Der Vierfachmord von Rupperswil vom 21. Dezember 2015 veränderte von einer Sekunde auf die andere das Leben der Angehörigen von Carla, Dion, Davin und Simona für immer. Carlas Eltern verloren ihre Tochter und ihre beiden Enkelkinder. Carlas Bruder verlor seine Schwester und seine beiden Neffen. Simonas Eltern verloren ihre Tochter, ihre Geschwister die Schwester. Georg Metger verlor die Liebe seines Lebens und seine zwei Ziehsöhne. Darüber hinaus geriet er ins Fadenkreuz der Ermittlungen. In den Tagen und Monaten, die dem grausamen Verbrechen folgten, blieb für ihn kein Stein auf dem anderen. 2018, drei Jahre nach der Tat, veröffentlichte er seine Geschichte im Buch »für immer - Die unfassbare Tat von Rupperswil und ihre Folgen«. Es war seine Form von Traumabewältigung. Er wollte aber auch dazu beitragen, dass Carla, Dion, Davin und Simona niemals in Vergessenheit geraten und Opfer und ihre Angehörigen eine Stimme erhalten. Das ist mit ein Grund, weshalb sich Wörterseh dazu entschlossen hat, das inzwischen vergriffene Buch zehn Jahre nach der Tat neu aufzulegen. Diesmal unter dem Titel »Für immer - Gegen das Vergessen der Tat von Rupperswil«.
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
Hornita
aus Augsburg
5/5
08.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Wichtige Perspektive eindringl…
Wichtige Perspektive eindringlich beschrieben; Dieses Buch hat mich tief beeindruckt und ich fand es sehr wichtig, dass sich ein Hinterbliebener, ein Angehöriger auf diesem Weg zu Wort gemeldet hat. Diese Seite wird oft nicht gesehen und ich fand den Mut von Georg Metger beeindruckend. Das Buch ist sehr bedacht formuliert und gut aufgebaut. Man spürt ab der ersten Seite die tiefe Betroffenheit und das gleichzeitige Ringen um den richtigen Umgang mit der Situation, den Medien, den Behörden. Er erzählt etwas über sein Leben mit den Verstorbenen und ihre Charaktere, Hobbies, usw. und gibt ihnen dadurch ihre Menschlichkeit zurück. Außerdem berichtet er darüber, wie er, seine Angehörigen und andere Hinterbliebene die Zeit nach der Tat erlebt haben und wie nicht nur diese, sondern auch die Ungewissheit, dann das Wissen, der offizielle und mediale Umgang traumatisiert haben. Auch praktische Dinge, wie Unterkunft, Zutritt zum Haus und die Nachlaßregelung werden offen geschildert. Alles zusammen macht dem Leser bewusst, wie unfassbar diese Situation für die Angehörigen ist. Für mich verdient auch Respekt, wie würdevoll es Georg Metger gelingt, Fassung und Haltung zu bewahren bzw. zu gewinnen. Als Verdächtigter führte er ein Leben unter dem Brennglas und musste doch auch seinen Alltag bewältigen und sich um seine Kinder kümmern. Sehr gut hat mir gefallen, dass mit seinem erwachsenen Sohn eine weitere Perspektive geschildert wurde. Nach dem Lesen dieses Buches sehe ich auch den aktuellen True Crime Hype deutlich kritischer, da es für die Hinterbliebenen eine Herausforderung bis Zumutung sein kann.
Hornita
aus Augsburg
5/5
08.01.2026
eBook (PDF)
Wichtige Perspektive eindringlich beschrieben
Dieses Buch hat mich tief beeindruckt und ich fand es sehr wichtig, dass sich ein Hinterbliebener, ein Angehöriger auf diesem Weg zu Wort gemeldet hat. Diese Seite wird oft nicht gesehen und ich fand den Mut von Georg Metger beeindruckend. Das Buch ist sehr bedacht formuliert und gut aufgebaut. Man spürt ab der ersten Seite die tiefe Betroffenheit und das gleichzeitige Ringen um den richtigen Umgang mit der Situation, den Medien, den Behörden. Er erzählt etwas über sein Leben mit den Verstorbenen und ihre Charaktere, Hobbies, usw. und gibt ihnen dadurch ihre Menschlichkeit zurück. Außerdem berichtet er darüber, wie er, seine Angehörigen und andere Hinterbliebene die Zeit nach der Tat erlebt haben und wie nicht nur diese, sondern auch die Ungewissheit, dann das Wissen, der offizielle und mediale Umgang traumatisiert haben. Auch praktische Dinge, wie Unterkunft, Zutritt zum Haus und die Nachlaßregelung werden offen geschildert. Alles zusammen macht dem Leser bewusst, wie unfassbar diese Situation für die Angehörigen ist. Für mich verdient auch Respekt, wie würdevoll es Georg Metger gelingt, Fassung und Haltung zu bewahren bzw. zu gewinnen. Als Verdächtigter führte er ein Leben unter dem Brennglas und musste doch auch seinen Alltag bewältigen und sich um seine Kinder kümmern. Sehr gut hat mir gefallen, dass mit seinem erwachsenen Sohn eine weitere Perspektive geschildert wurde. Nach dem Lesen dieses Buches sehe ich auch den aktuellen True Crime Hype deutlich kritischer, da es für die Hinterbliebenen eine Herausforderung bis Zumutung sein kann.
Tina
aus Gelsenkirchen
5/5
02.01.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Bewegend!
„Für immer“ von Georg Metger ist ein Buch, das einem wirklich den Atem raubt. Wenn ich ehrlich bin, weiß ich gar nicht so recht, was ich zu diesem Buch sagen soll. Die Geschichte über die Familie, die im Zentrum dieses tragischen Ereignisses steht, hat mich einfach sprachlos zurückgelassen. Die Erlebnisse und die Verzweiflung der Protagonisten sind so intensiv und tiefgründig, dass es schwerfällt, die richtigen Worte zu finden.
Der Autor hat mit „Für immer“ nicht nur ein Werk über Verlust und Trauer geschaffen, sondern auch ein Denkmal für die Menschen, die er durch den unfassbaren Vierfachmord verloren hat. Georg Metger selbst hat seine Partnerin, seine beiden Stiefsöhne sowie die Freundin seines Stiefsohnes in diesem tragischen Mord verloren. Es ist, als würde man beim Lesen einen sehr persönlichen, emotionalen Prozess miterleben, und man merkt sofort, wie tief diese Ereignisse ihn berührt haben.
Das Besondere an diesem Buch ist die einfühlsame Art und Weise, wie Metger seine Trauer und Verzweiflung in Worte fasst. Er beschreibt die Emotionen, die mit so einem Verlust einhergehen, in einer schonungslosen, aber gleichzeitig sehr sanften Art. Es wird nicht nur über den Schmerz des Verlusts geschrieben, sondern auch über die Liebe und das Gedenken an die Verstorbenen. Die Erinnerung an die Menschen lebt in jeder Seite weiter.
Der Schreibstil ist unaufdringlich, aber packend. Er schafft es, die Tragik in eine Sprache zu fassen, die einen nicht nur mitreißt, sondern auch nachdenklich stimmt. Man fühlt sich beim Lesen oft, als würde man selbst durch den Schmerz der Familie gehen. Die Tiefe der Charaktere und die komplexen Beziehungen zwischen den Figuren machen das Buch zu einem Werk, das lange nach dem Lesen noch in einem nachhallt.
„Für immer“ ist ein Buch, das einem hilft, über Verlust, Trauer und den Umgang mit solchen extremen Erfahrungen nachzudenken. Es ist ein Buch, das einem das Gefühl gibt, dass es wichtig ist, sich an die Menschen zu erinnern, die man liebt – auch nach ihrem Tod.
Insgesamt kann ich „Für immer“ nur empfehlen, vor allem an jene, die sich mit dem Thema Verlust und Trauer auseinandersetzen möchten. Metger hat etwas sehr Persönliches und zutiefst Berührendes geschaffen. Und auch wenn es eine Geschichte über unermesslichen Schmerz ist, so vermittelt sie auch eine Botschaft von Liebe, Erinnerung und den Spuren, die Menschen in unserem Leben hinterlassen.
SimoneF
5/5
28.12.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
sehr bewegend
Auch 10 Jahre nach der Tat von Rupperswil erinnere ich mich noch sehr gut an die damalige Berichterstattung, auch in den deutschen Medien, und an das Entsetzen und Grauen, das ich beim Lesen empfand. Mein tiefstes Mitgefühl gilt den Angehörigen wie Herrn Metger, der mit „Für immer“ ein sehr bewegendes Buch geschrieben hat. Aus Respekt vor den Opfern spart Metger Details der Tat aus und gibt auch dem Täter nicht mehr Raum als unbedingt nötig, denn „Für immer“ ist den Menschen gewidmet, die er durch den Vierfachmord verloren hat: Seine Lebensgefährtin, seine beiden Ziehsöhne und die Freundin des älteren Ziehsohnes. Indem er die Erinnerung an sie lebendig hält, sorgt er dafür, dass sie niemals in Vergessenheit geraten. Darüber hinaus beschreibt Metger, wie er selbst den Tattag, die folgenden Wochen und Monate erlebt hat. Da er und seine frühere Familie zunächst selbst in Visier der Ermittler geraten sind, schildert er zudem, welch emotionaler Belastung auch diejenigen ausgesetzt sind, die unverschuldet unter Tatverdacht geraten. Nicht auszudenken, wie man damit umgehen sollte, wenn der Täter nicht gefasst worden wäre. Metgers Erfahrungen zeigen, dass die Angehörigen und Opfer von Gewaltverbrechen mit den physischen und psychischen Folgen oft alleingelassen werden und sich Polizei und Justiz auch in der Schweiz in erster Linie auf den bzw. die Täter fokussieren.
Mich hat dieses Buch sehr berührt, und ich wünsche Herrn Metger und allen Angehörigen weiterhin viel Kraft.
Jürg K.
5/5
19.12.2025
eBook (PDF)
Berührend, schmerzlich ans Herz gehend
Bei dieser Ausgabe handelt es sich um eine aktualisierte Neuauflage des 2018 erschienen Bestsellers. Der Vierfachmord von Rupperswil vom 21. Dezember 2015 weckt erneut die Aufmerksamkeit der Bevölkerung. Das Leben der Angehörigen von Carla, Dion, Davin und Simona wurde damals von einer Sekunde zur andern verändert. Nichts war mehr wie es war. Das Buch ist ein zutiefst persönliches Zeugnis von Verlust, Schmerz und dem mühsamen Weg der Bewältigung. Georg Metger nimmt uns mit in die dunkelsten Tage seines Lebens, Tage, in denen ein brutales Verbrechen alles zerstörte, was ihm lieb und teuer war. Die Offenheit, mit der er seine Gefühle, seine Verzweiflung und seinen Kampf um Gerechtigkeit schildert, macht das Buch zu einer bewegenden und authentischen Lektüre. Was mich besonders berührt hat, ist die Intention hinter dem Werk: Es geht nicht um Sensationslust, sondern darum, den Opfern Carla, Dion, Davin und Simona eine Stimme zu geben und ihr Andenken zu bewahren. Die Schilderungen sind ehrlich, manchmal schmerzhaft, aber immer respektvoll. Ich finde es richtig, dass man dieses Buch erneut auflegt. Diese abscheuliche Tat darf nie in Vergessenheit geraten und der Täter nie aus der Verwahrung entlassen werden. Ich hoffe, dass viele Leute dieses Buch lesen. Ich kann es nur empfehlen.
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