Produktbild: Heute keine Schüsse

Heute keine Schüsse Berlin in der Weimarer Republik

11

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.04.2018

Verlag

Tredition

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,8 cm

Gewicht

576 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7469-1774-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.04.2018

Verlag

Tredition

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,8 cm

Gewicht

576 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7469-1774-0

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: GPSR Kontakt

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Karlsruhe

    5/5

    23.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Die Staatsformen wechselten –Berlin blieb Berlin

    Die Staatsformen wechselten –Berlin blieb Berlin Es gibt Zeitabschnitte in der deutschen Geschichte, die einem als durchschnittlicher Alltagsmensch standardmäßig nicht wirklich geläufig sind. Das Buch von Brigitte Krächan hat mich angesprochen, weil sowohl die Aufmachung als auch der Titel Spannung versprochen und die Aussicht geboten zu haben, Wissenslücken zuschließen. Ich muss zugeben, dass ich mich etwas schwer mit den vielen Begriffen und Namen aus der Berliner Kunstszene getan habe, da ich mit den verschiedenen Stilarten der Malerei und deren Vertretern in der damaligen Zeit nicht sehr vertraut bin. Ich habe deshalb nicht selten parallel zum Buch Namen und Kunststile nachgeschlagen bzw. gegoogelt und mich dabei oft sehr lange in Recherchen regelrecht verloren. Das besagt für die Wertung des Buches erst einmal gar nichts, soll aber zum Ausdruck bringen, dass speziell ich als Leser Zeit für die Erhellung der Hintergründe investieren musste und das auch gern und mit wachsendem Interesse getan habe. Der rote Faden dieses Buches ist die Figur des Galeriegehilfen Walter Schachtschneider und sein Leben in dem endenden Kaiserreich, während der Weimarer Republik und in den Anfängen der Hitler-Diktatur. Brigitte Krächan lässt dabei Walter Schachtschneider die Rolle eines Chronisten spielen, der die teilweise turbulenten Ereignisse seiner Zeit mit eigenen Gedanken begleitet, ohne dabei jedoch offen für eine bestimmte Seite Partei zu ergreifen. Dabei wird er auch in seinem eigenen Umfeld mit verschiedenen Anschauungen zur politischen Lage konfrontiert. Die Autorin erzählt aber auch die persönliche Geschichte von Walter, der mit einer Verletzung aus dem Krieg zurückkehrt, welche ihm auch im Zivilleben zu schaffen macht. Er kann nur schwer Ordnung in sein Gefühlsleben bringen. Dabei erkennt er in einer Frau nach langem Zögern nur die gute Freundin, bei einer zweiten wird er durch deren plötzlichen Tod einer Entscheidung für eine feste Bindung enthoben. Walters Weg verliert sich dann zum Ende des Buches hin in den Anfängen der Nazi-Herrschaft. „Heute keine Schüsse: Berlin in der Weimarer Republik“ war für mich die Reise zurück in eine Zeit, von der mir außer einigen Eckdaten und ein paar frühen Kindheitserinnerungen meiner Großeltern nicht sehr viel bekannt war. Dieses Werk von Brigitte Krächan empfand ich auch aufgrund der Tagebuchform als extrem spannend und mitreißend. Daneben habe ich sehr viele Infos über Berlin als Stadt der Technik und der Kunst mitnehmen können. Dies hat jetzt letztlich bei mir zu dem festen Vorsatz geführt, mich etwas mehr mit Kunst allgemein und mit Berlin als Stadt zu beschäftigen. Die Zeit mit „Heute keine Schüsse: Berlin in der Weimarer Republik“ empfinde ich als sehr gute Investition und vergebe dafür von Herzen gerne 5 Sterne.

  • Leseigel

    aus Villingen

    5/5

    11.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Geschichte in unterhaltsamer…

    Geschichte in unterhaltsamer und verständlicher Form Das Buch schildert die Ereignisse im Zeitraum vom Sommer 1914 bis mitte November 1933. Der Chronist Walter Schachtschneider berichtet in Tagebucheintragungen über sein Leben als Soldat im 1. Weltkrieg und die täglichen Ereignisse in Berlin, wo er nach einer Kriegsverletzung in einer Kunstgalerie tätig ist. Wir erleben mit ihm die Schrecken des Krieges, die chaotischen Verhältnisse nach Ende des Krieges, den schweren Start der Weimarer Republik so wie deren Niedergang im Gleichschritt mit dem Aufstieg der Nationalsozialisten. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Dadurch, dass Walter historische Geschehnisse mit seinen persönlichen Erfahrungen und Ereignissen in seiner Familie verknüpft, werden geschichtliche Fakten mit Leben erfüllt. Beispielhaft sind seine Erlebnisse im Schützengraben, die nicht nur die Zahl der Toten nennen, sondern dem Grauen ein Gesicht geben. Genauso lebendig sind die Bilder, die das allmähliche Infiltrieren des Alltags durch die NSDAP zeigen und gleichzeitig das langsame Sterben der Weimarer Republik verdeutlichen. Unfassbar für mich die Gewalt, die in den Nachkriegsjahren auf Berlins Straßen zuhause war, weil sich die unterschiedlichen politischen Gruppierungen in Straßenkämpfen verstrickt haben, anstatt demokratische Lösungen zu suchen. Für mich waren die Erwähnungen gesellschaftlicher und kultureller Ereignisse eine zusätzliche besondere Freude wie die Geschichte vom „Eisernen Gustav“ oder die Aufführung des Kinofilms „“ Die Biene Maja “. Positiv fand ich auch, dass Walter in seiner Rolle als Chronist zwar die Ereignisse in meist knappen Schlaglichtern schildert und erwähnt welche Auswirkungen sie auf ihn und seine Familie haben, aber er gibt vordergründig kein Werturteil ab, so dass man sich sein eigenes Urteil bilden kann. Für mich ein unterhaltsames und informatives Buch, das so wohl vergnügliche Lesestunden bereitet, aber auch zum Nachdenken anregt. Bitte mehr davon !

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    04.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Einne Zeitreise nach Berlin während der Weimarer Republik

    So macht Geschichte richtig Spaß und ist anregend, interessant und spannend... Brigitte Krächan ist mit ihrem Buch "Heute keine Schüsse" ein Coup gelungen: durch die sehr gut gelungene Verknüpfung der historischen Ereignisse mit dem (fiktiven) Tagebuch von Walter Schachtschneider bekommen die - teils - bekannten Fakten und Daten der Zeit bis 1933 eine menschliche Komponente. Wir erfahren die Auswirkungen der Politik auf verschiedene Familien, wir erleben ihr Denken und Fühlen ganz "hautnah". Ich habe durch dieses Buch erstmals richtig "begriffen", wie verschieden die Reaktionen, Hoffnungen und Wünsche, Befürchtungen und Ängste der Menschen nach dem 1. Weltkrieg und der Abdankung des Kaisers: " Seine Majestät der Kaiser und König haben sich entschlossen, dem Throne zu entsagen" und der Ausrufung der Demokratie: " Es lebe das Neue. Es lebe die deutsche Republik" (beide Zitate vom 9.11.1918, S. 72) waren. Wir erleben z.B. mit, welche einschneidenden Veränderungen die Reparationszahlungen auf die Bevölkerung hatte, wir erfahren, wie es sich anfühlt, wenn ein Brot 4,5 Millionen Mark kostet. " Ein Brot für ein Wäschekorb voll Geld" (S. 175). Wir sehen selbst, wie und warum die NSDAP (und Hitler) erst langsam und schleichend, später dann rasant und offen in der "Mitte der Gesellschaft" ankommt. Dieser Aspekt hat mich persönlich besonders betroffen gemacht: bisher hatte ich den Wahlerfolg Hitlers 1933 als "Entgleisung" der deutschen Geschichte mit Unverständnis betrachtet, jetzt muss ich feststellen, dass die Weimarer Republik mit ihren ständigen politischen "Querelen" eine Politikverdrossenheit hervorgerufen hat, die einem "starken Mann" den Boden bereiten konnte - eine Warnung an die heutigen Entwicklungen! Beeindruckt und nachdenklich gemacht hat mich ein Zitat der Autorin auf dem Klappentext: " Ich habe mich oft gefragt, was wir aus der Geschichte gelernt haben und ob es uns gelingen wird, das Gelernte auch anzuwenden." Ja, das frage ich mich nach der Lektüre dieses Buches auch... Jedem, der sich für die deutsche Geschichte interessiert, wird dieses Buch von mir wärmstens empfohlen und ich will hier eine ganz deutliche Leseempfehlung aussprechen!

  • Vampir989

    aus Freudenberg

    5/5

    27.06.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Walters fiktive Geschichte…

    Walters fiktive Geschichte ist in den historischen Kontext der damaligen Zeit eingebunden. Eine spannende Reise von der Gründung der Republik, zu ihren politischen und sozialen Krisen, ihrer Blütezeit in den zwanziger Jahren bis zum Untergang der Demokratie im totalitären Regime des Nationalsozialismus. Da ich sehr geschichts interessiert bin,hatte ich natürlich große Erwartungen an dieses Buch.Und ich wurde nicht enttäuscht.Die Autorin hat es geschafft mich mit dieser Lektüre in den Bann zu ziehen. Sie entführte mich in die Zeit der Weimarer Republik nach Berlin.Dort lernte ich Walter Schachtschneider und seine Familie kennen. Das Buch ist in Tagebuchform geschrieben.Der Schreibstil ist leicht und füssig.Ich bin mit dem Lesen sehr gut voran gekommen.Ich wollte das Buch kaum noch aus den Händen legen. Walter Schachtschneider berichtete mir von den vielen Ereignissen die in der Zeit der Weimarer Republik geschehen sind.Er lies mich an seinen Gedanken,Gefühlen und Emotionen teilhaben. Durch die sehr fesselnde und packende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Die Autorin hat es geschafft historische Ereignisse mit fiktiven Dingen zu verweben.Gerade diese Mischung hat für mich diese Lektüre so lesenswert gemacht.Durch die guten Recherchen der von Brigitte Krächan habe ich viele Informationen und Wissenswertes über die Zeit der Weimarer Republik erhalten.Einiges aus dieser Zeit war mir noch völlig unbekannt.Berühmte Persönlichkeiten,Dichter ,Schriftsteller und Künstler wurden mir nahe gelegt.Die Autorin beschreibt alles sehr interessant und ich es hat mich einfach fasziniert und begeistert die Höhen und Tiefen dieser Zeit mit zu erleben.Die technische Entwicklung,die gesellschaftliche Veränderung und die politische und soziale Umgestaltung. Der Autorin ist hier wirklich ein hervorragendes und geniales Meisterwerk gelungen. Auch das Cover ist sehr gut gewählt und passt perfekt zu diesem Buch.Schon beim Anblick verspürte ich Lust zum Lesen. Ich danke Brigitte Krächan für die wahnsinnig interessanten Lesemomente und vergebe glatte 5 Sterne.

  • Bewertung

    aus Mönchengladbach

    5/5

    26.06.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Massig historische Daten, geschickt verpackt

    Da in unserer Familie ständig über Politik und die guten alten Zeiten diskutiert wird, ist mir das Buch schon wegen seines Covers sofort aufgefallen.Es ist ein altes Foto einer Kunstausstellung, eine Strasse in Berlin auf dem Soldaten mit Gewehren stehen und eines mit alten Wahlplakaten zu sehen, ausserdem noch zwei Damen im Stil der zwanziger Jahre. Der Titel Heute keine Schüsse. Berlin in der Weimarer Republik 1917 - 1933. Ein eher schwieriges und langweiliges Thema für mich. Bis jetzt. Hier wurde ich dann schnell eines besseren belehrt. Der Autorin Brigitte Krächan gelingt hier ein wirklich guter Spagat zwischen historischen sowie fiktiven Geschehnissen. Interessant in Szene gesetzt durch ihren Chronisten Walter Schachtmeister, der hier im Tagebuchstil in seiner Rolle als distanzierter Beobachter durch die Jahre führt. Ein Tagebuch zahlreicher politischer und sozialer Krisen, aufgefüllt mit Informationen über bekannte Dichter,Künstler, Filmstars sowie vielen neuen technischen Durchbrüchen. Vieles davon war mir so noch nicht bekannt und hat mich wirklich überrascht. Einige Male habe ich das Buch sogar zur Seite gelegt um im Netz noch zusätzliche Informationen zu erhalten. Brigitte Krächan hat sich wirklich viel Mühe gemacht den Leser optimal, vor allem interessant gestaltet zu informieren. Was mich allerdings noch länger beschäftigen wird ist, das ich erschreckender Weise einiges an Parallelen zu unserer jetzigen Zeit erkennen kann. Ich beende meine Rezi mit einem Zitat aus dem Klappentext "Ich habe mich oft gefragt, was wir aus der Geschichte gelernt haben und ob es uns gelingen wird, das Gelernte auch anzuwenden."

Kundinnen und Kunden meinen

5

11

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (11)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Heute keine Schüsse