Marielle lebt als Bildhauerin in Amsterdam. An einem der ersten warmen Frühlingstage kehrt die Vierzigjährige mit einem riesigen Strauß roter und blassrosa Tulpen vom Bloemenmarkt zurück und findet vor ihrer Wohnungstür ein Paket. Altmodisch verschnürt und geheimnisvoll. Der Inhalt: Tagebücher ihrer vor kurzem verstorbenen Mutter Franka. Ein Leben lang fühlte Marielle sich von ihr unverstanden. Immer war ihr diese stolze, kühle Frau fremd geblieben. Nun beginnt sie zu lesen. Von jenem langen Sommer 1944, den Franka auf einem Gut in der Toskana verbracht hatte. Von einer Begegnung, die das Leben der jungen Frau für immer veränderte. Und von einem Verhängnis, das über die Generationen hinweg zu wirken scheint.
Kundinnen und Kunden meinen
3.8/5.0
Bewertung
aus Lippstadt
5/5
06.07.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Vom Ende Eines Langen Sommers
Ein fesselndes Buch, das man nicht zur Seite legen kann.
Es spricht sowohl jüngere wie auch Frauen im besten Alter an.
Bewertung
aus Celle
5/5
11.11.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Highlight
Das Cover ist sehr schlicht gehalten und wäre mir so gar nicht sofort ins Auge gesprungen. Dann hätte ich aber diese wunderbare Geschichte verpasst und das wäre sehr schade gewesen.
Das Buch hat mich sofort gefangen genommen. Der Schreibstil ist klasse und hat mir sehr gefallen.
Gerade der Klappentext hat mich schon berührt. Wie oft tut man etwas zum letzten Mal ohne es voher zu wissen? Wie lange hat man manche Personen noch an seiner Seite? Diese Fragen stellte ich mir immer wieder im Laufe des Buchs.
Die Geschichte ist sehr berührend geschrieben und das Buch hat mir eine schlaflose Nacht bereitet, da ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Die Geschichte wird in drei Zeitabschnitten erzählt. Diese Abschnitte sind klar voneinander getrennt. So kommt man beim lesen nicht durcheinander. Die Idee finde ich nach Beendigung des Buchs eine sehr gute Lösung.
Das Buch regt nicht nur zum nachdenken über die letzten Male an, die man vielleicht etwas tut, sondern auch über die Beziehungen die man pflegt bzw. vielleicht mehr pflegen sollte.
Ich kann das Buch absolut empfehlen, wenn man eine berührende und beeindruckende Geschichte lesen möchte.
Absolut verdiente 5 von 5 Sterne.
Chattys Bücherblog
aus Bretten
4/5
23.10.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Schon nach den ersten Worten…
Schon nach den ersten Worten wird klar, dass es sich hier um einen ganz besonderen Roman handeln würde. Es waren die kleinen, leisen Zwischentöne, die mich in die Geschichte eintauchen ließen. Gefühlvoll und sehr auf die leisen Töne bedacht, lässt die Autorin ihrer Leser an einer ganz besonderen Geschichte teilhaben. Eine Geschichte, die sich in zwei Handlungsstränge gliedert. Da wäre zum Einen: Franka - Mai 1944 und zum Anderen: Marielle im Jahr 2003. Hier kann man schon erkennen, mit welchem Hintergrund der Roman aufgebaut ist. Auf der einen Seite die Kriegswirren, Entbehrungen aber auch Hoffnung. Auf der anderen Seite eine junge Dame, die in ihrer Vergangenheit stöbert. Obwohl der Roman sehr tiefgründig ist und auch durchaus interessant, hätte ich mir an manchen Stellen ein bisschen mehr Pepp gewünscht. Es gab wirklich dramatische und ergreifende Szenen, die aber irgendwie nicht so richtig aufgelöst wurden, so dass ich fast schon depressiv auf dem Sofa saß. Ich wollte zwar immer weiter lesen, aber die Geschichte hat nicht unbedingt dazu beigetragen, meine Stimmung zu erhellen. Es war für mich gleichbleibend tiefgründig. Erwähnen möchte ich aber in jedem Fall die 15 Abbildungen, die sehr eindrucksvoll und passend arrangiert waren. Zum Schluss möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext anmerken. Das Cover deutet auf den langen Sommer, und somit auf den Titel des Buches hin. Auch die Farbgebung fand ich sehr passend. Der Klappentext macht neugierig. Es ist wie ein Sog. Den Klappentext lesen und schwupps sofort möchte man mehr wissen und sofort im Buch blättern. Kurze Zeit später wird man sich dann mitten in der Geschichte wiederfinden.
MissBookRead
aus Hessen
1/5
21.05.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die unverstandene Mutter
Leider konnte mich dieser Roman überhaupt nicht begeistern. Mir blieben die Protagonisten zu blass und auch die naheliegenden Zeitsprünge fand ich nicht gut umgesetzt. Wenn ich keine Verbindung aufbauen kann, sind mir die Personen einfach nur egal.
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5/5
12.11.2025
eBook (ePUB)
Vom Ende eines langen Sommers von Beate Teresa Hanika
Die Bildhauerin Marielle erhält wider Erwarten ein verschnürtes Paket, worin die Aufzeichnungen ihrer Adoptivmutter Franka sich befinden. Die beiden hatten im Leben keine besonders gute Beziehung. Die Mutter war kalt und unnahbar. Während des Lesens der Tagebücher erinnert sich Marielle an ihre eigene Kindheit und Vergangenheit und lernt die Mutter völlig neu kennen. Dramatische Ereignisse ereigneten sich seinerzeit in der Toskana zu Zeiten des 2. Weltkrieges, welches Nachwirkungen auf die nächsten Generationen hat. Fantastisch erzählte Familiengeschichte. Sehr lesenswert.
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2/5
01.07.2025
eBook (ePUB)
Enttäuscht
Nein die Geschichte hat mich nicht mitgenommen und so habe ich es auch nicht zu Emde gelesen. Das ist halt manchmal so. Die Protagonisten waren eher schwach skizziert und das Thema konnte mich nicht begeistern.
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