Bildung von Pensionsrückstellungen im Handels- und Steuerrecht
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
29.04.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
55 (Printausgabe)
Dateigröße
1220 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668692763
Dabei stehen dem Arbeitnehmer fünf Fördersysteme für die Durchführung der betrieblichen Altersvorsorgen zur Auswahl. Diese werden in eine unmittelbare und mittelbare Versorgungszusage unterteilt. Wobei nur die mittelbare Versorgungszusage eine Pensionsrückstellung mit einem Wahlrecht auslöst.
Die Pensionsrückstellungen zählen kategorisch zu den Rückstellungen und führen in Unternehmen zu einer Belastung. Das Kapital ist gebunden und steht an sich nicht zur freien Verfügung. In der Bilanz wird der Posten auf Seiten der Passiva als kurz- bzw. langfristige Verbindlichkeit ausgewiesen. Handels- und steuerrechtlich werden zur Bewertung der Pensionsrückstellung unterschiedliche Parameter herangezogen. Im Steuerrecht beträgt der Zinssatz 6 % unabhängig von Marktzinssätzen. Handelsrechtlich wird für die Berechnung der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 10 Jahre angesetzt. Aufgrund der aktuellen Niedrigzinslage, ist die einst lukrative betriebliche Altersvorsorge für Unternehmen eine Belastung. Für Unternehmen bedeutet dies, die zugesagten Pensionen aus eigenen finanziellen Mitteln aufzustocken um dem Niedrigzins entgegenzuwirken.
Der Fokus dieser Abschlussarbeit liegt auf der Darstellung der handelsrechtlichen und steuerlichen Vorschriften und Besonderheiten bei der Bildung von Pensionsrückstellungen und deren Auswirkungen. Weiter werden die unter-schiedlichen Bilanzierungsvorschriften gegenübergestellt. Ebenso wird die ge-änderte Bewertungsvorschrift für die Behandlung von Pensionsrückstellung durch das Inkrafttreten des Bilanzmodernisierungsgesetzes (BilMoG) im Jahr 2009 betrachtet und die Auswirkung durch die Änderung der Wohnimmobilienkreditrichtline 2014/17/EU in 2016, um die Niedrigzinslage gesetzlich zu verbessern, erläutert.
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