Produktbild: Eine Nacht, ein Leben

Eine Nacht, ein Leben Roman

7

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.08.2018

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/1,7 cm

Gewicht

220 g

Farbe

Cool Grey / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

De terre et de mer

Übersetzt von

Valerie Schneider

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86648-278-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.08.2018

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/1,7 cm

Gewicht

220 g

Farbe

Cool Grey / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

De terre et de mer

Übersetzt von

Valerie Schneider

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86648-278-4

Herstelleradresse

Mare Verlag GmbH & Co. oHG
Pickhuben 2
20457 Hamburg
Deutschland
Email: mare@mare.de
Url: www.mare.de
Telephone: +49 40 3698590
Fax: +49 40 36985990

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  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, das einem Gemälde gleicht. Die Autorin beschreibt hier 24 Stunden auf einer Insel, die fern von Gut und Böse scheint. Da gibt es eine kleine Bar, in der sich viele Bewohner nach Feierabend treffen um etwas zu trinken: z.B. der Fischer, der das Restaurant mit Seeohren beliefert und noch viele weitere interessante Charaktere, die man Dank der tollen Erzählkunst gut kennenlernt. Dieses Büchlein ist ideal für den Sommerurlaub. Sie werden sich fühlen, als seien Sie direkt in einem Bild von Claude Monet gelandet.

  • Bewertung

    aus Memmingen

    5/5

    27.09.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kann man eine Liebe zurückholen?

    Henri, lange Zeit beim Militär, reist Anfang des 20. Jahrhunderts auf eine kleine französische Insel. Er wurde von seiner Freundin Youna, zu der er nur noch Briefkontakt hatte, „verlassen“. Sie hatte ihm geschrieben, dass sie alleine auf einer Insel leben wolle. Doch Henri kann das Ende ihrer Beziehung nicht akzeptieren und reist zu ihr. Er möchte sie für sich zurückgewinnen und dabei begegnet ihm das Leben. Dieses kleine Buch ist schon von außen betrachtet liebevoll gestaltet. Das Cover mutet wie ein impressionistisches Gemälde an, die Innenseite des Buches ist in derselben Farbe wie das Meer des Covers gestaltet und auch das Lesebändchen ist perfekt darauf abgestimmt. Die Geschichte des jungen Henri, der seine Liebe Youna nicht aufgeben will, wird in lyrischer Weise beschrieben und versprüht eine Portion Melancholie. Kurze Begegnungen mit Inselbewohner und sogar mit einer Katze werden nicht nur angerissen, sondern der Leser taucht für einen Moment in deren Leben ein. Dadurch wird der Focus von Henri weg und auf andere hin gelenkt. Das gefällt mir sehr gut, denn dadurch gewinnt die Geschichte an Lebendigkeit und es wird nicht nur eindimensional über Henri geschrieben. Die lyrische Art der Geschichte lässt mich an einen Klassiker denken. Der Leser wird auf eine Insel entführt, die aus der Zeit gefallen zu sein scheint. Nur hin und wieder wird der drohende Krieg thematisiert, doch das Augenmerk liegt ganz klar auf der Schönheit der Umgebung und den wenig gesprächigen Bewohner und natürlich auf Henri und Youna. Wenn ich an die Zeit, in der der Roman angesiedelt ist, denke, war es nicht alltäglich, dass sich eine junge Frau entschloss, alleine zu bleiben und damit auch noch glücklich ist. Dieses kleine Buch ist ein Schatz für alle, die eine schöne Sprache, das Meer und eigenwillige Charaktere lieben.

  • Carolin Bücherwanderin Stürmer

    aus Bergen

    5/5

    21.08.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Atmosphärisch und einnehmend

    Henri will Antworten und reist seiner großen Liebe Youna hinterher auf die ruhige Insel B. Die zwei waren früher ein Liebespaar, doch Henris Militärdienst trennte die beiden. Youna zog alleine auf die Insel. Henri will wissen warum und warum sie ihm keine Brief mehr schreibt. Auf der Insel B. hat Henri dann aber nicht nur das Treffen mit Youna, sondern auch zahlreiche andere Begegnungen. Ob es nun der Marathon-Läufer ist, der beinahe im Wahn seine Strecken läuft oder ein Restaurant-Besitzer, der seinen kulinarischen Beruf mit viel Herzblut betreibt. Eine Nacht auf der Insel. Ob diese Henris Leben verändert? Sophie van der Lindens “Eine Nacht, ein Leben” ist ein sehr poetischen Buch und erinnerte mich stellenweise auch von der Atmosphäre an das Buch “Der kleine Prinz”. Eine “verlorene” Seele auf einer kleinen Insel, die nach den richtigen Antworten sucht. Dies alles passiert kurz vorm Beginn des 1. Weltkrieges. Dessen gefährliches Grollen man auf der Insel B. überhaupt nicht spürt. Ich war sehr beeindruckt von dem Erzählstil der Autorin. Sie erfasst die einzelnen Bewohner sehr lebendig und doch auch still. Die einzelnen Begegnungen waren allesamt von einer schönen Intensität geprägt. Van der Linden schafft mit “Eine Nacht, ein Leben” ein lesenswertes Inselporträt, welches durch eine schöne Atmosphäre hervorsticht. Mich hat dieses Buch wunderbar unterhalten und die Zeit vergessen lassen. Ich war versunken in die Geschichte und hätte die Insel B. gerne gemeinsam mit Henri besucht. Dieses Buch zeigt mir mal wieder, dass französische Literatur ganz besonders ist und sich oft eine eigene Welt erschafft, die man nur ungern verlassen möchte. Volle Punktzahl von mir!

  • TochterAlice

    aus Köln

    5/5

    20.08.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der junge Maler Henri bereist…

    Der junge Maler Henri bereist die Insel B. voller Hoffnung und mit einem Traum: den der Wiedervereinigung mit Youna, seiner großen Liebe, die sich vor über einem Jahr hierher zurückzog und nichts mehr von sich hören lässt. Nun will er - um im maritimen Duktus zu bleiben - klar Schiff machen. Er hofft, durch seinen überraschenden Besuch die Beziehung neu zu beleben und zu stabilisieren. Dabei hat er - bewusst wie auch unbewusst - diverse Begnungen mit anderen Insulanern, alteingesessen, aber auch mit solchen, die wie er der Insel nur einen kurzen Besuch abstattet. Der im Übrigen sein gesamtes Leben verändern wird und zwar gleich aus mehreren Gründen. Eine kurze Sequenz nur aus Henris Leben ist es, die der Leser hier genießt, gleichwohl eine entscheidende, eine die seinem Leben - und auch dem vieler anderer - eine ganz neue Richtung geben wird. Ein Abschied von allem bisherigen, wunderschön dargestellt. Ein geschriebenes Gemälde: ein Roman in eindringlich bildhafter Sprache! Verträumt entfaltet sich die Insel vor dem Lesenden - um gleich darauf einen Eindruck von dem sprühenden Leben zu geben, das auf ihr pulsiert. Ebenso, wie ruhigere Lebenswege von Mensch und Tier fügt sich alles ein in die Kraft der Natur - hier ist die Insel mehr als eine Kulisse. Anders als alles bisher Gelesene - so erschien mir dieser Roman, den ich eher als Novelle bezeichnen würde. Sanft und kraftvoll zugleich, von einer bildhaften, atmosphärischen Sprache, die ihresgleichen sucht und die sich in meinen Gedanken und Erinnerungen einen festen Platz gesichert hat.

  • Bewertung

    aus Magdeburg

    5/5

    19.08.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Nacht, ein Leben

    "Das 20. Jahrhundert ist noch jung, als Henri nach einer langen Reise die Insel B. erreicht. Der sensible Künstler aus Paris ist auf der Suche nach der Frau, die er liebt: Youna. Henri möchte herausfinden, warum sie sich damals, als er seine militärische Ausbildung abgeschlossen hatte und bereit war, ein gemeinsames Leben mit ihr aufzubauen, von ihm abgewandt hat. Doch Youna kann ihm keine zufriedenstellende Antwort geben, und so verbringt er schließlich einen Tag und eine Nacht auf der Insel; vierundzwanzig Stunden, in denen er durch eine malerische Landschaft wandert und allerlei erstaunliche Begegnungen macht – mit einem einsamen Musiker, einem großherzigen Fischer, einem verängstigten deutschen Matrosen ..." - soweit der Klappentext. Das Büchlein mit gut 100 Seiten ist sehr liebevoll und hochwertig gemacht, das Hardcover sandfarben, die Innenumschläge in einem tiefen Dunkelblau, beides ebenso wie das dunkelblaue Lesebändchen passend zum wunderschön gestalteten Schutzumschlag. Sophie Van der Linden, Jahrgang 1973, erhielt zahlreiche Preise für ihren Debütroman "La Fabrique du monde". 2014 erschien "L'Incertitude de l'aube" und 2016 der vorliegende Roman. (Quelle: Klappentext) Die Autorin begleitet Henri auf seiner Reise zu Youna. Sie erzählt in einer sehr poetischen Sprache, mit der sie das Meer, die Insel, ihre Natur und ihre Bewohner beschreibt, ja malt. Auch die Begegnungen, die Henri dort macht, fügen sich in Sprache und Ablauf perfekt ein. Auffällig ist die Einsamkeit, die viele umgibt. Nicht nur seine Beobachtungen und Begegnungen werden geschildert, auch seine Gefühle sind in besonderer Weise wiedergegeben. Die vierundzwanzig Stunden auf der Insel, die im übrigen anhand der Hinweise gut zu identifizieren ist, verändern Henri. Das offene Ende bildet den perfekten Abschluss für diesen Roman. Absolut lesenswert!

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Bewertungen (7)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von S. Willaredt

    S. Willaredt

    Thalia Bonn

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.08.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer gut geschriebene, zarte Liebesgeschichten...

    Wer gut geschriebene, zarte Liebesgeschichten mag, muss dieses Buch lesen. Mich hat es sofort gefangen genommen. Habe es in einem Rutsch durchgelesen.
  • Zum Bewerterprofil von Maren Oberwelland

    Maren Oberwelland

    Thalia Varel

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.07.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte, ein Gemälde

    Während des Lesens von "Eine Nacht, ein Leben" von Sophie van der Linden habe ich immer wieder das Gefühl gehabt, die Beschreibung eines Gemäldes zu lesen. Besonders die Farben hatte ich intensiv vor Augen. Ich möchte nicht sagen, dass die Handlung unwichtig war, aber "Eine Nacht, ein Leben" lebt vor allem von seiner Sprache, den Beschreibungen, den Details und wie die Perspektiven buchstäblich im Vorbeigehen wechseln. Ich hätte Henri noch stundenlang über die Insel folgen können: Eine Geschichte wie ein Gemälde!

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