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Im Freien – Abenteuer vor der Tür

8

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.02.2019

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,6 cm

Gewicht

314 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70201-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Seine fast schon poetischen Naturbeschreibungen machen Lust auf eine kleine Entdeckungsreise vor der Haustür, lassen ahnen, wie viel die Natur geben kann ("Augsburger Allgemeine")
Und all das beschreibt er mit Worten eines Dichters, eines Poeten, einer Sprachmelodie, die heute selten geworden ist. [...] Ein echtes Meisterwerk der Nature-Writing-Gattung. ("takkiwrites.com,")
Dieses literarische Plädoyer für die Erholung im nahen Umkreis, für die Erkundung der heimatlichen Umgebung könnte die Urlaubsträume ändern. ("rbb Kultur")
In Krimi-Manier beschreibt er, wie er nachts bei Vollmond in der Oder schwimmen gehen will. Der Leser kann förmlich [...] den Sog der Strömung, die aufkommende Panik [spüren]. ("Märkische Oderzeitung")
Sinnlich und sprachlich brillant [...]. ("tz München")
Ein kluges Buch, das ohne Besserwisserei auskommt. ("Hannoversche Allgemeine Zeitung")
Björn Kern erzählt in dem Buch ›Im Freien‹, wie man aus der Konsumgesellschaft aussteigt. ("Märkische Allgemeine Zeitung")
Erlebnisbericht des konsumkritischen Schriftstellers Björn Kern [...] über ein Jahr voller Waldwanderungen, Eisbäder und Schwitzhütten in der Weite des Oderbruchs an der deutsch-polnischen Grenze. […] Kurzurlaub für das Gehirn. ("Rheinische Post")
[Das erste Kapitel] fängt ganz harmlos an […], dann wird das aber zu einem richtigen Thriller. ("Bayerischer Rundfunk, BR 2")
Die Intensität dieser Naturerfahrungen geht unter die Haut. ("Badische Zeitung")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.02.2019

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,6 cm

Gewicht

314 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70201-5

Herstelleradresse


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  • Bewertung

    aus Freudenberg

    5/5

    09.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Die Natur steht vor der Tür

    Klapptext: Von der revolutionären Kraft, draußen zu sein. »Ich beschließe, die Nacht genau hier, am Waldrand, zu verbringen. Mir ist nicht mehr kalt, ich habe die Augen geöffnet, sehe aber nirgendwohin. Ich sehne mich nicht mehr nach dem nächsten Tag, bereue nicht, dass ich den zurückliegenden am Rechner verbracht habe. Ich bin hier. Alle Anspannung ist abgefallen. Es ist der Moment, der süchtig macht.« Björn Kern ist nicht am Amazonas und nicht in eisigen Höhen unterwegs, sondern auf wenigen Metern über Normal Null, gleich vor der eigenen Haustür. Aber auch hier lauern existentielle Erfahrungen, wie sich zeigt, auch hier begegnen ihm Angst und Rausch und Begeisterung. Sinnlich und literarisch brillant offenbart er einen Ausweg für alle, die rauswollen, ohne aussteigen zu können. Für sie, die Sehnsüchtigen, ist diese magische Freiheitsfibel geschrieben. Doch beim Draußensein geht es nicht nur um das Freilegen weggeklickter Sinne. Das Draußensein hilft auch dabei, die Maßstäbe wieder zurechtzurücken. Neues iPhone? Flug auf die Antillen? Autofahrt zur Plastikfolie? Wirklich? Im Freien zeigt sich, dass das richtige Leben im falschen, mit etwas Glück, zu finden ist. Meine Meinung: Ich hatte mir eigentlich etwas anderes vorgestellt.Ein Buch über das Leben und in der Natur und im Wald mit allen seinen Vor und Nachteilen.Deshalb war ich anfangs etwas skeptisch.Doch schon nach den ersten Seiten hat mich Björn Kern mit dieser Lektüre begeistert. Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Der Autor nimmt mich mit auf eine Reise in die wunderschöne Landschaft des Oderbruches.Gefangen in seinem Alltagsleben versucht er so für einige Zeit diesem zu entfliehen.Er beschreibt uns seine Sehnsucht und lässt uns an seinen Gedanken teilhaben.Offen und ehrlich schreibt er seine Ängste die er während seiner meist nächtlichen Erkundungstouren hat.Seine Liebe zur Natur merkt man dem Autor richtig an.Durch die sehr ansprechende und bewegende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Ich konnte mir richtig vorstellen wie sich Björn Kern füllt und konnte ihn verstehen.Es ist heut zutage sehr schwer den Alltag zu meistern ohne sich müde und kraftlos zu fühlen.Da hilft der Weg in die Natur welche gleich vor der Tür ist um abzuschalten und sich zu erholen.Ich fand es einfach toll wie der Autor seine Emotionen und Gefühle zeigt.Viel zu schnell war ich am Ende des Buches angelangt.Ich hätte noch ewig weiter lesen können. Auch das Cover finde ich sehr schön.Ich hatte sehr lesenswerte Stunden mit dieser Lektüre und danke dem Autor dafür.

  • sommerlese

    5/5

    21.12.2019

    Buch (Taschenbuch)

    "Im Freien – Abenteuer vor…

    "Im Freien – Abenteuer vor der Tür" von Björn Kern erscheint im Fischer Verlag. Viele buchen eine Fernreise, um dem Alltag zu entfliehen, doch das ist nicht gerade umweltschutzfreundlich und auch für die Entschleunigung gar nicht nötig. Björn Kern hat sein Abenteuer direkt vor seiner Haustür im Oderbruch gestartet. Hier erlebt er die Jahreszeiten im Wechsel und entdeckt eine Wunderwelt, die im heimischen Wald für große Gefühle und Erlebnisse und gleichzeitig für Entspannung sorgt. "Ein Windstop fegt gekräuselte Wellen über das Wasser. Ich sehe zum Himmel auf. Keine Wolkenwand, keine Trübung des Lichts. " Zitat S. 86 Entschleunigung und besinnen auf das Leben in der Natur. Das Leben in der Natur ist dem Stadtmenschen heute nicht mehr bewusst, dabei kann man gerade da gut abschalten und erlebt Jahreszeiten, Tiere und Pflanzen hautnah. Björn Kern löste sich von seinem Schreibtisch und Laptop und machte die Erfahrung mit dem "Nahweh". In seinem Buch beschreibt er, wie er sich im Wald vor unbekannten Geräuschen erschreckt, wie er wilden Tieren z. B. einem Waldkauz begegnet, im Wasser eines vereisten Sees mit einem Ungeheuer in Form einer Plastiktüte kämpft und was ihm so im Freien alles durch den Kopf geht. Die ersten Erlebnisse im Freien machen ihn mutiger und neugierig auf weitere Abenteuer, so zieht er los, quer durch den Oderbruch und findet in einem Schützengraben Knochen, vermutet dahinter die Überreste eines heldenhaften Soldaten. Wer findet so etwas schon beim Baden in der Südsee? Diese Erlebnisse bringen ihn seiner Heimat näher und sie erden ihn in seiner Kultur. Wie schön ist es, durch die Wälder zu streifen, vor keiner Touristen-Sensation Schlange stehen zu müssen, keine Verkaufsgespräche mit Straßenhändlern führen zu müssen und nicht die Zeit in Bussen oder Flugzeugen absitzen zu verplämpern. So versucht der Autor bei seinen Streifzügen im Freien abzuschalten und seine innere Ruhe wiederzufinden, was ihm nicht immer gelingt. Seine Gedanken wenden sich gegen das Alltägliche, hin zu dem Erlebten in der Natur und er tauscht sich mit seinem märkischen Nachbarn darüber aus. Diese Figur ist mein Highlight in diesem Buch, sein Dialekt gibt dem Buch noch etwas mehr Pepp und die Dialoge lesen sich herrlich komisch. Bewegung im Freien, diese alte, hier neu entdeckte Freizeitidee ist zum Abschalten genau richtig, fördert die Gesundheit und ist aus ökologischen Gründen jeder Urlaubsreise vorzuziehen. Eine anregende Lektüre, die entschleunigend wirkt, mich hat dieses Buch vollkommen überzeugt, häufig lachen lassen und auch die Idee dahinter ist so einfach wie grandios. Raus aus den vier Wänden, ab in den Wald und die Natur spüren. Im Freien lässt man die Natur wirken und entdeckt, was wirklich wichtig im Leben ist.

  • S.A.W

    5/5

    14.03.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Auf den Spuren von Walden II

    Die Idee ist nicht neu, Thoreau hatte sie schon vor langer Zeit und schrieb ein berühmtes Buch darüber, Kerns Idee ist trotzdem gut. Nicht nur in Amerika kann man sich in die Wildnis zurückziehen, es geht auch am Oderbruch oder der Umgebung von Berlin. Vor der Haustür halt. Kern geht einfach gerade aus in den nächsten Wald, erlebt Geräusche und Tiere, duelliert sich mit einem Fuchs und fürchtet sich vor Raubtieren. Als er heil wieder zuhause anlangt wird er mutiger. Er geht entlang eines aufgelassenen Bahngleises in Richtung Königsberg, dann den Oderbruch entlang, landet in matschigen Nebenarmen, findet einen alten Schützengraben mit Knochen drin. Jede Menge Erlebnisse, die man auf einer Flugreise nicht hat. Kern hat es satt auf andere Kontinente zu reisen, er reist vielmehr in die deutsche Vergangenheit, als unsere Vorfahren noch im Wald und auf Wiesen lebten. Er genießt dieses Abenteuer und pflegt sein Nahweh, das ihn immer wieder in Freie treibt, im Gegensatz zum Fernweh, das man auf Flughäfen und Busreisen abbüßt. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und habe die darin vertretene Freizeitphilosophie vor 27 Jahren für mich entdeckt. Wenn man im Winter über Stoppelfelder und die Waldpfade der Rehe wandert, ist das Erlebnis einfach unbeschreiblich. Meist liefere ich mir Wettrennen mit den Rehen, sie laufen vor mir davon, nach einiger Zeit hole ich sie ein, sie laufen wieder und all das ist wunderschön. Nichts ist erholsamer, gesünder, billiger und ökologischer. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Der Tag hat 48 Stunden“

  • dear_fearn

    aus Dresden

    4/5

    07.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ausbruch aus dem Alltag mit teils gewagten Methoden

    Björn Kern nimmt den Leser mit in seinen Alltag und seine Nachbarschaft. Er beschreibt seine Heimarbeit am PC mit Abgabefristen im Nacken, das Leben mit Freundin und Sohn, die Arbeit an Haus und Hof, seinen eigentümlichen aber liebenswerten Nachbarn und die Natur des Oderbruchs, in dem er wohnt. Das alles gehört zum täglichen Leben, das oft Stress verursacht und einschränkt. Björn Kern dagegen will ausbrechen und schafft sich Ausgleich in der Natur. Man merkt dem Autor seine Schreiberfahrung an. Die Naturbeobachtungen sind berauschend und an manchen Stellen so wunderschön, dass ich die Passagen mehrfach lesen musste. Der fabelhafte Schreibstil ist gut verständlich und kann auch die teilweise eigentümlichen Gedankengänge und Gefühlsregungen des Autors gut zum Ausdruck bringen. Begegnungen mit Tieren sind beispielsweise so fesselnd beschrieben, dass man beim Lesen Herzklopfen bekommt und alles ganz exakt vor sich sehen kann. Björn Kern will echtes Abenteuer, mit Herzrasen und Extremsituationen, direkt vor der Haustür. In seinen Anekdoten beschreibt er viele davon und zeigt, wie die Natur auch hier bei uns sein kann, weshalb man für solche Erfahrungen nicht in den Himalaya oder nach Patagonien muss. Klare Empfehlung für Abenteuersuchende, Empfehlung auch für Naturliebhaber. Auch für mich als Harmoniesuchende war es eine interessante Leseerfahrung, auch wenn ich für mein Leben nicht ganz so viel daraus mitnehmen kann.

  • Sago

    3/5

    05.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Trotz der Wortgewandtheit des…

    Trotz der Wortgewandtheit des Autors bin ich mit dem Buch leider nicht völlig warm geworden. Aufgrund meiner großen Naturverbundenheit und der grünen Vegetation auf dem Cover hatte ich wohl irrtümlich angenommen, es ginge dem Autor ähnlich. Tatsächlich ist der Titel aber ganz allgemein zu verstehen und auch wörtlich zu nehmen. Im Freien bedeutet also nicht zwangsläufig in der Natur und erst recht nicht, sich mit ihr stets verbunden zu fühlen. Zwar möchte Björn Kern den Zwängen seines Alltags entfliehen und Entgrenzung erfahren, wenn ihn, so formuliert er es, dass „Nahweh“ packt. Er macht sich dann überwiegend nachts auf dem Weg, wo schon ein harmloser Fuchs oder die durchaus friedfertige Dogge aus der Nachbarschaft zu Schreckgespenstern oder, so wörtlich, „Bestien“ mutieren. Natur ist nicht immer sein Ziel, so wandert er beispielsweise auch Bahndämme entlang und trifft dabei andere Nachtschwärmer. Während sich im Jahreslauf die Umgebung wandelt, zieht es ihn immer wieder hinaus. Mein Eindruck war dabei ein seltsam zwiespältiger. Obwohl Kern die „Kippmomente“ sucht, in denen das Denken aufhört, schien er mir stets sehr bei sich und auf sich bezogen zu bleiben, sein Umfeld manchmal fast wie ein Fremdkörper durchwandernd. Da die Erzählung nun einmal zwangsläufig von Worten lebt, entstand bei mir eher ein immer „verkopfterer“ Eindruck. Zum Ende des Buches werden die Erlebnisse zudem abenteuerlicher, wie allein in einer Mitternacht in ein Eisloch zu springen oder eine zwielichtige Schwitzhüttenzeremonie mit einem kaum bekannten Nachbarn. Interessant für mich waren die Schilderungen des Oderbruchs als Ort dieser Wanderungen. Ansonsten war das Leseerlebnis für mich so, als hätte ich zwangsweise und unerwartet Einblick in intime Gedanken eines eigentlich Unbekannten genommen. Darauf war ich nicht vorbereitet. Was ich im Freien suche und oft auch finde, unterscheidet sich so stark von dem Gelesenen, dass es für mich leider wenig Berührungspunkte gab. Ich habe das Buch daher etwas ratlos zugeschlagen.

Kundinnen und Kunden meinen

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