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Band 1

Eisrot Ein Grönland-Thriller

Aus der Reihe Eisrot
9

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.10.2018

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,9 cm

Gewicht

357 g

Farbe

Dunkellila / Cool Grey

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Pigen uden hud

Übersetzt von

Marieke Heimburger + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70172-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.10.2018

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,9 cm

Gewicht

357 g

Farbe

Dunkellila / Cool Grey

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Pigen uden hud

Übersetzt von

  • Marieke Heimburger
  • Kerstin Schöps

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70172-8

Herstelleradresse


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  • Bewertung

    5/5

    03.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ein spannender und teils grausamer...

    Ein spannender und teils grausamer Thriller, eingebettet in Grönlands Landschaft und Kultur. Sozialkritisch mit vielen Wendungen. Klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    12.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Dieser Thriller hat mich förmlich...

    Dieser Thriller hat mich förmlich an den Seiten festkleben lassen: Wendungsreich, spannend erzählt und absolut schlüssig!

  • eiger

    aus Berlin

    5/5

    31.10.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend, brutal und traurig

    „Etwas ist faul im Staate Dänemark“ sagte Hamlet in William Shakespeares Drama. Daran musste ich denken, als ich den Thriller von Mads Peder Nordbo, erschienen 2018 im FISCHER Taschenbuch Verlag, gelesen habe. Das Buch bietet alles, was man von einem in Grönland spielenden Thriller erwartet: grausame Morde, Unglück, Horror, Aberglaube, blutige Robbenjagd und korrupte Beamte. Dennoch wird diese Charakteristik dem Buch nicht gerecht, denn der Autor zeichnet auch ein sozialkritisches Grönlandbild. Er beschreibt mit großem Einfühlungsvermögen die grönländische Umgebung und Natur, wo fast die unerträglichen Ereignisse stattfinden. Man spürt seine Liebe zu diesem Land und seinen Menschen, trotz der Tabuthemen, die das Buch behandelt. Der Thriller beinhaltet zwei parallele Erzählungen auf den Zeitebenen 2014 und 1973. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Man taucht sofort in das Geschehen ein. Im Mittelpunkt steht der Journalist Matthew Cave, der auf Grönland geboren wurde. Er soll einen Exklusivbericht über einen Sensationsfund im Eis schreiben. Erstmals wurde Mumie, die wahrscheinlich ein Nordmann oder Wikinger war, hier gefunden. Doch am Folgetag ist sie verschwunden und der zu ihrer Bewachung gesandte Polizist grausam ermordet. Bei der Todesart bestehen Parallelen zu ungelösten Mordfällen aus den 70 er Jahren. Matthew wird das Tagebuch des Polizisten Jakob zugespielt, der zu jener Zeit ermittelte. Rau und unwirtlich war Grönland schon immer, aber die soziale Kälte ist unbeschreiblich. Zu jener Zeit war Grönland in das dänische Königreich integriert. Administration und Wirtschaft wurden durch Dänen dominiert. Inuit aus entfernten Dörfern wurden im Namen des Fortschritts rücksichtslos in die Hauptstadt in Betonblöcke umgesiedelt und von ihren natürlichen Erwerbstätigkeiten getrennt. Arbeitslosigkeit und Verlust kultureller Identität waren die Folgen. Daraus entwickelte sich ein Ghetto für die Armen. Alkoholismus und Gewalt gehörten zur Tagesordnung. Die dänische Verwaltung hatte versagt. Durch eine Protestbewegung wurde 1979 der autonome Status eingeführt. Seit 2009 besteht politische Selbstverwaltung. Noch mehr Fakten erfährt der Leser aus dem nützlichen Grönland-Glossar am Ende des Buches. Bei seinen Recherchen stößt Matthew aber auch auf ein Tabuthema, den Missbrauch von jungen Mädchen. Das Ausmaß von Inzest, Missbrauch und Vergewaltigung macht sprachlos. Er findet Spuren, die bis in die heutige Zeit reichen. Dabei gerät er selbst in höchst gefährliche Situationen, als sich die Handlungsstränge der Vergangenheit mit der Gegenwart vereinen. „Eisrot“ ist nicht nur unheimlich gut und spannend erzählt, sondern es macht auch betroffen. Der Autor zeigt ein schonungsloses Bild seiner Heimat Dänemark, fern aller Romantik der Tourismusindustrie. Er zeigt die noch heute offenen Wunden der dänischen Gesellschaft. Seine Protagonisten sind starke Persönlichkeiten, die der Autor detailliert und genau beschreibt. Ähnliches gilt auch für seine Naturszenen. Die Sonne fehlt, es regnet, es schneit und stürmt. Diese harte und raue Umgebung passt zu den Geschehnissen unheimlich gut. Seine Sympathie gilt den Inuit. Die lebendigen und authentischen Charaktere bereichern die Szenerie sehr, was mir als Leser besonders gut gefallen hat. Fazit: Mit diesem spannenden Thriller, der grausame Szenen, soziale Probleme und die Natur des hohen Nordens perfekt vereint, ist Mads Peder Nordbo ein von Kälte, Eis und geheimnisvollen Riten der Inuit inspiriertes packendes Buch gelungen. Aus meiner Sicht ist es eine klare Leseempfehlung und hat 5 Sterne verdient.

  • eiger

    aus Berlin

    5/5

    31.10.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend, brutal und traurig…

    Spannend, brutal und traurig „Etwas ist faul im Staate Dänemark“ sagte Hamlet in William Shakespeares Drama. Daran musste ich denken, als ich den Thriller von Mads Peder Nordbo, erschienen 2018 im FISCHER Taschenbuch Verlag, gelesen habe. Das Buch bietet alles, was man von einem in Grönland spielenden Thriller erwartet: grausame Morde, Unglück, Horror, Aberglaube, blutige Robbenjagd und korrupte Beamte. Dennoch wird diese Charakteristik dem Buch nicht gerecht, denn der Autor zeichnet auch ein sozialkritisches Grönlandbild. Er beschreibt mit großem Einfühlungsvermögen die grönländische Umgebung und Natur, wo fast die unerträglichen Ereignisse stattfinden. Man spürt seine Liebe zu diesem Land und seinen Menschen, trotz der Tabuthemen, die das Buch behandelt. Der Thriller beinhaltet zwei parallele Erzählungen auf den Zeitebenen 2014 und 1973. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Man taucht sofort in das Geschehen ein. Im Mittelpunkt steht der Journalist Matthew Cave, der auf Grönland geboren wurde. Er soll einen Exklusivbericht über einen Sensationsfund im Eis schreiben. Erstmals wurde Mumie, die wahrscheinlich ein Nordmann oder Wikinger war, hier gefunden. Doch am Folgetag ist sie verschwunden und der zu ihrer Bewachung gesandte Polizist grausam ermordet. Bei der Todesart bestehen Parallelen zu ungelösten Mordfällen aus den 70 er Jahren. Matthew wird das Tagebuch des Polizisten Jakob zugespielt, der zu jener Zeit ermittelte. Rau und unwirtlich war Grönland schon immer, aber die soziale Kälte ist unbeschreiblich. Zu jener Zeit war Grönland in das dänische Königreich integriert. Administration und Wirtschaft wurden durch Dänen dominiert. Inuit aus entfernten Dörfern wurden im Namen des Fortschritts rücksichtslos in die Hauptstadt in Betonblöcke umgesiedelt und von ihren natürlichen Erwerbstätigkeiten getrennt. Arbeitslosigkeit und Verlust kultureller Identität waren die Folgen. Daraus entwickelte sich ein Ghetto für die Armen. Alkoholismus und Gewalt gehörten zur Tagesordnung. Die dänische Verwaltung hatte versagt. Durch eine Protestbewegung wurde 1979 der autonome Status eingeführt. Seit 2009 besteht politische Selbstverwaltung. Noch mehr Fakten erfährt der Leser aus dem nützlichen Grönland-Glossar am Ende des Buches. Bei seinen Recherchen stößt Matthew aber auch auf ein Tabuthema, den Missbrauch von jungen Mädchen. Das Ausmaß von Inzest, Missbrauch und Vergewaltigung macht sprachlos. Er findet Spuren, die bis in die heutige Zeit reichen. Dabei gerät er selbst in höchst gefährliche Situationen, als sich die Handlungsstränge der Vergangenheit mit der Gegenwart vereinen. „Eisrot“ ist nicht nur unheimlich gut und spannend erzählt, sondern es macht auch betroffen. Der Autor zeigt ein schonungsloses Bild seiner Heimat Dänemark, fern aller Romantik der Tourismusindustrie. Er zeigt die noch heute offenen Wunden der dänischen Gesellschaft. Seine Protagonisten sind starke Persönlichkeiten, die der Autor detailliert und genau beschreibt. Ähnliches gilt auch für seine Naturszenen. Die Sonne fehlt, es regnet, es schneit und stürmt. Diese harte und raue Umgebung passt zu den Geschehnissen unheimlich gut. Seine Sympathie gilt den Inuit. Die lebendigen und authentischen Charaktere bereichern die Szenerie sehr, was mir als Leser besonders gut gefallen hat. Fazit: Mit diesem spannenden Thriller, der grausame Szenen, soziale Probleme und die Natur des hohen Nordens perfekt vereint, ist Mads Peder Nordbo ein von Kälte, Eis und geheimnisvollen Riten der Inuit inspiriertes packendes Buch gelungen. Aus meiner Sicht ist es eine klare Leseempfehlung und hat 5 Sterne verdient.

  • tassieteufel

    4/5

    02.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Nach dem Tod seiner Familie…

    Nach dem Tod seiner Familie läßt sich Reporter Matthew Cave nach Grönland versetzen um dort sein Leben neu zu ordnen. Eigentlich passiert auf Grönland nicht so viel, doch der Fund einer mumifizierten Wikingerleiche im Eis gibt Rätsel auf. Matthew wird mit einem Fotografen zum Fundort geschickt, um über die Story zu berichten. Doch am Tag nach dem Fund ist die Mumie verschwunden und der Polizist, der sie bewachen sollte, wurde ermordet. Diese bizarre Sache ist der Auftakt zu weiteren merkwürdigen Geschehnissen. Matthews Nachforschungen führen zu einer Mordserie in den 70ger Jahren……… Grönlandkrimis sind ja eher dünn gesät, so dass meine Neugier hier geweckt war…. Dem Autor ist es auf jeden Fall gelungen, das Leben auf Grönland sehr anschaulich zu schildern, ebenso die schwierige Situation der Inuit, die den Spagat zwischen ihrer Kultur und der Moderne nicht wirklich gemeistert haben. Die grönländischen Namen sind auf jeden Fall nicht einfach zu lesen und zu merken, hier muß man ein bissel aufpassen, damit man nicht den Überblick verliert. Der Krimifall ist wirklich recht komplex, zudem scheint Matthews eigene Geschichte eng damit verknüpft zu sein, denn sein Vater, ein amerikanischer Soldat verschwand in Grönland unter merkwürdigen Umständen als Matthew noch sehr klein war. Insgesamt war mir das insgesamt etwas zu viel, dieser hochkomplexe Krimifall, Verschwörung und Intrigen an jeder Ecke und dann auch noch die Verknüpfung mit Matthews eigenem Leben, da wäre weniger vielleicht mehr gewesen. Auch das Thema Missbrauch und Inzest ist harter Tobak, der wohl leider der Realität entspricht. Die Geschichte läuft in 2 Erzählsträngen ab, in der Gegenwart und in den 70ger Jahren, das sorgt einerseits für Abwechslung, andererseits muß man auch aufpassen, dass man nichts durcheinander bringt. Die Atmosphäre in Grönland und die Schilderung der Lebensumstände hat mir aber sehr gut gefallen, weil man so einen guten Einblick in dieses recht unbekannte Land bekommt. Interessant ist auf jeden Fall auch die Figur der Tuparnaag, einer jungen Inuit, die sehr rätselhaft ist und mit ihrer eigenen Geschichte zu kämpfen hat. Spannend ist der Krimifall auf jeden Fall, wobei am Ende leider viel offen bleibt. Da es einen 2. Teil gibt, wird da dann wohl einiges geklärt werden. Fazit: stimmungsvoll und mit viel Atmosphäre wird hier Grönland geschildert, der Krimifall ist durchaus spannend, mir war die hochkomplexe Geschichte aber ein bissel „to much“ ein paar weniger Verstrickungen und Verschwörungen hätten es auch getan.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kaike Lösche

    Kaike Lösche

    Thalia Bremen – Roland Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Wenig Grönland, aber sehr spannend

    Eine komplizierte Geschichte auf zwei Zeitebenen, in Grönland spielend. Im Zentrum Ermordete, deren Leib aufgeschlitzt und ausgeweidet ist und die gehäutet wurden mit einem Ulu, einem Werkzeug von Frauen zum Entfernen von Unterhautspeck bei Robben. Das gleiche geschah bereits vor etwa vierzig Jahren. Thematisch aufgegriffen werden vor allem dänische Pharmaversuche an Inuitkindern, die für Tbc-krank erklärt und in Kinderheime verbracht wurden.
  • Zum Bewerterprofil von Annette W.

    Annette W.

    Thalia Berlin – Alexa

    Buchhändler*in

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    4/5

    31.12.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Buch bietet alles,was man von...

    Buch bietet alles,was man von einem Grönland-Thriller erwartet: Inuit, grausame Morde, Unglück, Horror, Aberglaube, blutige Robbenjagd und korrupte Beamte. Spannend bis zum Schluß!
  • Zum Bewerterprofil von Karsten Rauchfuss

    Karsten Rauchfuss

    Thalia Oldenburg – Schlosshöfe

    Buchhändler*in

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    4/5

    10.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Grönlandkrimi, der es in sich...

    Ein Grönlandkrimi, der es in sich hat. Unglaublich eindringlich und spannend geschrieben.

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