Produktbild: Puer robustus
Band 2275

Puer robustus Eine Philosophie des Störenfrieds

1

28,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.12.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

738

Maße (L/B/H)

3,7/10,8/18 cm

Gewicht

440 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29875-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.12.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

738

Maße (L/B/H)

3,7/10,8/18 cm

Gewicht

440 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29875-6

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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  • Bewertung

    5/5

    25.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Trotz Titel und in Erwartung eines 'Puer robustus", eines meiner Lieblingsbücher

    Dieter Thomäs Werk "Puer robustus: Eine Philosophie des Störenfrieds" ist ein faszinierendes und vielschichtiges Buch, das sich mit der Figur des Störenfrieds in der Philosophie und Geschichte auseinandersetzt. Thomä, Professor für Philosophie an der Universität St. Gallen, untersucht in diesem Buch die Rolle des "puer robustus" – eines robusten, widerständigen Kindes – und zeigt, wie diese Figur eine zentrale Rolle in der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung spielt. In "Puer robustus" geht Thomä der Frage nach, wie Störenfriede die sozialen und politischen Ordnungen herausfordern und verändern. Der Begriff "puer robustus" stammt von Thomas Hobbes und beschreibt einen Menschen, der sich gegen bestehende Autoritäten und Normen auflehnt. Thomä erweitert diesen Begriff und untersucht die verschiedenen Erscheinungsformen des Störenfrieds in der Geschichte der Philosophie und politischen Theorie. <Jean-Paul>

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  • Produktbild: Puer robustus

  • Einleitung



    Der puer robustus als böser Mensch: Thomas Hobbes



    Das Schwellenwesen im Spannungsfeld von Macht, Moral und Geschichte



    Eigeninteresse und Vernunft



    Die egozentrischen Störenfriede nach Hobbes: Narren, Epileptiker, Tollwütige, Arme und Reiche



    Die Author-actor-audience-Theorie: Der exzentrische Störenfried im Bauch des Leviathan



    Der puer robustus bei Horaz – ein Vorbild für Hobbes?



    Der puer robustus als guter Mensch: Jean-Jacques Rousseau



    Macht und Moral des Wilden



    Die Verwandlung des puer robustus in den Staatsbürger



    Was macht Rousseaus puer robustus nach seinem Sieg? Demokratie und Ruhestörung



    Rameaus Neffe als puer robustus: Denis Diderot



    Hobbes’ erhabene Definition



    Der puer robustus als soziales Problem oder als ambivalente Figur: Diderot jenseits von Helvétius, Hobbes und Rousseau



    Leben auf der Schwelle: Rameaus Neffe



    Hegels und Foucaults Neffe



    Unzärtliches Kind, böser Sohn, starker Retter: Friedrich Schiller



    Der puer robustus als »Freigelassener der Schöpfung«



    Franz und Karl Moor: Alle Macht für mich – oder eine andere Macht für alle?



    Wilhelm Tells Weg vom Einzelgänger zum Stifter des Bundes



    Der puer robustus als Opfer und Held: Victor Hugo



    Quasimodo als verpfuschter Affe



    Die Geburt der Bosheit aus der Demütigung



    Moralische Emanzipation



    Der Straßenjunge als puer robustus



    Die Verwandten des Straßenjungen: Der ganze Kerl Balzacs und der kleine Wilde Baudelaires



    Siegfried, dummes Kind: Richard Wagner



    Der Vertrag als Verbrechen gegen die Natur



    Rettung von außen



    Der Held als Kind und Dummkopf: Siegfrieds Erfolgsrezept



    Der puer robustus zwischen Europa und Amerika: Alexis de Tocqueville



    Die Geburt des puer robustus unter dem Joch des Despotismus: Tocquevilles erste Einsicht



    Lob für Amerika, Warnung vor dem Wilden Westen



    Die Geburt des puer robustus aus dem Geist des Kapitalismus: Tocquevilles zweite Einsicht



    Leben als Revolution und Experiment: Tocqueville, Mill, Nietzsche



    Der puer robustus als Revolutionär: Karl Marx und Friedrich Engels



    Das Volk ist das Allergefährlichste



    Der Kampf gegen Abhängigkeit und Absonderung



    Das Lumpenproletariat als Spielverderber der Revolution



    Das revolutionäre Subjekt als Gattungswesen oder als Gemeinwesen



    Der puer robustus als Ödipus: Sigmund Freud



    Der kleine Wilde



    Demokratie und Diktatur



    Ödipus und seine Brüder: Die Theorien des puer robustus im Spiegel der Psychoanalyse



    Politik nach Freud: Ein Streit zwischen Walter Lippmann, Paul Federn, Hans Blüher, Thomas Mann und Hans Kelsen



    Anarchisten, Abenteurer, Halbstarke und kleine Wilde: Carl Schmitt, Leo Strauss, Helmut Schelsky und Max Horkheimer



    Blütezeit in finsterer Zeit: Hobbes da capo



    Carl Schmitt über den totalen Staat und seine Feinde



    Leo Strauss über die geschlossene Gesellschaft und die Abenteurer



    Helmut Schelsky über die Macht und die Halbstarken



    Max Horkheimer über den autoritären Staat und die kleinen Wilden



    Guter Geist und giftiges Unkraut: Der puer robustus in Italien 1949 und in China 1957



    Togliattis Neujahrsbotschaft an die Genossen



    Mao Zedong und Tan Tianrong über duftende Blumen und giftiges Unkraut



    Von China zurück nach Europa: Alain Badiou kann man vergessen



    Der puer robustus heute



    Kein Ende der Geschichte



    Der egozentrische Störenfried und die Finanzkrise



    Exzentrischer und nomozentrischer Störenfried – und das demokratische Paradox



    Der massive Störenfried und der Fundamentalismus



    Die Wahrheit liegt an der Schwelle



    Ein Nachwort über Donald Trump und den Populismus