsah und nicht einen Kampf um die Entscheidung.
Die gesamte Arbeit basierte auf intensiver Auseinandersetzung mit den alten Quellen, aus denen Cassius Dio sowie Plutarch besonders hervorzuheben sind. Die teils sehr konträren Aussagen der antiken Autoren wurden gegenübergestellt, auf ihren historischen Wahrheitsgehalt geprüft und mit dem derzeitigen Stand der Forschung verglichen. Dabei zeigten sich bei einigen Autoren z.T. starke ideologische Färbungen, um damit der Schlacht eine besondere Brisanz und somit Wertigkeit zu verleihen und sie so zu dem Epochendatum zu stilisieren, welches ihr bereits Octavian selbst zugeschrieben hatte. Wie im Fazit der Arbeit angemerkt, ist dies ist unter dem Aspekt zu sehen, dass die Geschichte stets aus der Sicht der Sieger erzählt wird. Die Niederlage des M. Antonius sollte dadurch als noch schmählicher dargestellt werden, indem ihm Flucht und Verrat vorgeworfen wurde.
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