"Babymund tut Wahrheit kund - und das auch noch sehr komisch." Horst Evers.
Gerade ist Mia eins geworden, hat gelernt, wie man aus Bio-Essen Kunstwerke schafft und Eltern wachhält, da beschließen Mama und Papa, dass ihnen einmal Babyhölle nicht reicht. Sie holen allen Ernstes noch ein Kind ins Haus - einen Jungen, igitti! -, und dann will Mama wieder arbeiten. Und während Papa gezwungenermaßen mit Brüderchen Fritz zu Hause bleibt, soll Mia tatsächlich in die Kita gehen. Abschiebung - nicht mit Mia! Da haben die lieben Eltern die Rechnung ohne das Kind gemacht ...
Aus der Sicht eines frühgeförderten Kleinkindes gibt die preisgekrönte Kabarettistin Barbara Ruscher hoch amüsante Einblicke in die biologisch korrekte Familienwelt.
Kundinnen und Kunden meinen
3.1/5.0
Stefanie W.
aus Berlin
2/5
02.02.2021
eBook (ePUB 3)
Nette Idee, aber das geht noch besser
Zum Inhalt
Mia erzählt die Geschichte ihrer Familie und den Problemen, denen Sie sich mit einem Jahr bereits stellen muss. Vor allem ein Dorn im Auge, ist ihr Bruder Fritz, der bald das Licht der Welt erblickt.
Meine Meinung
Geschrieben wurde das Buch von Barbara Ruscher. Dies ist bereits das zweite Buch in dem die Hauptfigur Mia uns von dem berichtet, was als sie als Baby und Kleinkind erlebt.
Auf dem Cover des Buches ist ein Kindergesicht mit Brille zu sehen. Urkomisch sieht bereits das Cover aus.
Der Schreibstil des Buches ist sehr locker und zügig wegzulesen.
Die Figuren Mia und Fritz gefallen mir ausgesprochen gut. Vor allem wenn Sie sich untereinander unterhalten bzw. Auf einer Seite sind und am selben Strang ziehen.
Die Eltern der beiden fand ich doch etwas sehr anstrengend.
Generell muss ich sagen, dass ich es mit der Geschichte schwer hatte. Es gab stellenweise witzige Strecken aber im großen und ganzen fühlte sich das lesen etwas zäh an. Die Idee an sich finde ich super, dennoch hätte man es vielleicht anders gestalten sollen.
Trotzdem ist das Buch gut um sich über den täglichen Wahnsinn des Lebens bewusst zu werden. Von Bio bis anthroposophisch zu bilingual.
Der Fantasie des Wahnsinns sind keine Grenzen gesetzt.
Fazit
Tolle Idee jedoch die Umsetzung überzeugt mich nicht.
Dennoch für jeden zu empfehlen, der sich einmal mit den verrücktesten Ansicht von Eltern auseinandersetzen will.
Stefanie W.
aus Berlin
2/5
02.02.2021
eBook (ePUB 3)
Nette Idee, aber das geht noch besser
Zum Inhalt
Mia erzählt die Geschichte ihrer Familie und den Problemen, denen Sie sich mit einem Jahr bereits stellen muss. Vor allem ein Dorn im Auge, ist ihr Bruder Fritz, der bald das Licht der Welt erblickt.
Meine Meinung
Geschrieben wurde das Buch von Barbara Ruscher. Dies ist bereits das zweite Buch in dem die Hauptfigur Mia uns von dem berichtet, was als sie als Baby und Kleinkind erlebt.
Auf dem Cover des Buches ist ein Kindergesicht mit Brille zu sehen. Urkomisch sieht bereits das Cover aus.
Der Schreibstil des Buches ist sehr locker und zügig wegzulesen.
Die Figuren Mia und Fritz gefallen mir ausgesprochen gut. Vor allem wenn Sie sich untereinander unterhalten bzw. Auf einer Seite sind und am selben Strang ziehen.
Die Eltern der beiden fand ich doch etwas sehr anstrengend.
Generell muss ich sagen, dass ich es mit der Geschichte schwer hatte. Es gab stellenweise witzige Strecken aber im großen und ganzen fühlte sich das lesen etwas zäh an. Die Idee an sich finde ich super, dennoch hätte man es vielleicht anders gestalten sollen.
Trotzdem ist das Buch gut um sich über den täglichen Wahnsinn des Lebens bewusst zu werden. Von Bio bis anthroposophisch zu bilingual.
Der Fantasie des Wahnsinns sind keine Grenzen gesetzt.
Fazit
Tolle Idee jedoch die Umsetzung überzeugt mich nicht.
Dennoch für jeden zu empfehlen, der sich einmal mit den verrücktesten Ansicht von Eltern auseinandersetzen will.
Chrissi die Büchereule
2/5
02.02.2021
eBook (ePUB 3)
Fuck the Reiswaffel
Meine Meinung:
Eine Geschichte aus der Sicht eines Kleinkindes hörte sich echt lustig an! Daher war ich sehr gespannt auf die kleine Mia und ihr Leben, wie sie es wahrnimmt. Ich habe mich gefreut die 1-jährige Mia zu begleiten und mit ihr die Neunen Lebensabschnitte wie Kita und einen neuen Bruder usw. zu bestreiten. Das ist ja manchmal auch für kleine Kinder eine Herausforderung einen kleinen Bruder zu bekommen, nicht mehr die Nummer eins zu sein. Eine Situation die denke ich viele Mamas kennen. Es ändert sich ja einiges, wenn ein zweites Kind kommt, auch in der Familie.
Leider ist das nicht so gut gelaufen, da es alles zeitweise etwas übertrieben rüberkam und das Mädchen und ihre Gedanken nicht immer wie ein Kleinkind wirkten. Ich war eher enttäuscht. Der Schreibstil war zwar flüssig aber manchmal auch stockend. Trotzdem war es manchmal sehr witzig und lustig gemacht, ich musste öfter schmunzeln und dachte mir, genau so könnten sie denken und ihre Welt sehen, aber wie gesagt leider nicht immer.
Da mir leider das genau hineinfühlen in Mia und ihre Welt gefehlt haben und da leider viele Klischees benutzten wurden. Hätte man einen besseren Bezug zu Mia bekommen und ihre Welt wäre mein Urteil anders ausgefallen, aber so kann ich leider nur 2 Punkte geben.
Bewertung
aus Trittau
4/5
29.04.2019
Buch (Taschenbuch)
humorvolles und ehrliches Buch
In dem Buch geht es um die kleine Familie Chris,Heike und Mia.
Klein Mia ist fast ein Jahr alt und noch Mittelpunkt der Familie,jedoch nicht mehr lange,denn bald kommt ihr Bruder Fritz auf die Welt und das passt Mia so gar nicht.
Mia stellt alles auf den Kopf und immer wieder muss man schmunzeln.
Sicherlich gibt es an einigen Stellen eine übertriebene Darstellung,jedoch passt dies einfach zu dem Buch.
Der Schreibstil ist locker und einfach zu lesen,man fliegt förmlich durch die Seiten.
Das Cover sticht sofort ins Auge und man muss dieses Buch unbedingt haben,so ging es mir zumindest.
Eine leichte Lektüre für zwischendurch.
Elke Seifried
aus Gundelfingen
4/5
25.10.2018
Buch (Taschenbuch)
Der normale Wahnsinn zwischen wiedergeborenen Rosinen, sauer eingelegten Gewürzgurken und Reiswaffeln
Ich habe Fuck the Möhrchen als Hörbuch gehört, hatte dabei durchaus Spaß und habe deshalb auch zur Fortsetzung gegriffen. Vorbereitet darauf was mich erwartet, nämlich eine locker leichte Geschichte, die zwischendurch zum humorvollen Abschalten gerade recht ist, konnte mich die Autorin auch durchaus gut unterhalten.
Hat man Mia im letzten Teil rund um den ersten Geburtstag verlassen, wohlwissend dass sich ein Geschwisterchen angekündigt, geht es in der Fortsetzung nahtlos für zwei weitere Jahre weiter.
Man darf sie und ihre Familie dieses Mal bei der stressigen Suche nach einem Kita Platz begleiten, was alles andere als leicht ist. Denn auch wenn sie mit z.B. mit ihren zwölf Monaten nicht nur laufen, sondern laut Papa Chris auch ihren Namen tanzen kann, ist das noch kein Türöffner und so einige Vorstellungsgespräche müssen geführt werden, bevor Mia bei den Frechen Frettchen in der Wald Kita mit Schlamm um sich werfen kann. Zudem bekommt man natürlich jede Menge Familienleben geboten. Zuerst ist der Schlafmangel Ursache für Streit bei Papa Chris und Mama Heike, wenig später die Frage, wer den Erziehungsurlaub nimmt und wer für den den gefüllten Geldbeutel sorgt. Grund für Knatsch, auch die eine oder andere Beleidigung und Trotzaktion findet sich eigentlich immer und für mich war es schon hart an der Grenze zum Zuviel des Guten. Innigere Eintracht herrscht da zum Glück zwischen Mia und ihrem besten Freund und späteren Ehemann in spe, für den sie schwer schwärmt und auch mit Brüderchen Fritz zumindest nachdem der erste Schock darüber, dass er faltiger als Yoda ist und die größte Eifersucht einmal überwunden sind. Man ist mit bei der bei der Ultraschalluntersuchung und darf einen Blick auf den Schwarz Weiß Antik Fritz werfen, muss sich mit ihr an das Brüderchen gewöhnen, steht schockiert lauschend vor der Schlafzimmertür oder blickt Papa Christ beim Bloggen über die Schulter, verfolgt immer wieder den Still Bill Mama Chat und einiges mehr, ist hier geboten.
Ganz klar ein Kind mit zwölf Monaten kann nicht reden und sicher auch nicht in diesem Umfang denken. Dass man hier keine realitätsnahe Geschichte erwarten darf, sollte jedem klar sein. Hier geht es um Komik, um Humor und Lesespaß, wobei die Autorin aber mit ihrem überspitzen Formulierungen auch unheimlich viele aktuelle Probleme anspricht, was mir gut gefallen hat. Da wirft Mia schon einmal beim Angel Spiel ein paar Plastiktüten ins Becken, weil der Plastikmüll ja im Ozean auch nicht fehlt, der Papa wird von allen Seiten hoch gelobt, wenn er sich um die Kids kümmert, eine Mama macht das alles nebenbei. Kitaplätze müssen am besten schon beim Gedanken schwanger werden zu wollen, bestellt werden und überhaupt warum heißt Kindergarten eigentlich jetzt Kita, oder soll das am Ende Kinder Terror Akademie heißen? Bei Mias Gedanken hat mir die Autorin dabei ganz oft aus der Seele gesprochen. Braucht die Welt „Hallo Wach“, „Gute Laune“ und „Fit in den Tag“ Tee und warum Bitteschön gibt es keine Biersorte „Morgen hab ich garantiert einen Kater“? Wie mag man sein Kind nur Rucola Joyce nennen, wurde das arme Würmchen “vermutlich beim Salatessen im veganen Restaurant gezeugt.“ Und warum zum Kuckuck ist es ein Schockmoment wenn Kinder auf Bäume klettern.
Der flotte, pointierte Sprachstil der Autorin liest sich locker, leicht und die Seiten fliegen dahin. Die Geschichte sprudelt nur so an Situationskomik und witzigen Sprüchen. Da gerät Papa Chris schon mal trotz erfolgreichem Töpfchentraining und Schwimmwindel in eine schrecklich peinliche Lage oder es heißt beim ersten Anblick des Brüderchens „Vielleicht war er in seinem vorherigen Leben eine Rosine und bei der Wiedergeburt ist etwas schiefgegangen.“ Immer wieder für Spaß sorgen auch die Betrachtungen des besonders gesunden Essens, dass Mama Heike so am Herzen liegt. „Für mich gibt es Gemüsechips. Schmale Scheiben von Rote Beete, Karotten und Süßkartoffeln in kalt gepresstem High-Oleic Sonnenblumenöl gebacken. Vegan, glutenfrei, lactose- und vor allem geschmacksfrei.“ Gut gefallen haben mir auch die zahlreichen Vergleiche der Art „Sauer wie eine Gewürzgurke mit Aszendent Zitrone“
Ein bisschen weniger Streit, einen nicht ganz so obercoolen Teddy, der ohne Alkohol und Bauchnabelpiercings auskommt, wären mir Recht gewesen, dann hätte es vielleicht sogar noch für fünf Sterne gereicht, so sind es gute vier für witzige Unterhaltung zum Abschalten, aber auch ab und an mal Nachdenken.
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