Bischof Turpin im 'Rolandslied'. Ein neuer klerikaler Typus als Symbiose aus weltlicher und kirchlicher Macht zu Zeiten des ersten Kreuzzuges?
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.04.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
503 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668678033
Besagtes Christentum - sich zwischen verstrickter weltlicher Machtfestigung und kirchlichem Expansionsgedanken befindend - entsendete eine nicht unerhebliche Anzahl Krieger, welche im Auftrag Gottes das Heilige Land von den blutrünstigen Heiden befreien sollte. Damit war im Volksmund der Mythos des Kreuzzugs entstanden, welcher auch heutzutage noch - in Hollywoodproduktionen wie "Königreich der Himmel" oder in Ubisofts erfolgsträchtiger Spielereihe "Assassins Creed" - nahezu greifbar zu sein scheint.
Doch was ist bei diesem christlichen Kampf gegen die Heiden wirklich historisch belegbar und was kann nur in den Bereich der Legenden angesiedelt werden? Ist zum Beispiel das klerikale Bild des Bischof Turpin, welches der Pfaffe Konrad im "Rolandslied" zeichnet, in der historischen Realität des Mittelalters wiederzufinden oder kannte der Kreuzzugsalltag keine derart bewaffneten Geistlichen?
Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich die folgende Seminararbeit. Um dabei für den Leser den bestmöglichen Zugang zu gewähren, ist es zu Beginn dieses Textes unumgänglich einige zentrale Begriffe, wie den des Kreuzzugs oder des Geistlichen, zu erläutern.
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