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Produktbild: Das Ende der Demokratie, wie wir sie kannten
Band 4617 Neu

Das Ende der Demokratie, wie wir sie kannten Ein Nachruf

Aus der Reihe Beck Paperback
2

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2026

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

223

Maße (L/B/H)

20,3/12,4/2 cm

Gewicht

252 g

Farbe

Terracotta

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-71986-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2026

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

223

Maße (L/B/H)

20,3/12,4/2 cm

Gewicht

252 g

Farbe

Terracotta

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-71986-8

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    21.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Demokratie

    Hans Vorländer ist ein großer Kenner der Demokratie und ich habe bereits einige seiner älteren Bücher und Schriften gelesen. In seinem neuen Buch widmet er sich zum Einen allgemein der Demokratie, vergleicht die Demokratie in der klassischen Antike mit dem Aufkommen “neuer” Demokratie im Zuge der Aufklärung. Welche Unterschiede gibt es zwischen einer liberalen und repräsentativen Demokratie? Deutschland und die Demokratie, Entstehung und das Ende der Demokratie in der Weimarer Republik, der Nationalsozialismus, die Nachkriegszeit und dann die aktuelle Lage mit der Frage “Was polarisiert Deutschland?” Aber auch Lateinamerika, Ungarn unter Orbán, die USA und der Trumpismus, Ukraine und Russland, die Frage nach einem eventuellen Ende der Demokratie als Staatsform oder auch nach einer lernfähigen Demokratie. Ein kompaktes, wissenschaftliches Buch, das mir viele Anstöße geboten hat und gut zu lesen ist und ein großes Literaturverzeichnis bietet.

  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    5/5

    28.10.2026

    eBook (ePUB)

    Eine messerscharfe Analyse ohne Panikmache

    Hans Vorländer widmet sich in seinem neuen Buch der Demokratie im allgemeinen und vergleicht die Demokratie der klassischen Antike mit jener „neuen" Demokratie, die Produkt der Aufklärung und der nachfolgenden Revolutionen ist. Zudem untersucht er präzise, warum die liberale und repräsentative Demokratie in ihrer bisherigen Form unter Druck geraten ist. Dabei, das muss an dieser Stelle ausdrücklich festgehalten werden, gibt Vorländer die Demokratie nicht verloren. Wie er zu diesem Schluss kommt, kann nach der Einleitung in acht Kapiteln gelesen werden: Kapitel 1: Die Anfänge der liberalen Demokratie Kapitel 2: Die Entwicklung der liberalen und repräsentativen Demokratie Kapitel 3: Die Krisen und die Demokratie Kapitel 4: Der Populismus und die Bruchstellen der repräsentativen Demokratie Kapitel 5: Autokratischer Umbau der Demokratie Kapitel 6: Auflösungserscheinungen der demokratischen Infrastruktur Kapitel 7: Politische Polarisierung und der Strukturwandel der Öffentlichkeit Kapitel 8: Was kommt nach dem Ende der liberalen und repräsentativen Demokratie? Im letzten Kapitel, sucht er nach Antworten auf die Frage, wie Demokratie sich verändern, neu organisieren muss, um wieder Vertrauen gewinnen zu können. Seine Antwort, und das gibt Hoffnung, läuft auf eine „lernfähige Demokratie“ hinaus. Allerdings muss man sich täglich darum bemühen. Nicht der unbestimmte, der nebulose „man“, sondern jede/jeder Einzelne. Denn Demokratie ist kein Zustand, der, wenn er irgendwann erreicht ist, unverändert in alle Ewigkeit Bestand hat. Demokratie unterliegt einem steten Wandel. Ob dieser Wandel in geordneten und kleinen Schritten vollzogen wird oder mit einem lauten Knall, ist davon abhängig, ob genügend Menschen bereit sind, die Demokratie immer wieder neu zu verteidigen, sie anzupassen und mit Leben zu erfüllen. Wir werden sehen, wie es nach der Abwahl des autokratisch regierenden Staatspräsidenten Aleksandar Vučić durch den Wahlsieg der „Studentenliste“ in Serbien weitergeht. Eine Wahl zu gewinnen, heißt noch nicht, dass der Demokratie der Durchbruch gelingt. Zunächst muss ein neues Parlament und eine neue Regierung gewählt werden. Ob dafür genügend qualifiziertes Personal zur Verfügung steht? Ich wünsche den Wahlgewinnern viel Glück und Durchhaltevermögen. Serbien könnte, wie Peter Magyars Ungarn, als positives Beispiel dienen, autokratische und illiberale Regierungen abzuwählen. Möge die Übung gelingen! Es ist nicht selbstverständlich, dass eine Demokratie besteht. Die Angriffe von innen und außen machen sie leider angreifbar. Fazit: Gerne gebe ich dieser kompakten Analyse des IST-Standes und der möglichen Auswege in eine Demokratie, die auch in der Zukunft Bestand hat, 5 Sterne.,

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