Das kleine Handbuch des vernünftigen Investierens

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Beschreibung

Wie investiere ich intelligent und gleichzeitig möglichst günstig am Aktienmarkt? John Bogle hat die Antwort darauf in seinem Handbuch kompakt zusammengefasst. Das Zauberwort heißt: ETFs - Exchange Traded Funds. Zum ersten Mal erklärt der Erfinder der ETFs anschaulich und für jeden verständlich, wie man sein Geld mit so wenig Aufwand und Kosten wie möglich anlegen und gleichzeitig auch noch eine stabile und
langfristige Rendite erzielen kann.

Der weltweit anerkannte Unternehmer und Aktienexperte vermittelt nicht nur, wie ETFs funktionieren, sondern erklärt auch, was bei der Auswahl zu berücksichtigen ist und wie man mit der richtigen Strategie ETFs zur Grundlage einer soliden Altersvorsorge und sicheren Geldanlage machen kann.

Die komplett überarbeitete Ausgabe des Bestsellers erstmals auf Deutsch!

John Bogle ist Gründer und ehemaliger CEO von Vanguard, dem nach Blackrock größten Vermögensverwalter der Welt. Nach seinem Abschluss mit magna cum laude an der Princeton University leitete er als CEO mehr als 20 Jahre lang The Vanguard Group. Das Fortune Magazine verlieh ihm den Titel "Giant of the 20th Century", das TIMES Magazine bezeichnete ihn schon 2004 als einen der 100 mächtigsten und einflussreichsten Menschen. Er gilt als der "Vater" von Indexfonds (ETFs). 2018 sind in Bogles Erfindung bereits 4 Billionen Euro angelegt, das ist mehr als das jährliche BIP von Deutschland.

Details

  • Format

    PDF

  • Kopierschutz

    Nein

  • Family Sharing

    Ja

  • Text-to-Speech

    Nein

  • Erscheinungsdatum

    06.08.2018

Beschreibung

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PDF

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  • Erscheinungsdatum

    06.08.2018

  • Verlag Finanzbuch Verlag
  • Seitenzahl

    300 (Printausgabe)

  • Dateigröße

    2718 KB

  • Sprache

    Deutsch

  • EAN

    9783960922353

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"Zu versuchen, den Aktienmarkt zu schlagen, bringt … Verluste"

Dr. M. am 11.01.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Den Inhalt dieses kleinen Buches kann man ganz einfach zusammenfassen: Man soll in einen traditionellen Indexfond investieren, weil dafür folgende Gründe sprechen: 1. Da solche Fonds einen Index passiv nachbilden, entstehen nur geringe Kosten. 2. Man hat keine Diversifizierungsprobleme, denn breiter kann man nicht diversifizieren, wenn man in den gegebenen Markt investiert. 3. Untersuchungen stellen klar, dass es aktiv handelnden Fonds nicht nachhaltig gelingt, den Markt zu schlagen. Im Gegenteil: Sie schaffen es nur sehr selten und verlangen wesentlich höhere Kosten, die sich dauerhaft extrem nachhaltig auf die Performance auswirken. In vielen Fällen führen solche Fonds sogar zu Verlusten. 4. Man spart Mühe und Zeit, denn man muss sich um nichts kümmern. Das Hauptargument des Autors, der vor langer Zeit einen der nun größten Indexfonds der Welt geründet hat, sind die Kosten. Selbst wenn es gelingen würde, den Vergleichsmarkt um zwei Prozent zu übertreffen, fressen die Kosten dieses Fonds genau diesen Vorteil wieder auf. Da es abgesehen von nur wenigen Ausnahmen nur extrem selten passiert, dass ein aktiv gemanagter Fond den Vergleichsmarkt um mehr als zwei Prozent übertrifft, muss man im Gegenteil davon ausgehen, dass es selbst bei gleicher Performance über einen Zeitraum von 30 bis 40 Jahren zu einer ungefähren Halbierung des Ertrages gegenüber dem Index kommt, wenn allein zwei Prozent Kosten anfallen, die der Indexfond nicht fordert. Bei zusätzlicher Schwäche würde dieser Abstand noch viel drastischer werden. Viel bekannter als die traditionellen Indexfonds (TIF) sind in Deutschland zurzeit die sogenannten ETFs. Anders als die TIFs kann man ETFs wie eine Aktie jederzeit handeln, bei TIFs geht das in der Regel nur einmal am Tag. Nach Ansicht des Autors ist das aber auch genug, denn bei TIFs handelt es sich um eine Investition, die man ein Leben lang hält oder erst im Alter nach und nach auflöst. Und weil das so sei, rechnet der Autor auch stets in Jahrzehnten und weist nach, dass es im letzten Jahrhundert nur ein Jahrzehnt gab (1930-1940), in dem man keine positiven Erträge aufweisen konnte, hätte man damals schon solche Fonds am Markt gehabt. Da es nur wenigen Menschen gelingt, Märkte dauerhaft zu schlagen, sollte man es erst gar nicht versuchen – so der Ratschlag des Autors. Und dann wäre ein TIF die beste Wahl. Dem kann man nichts entgegnen. Das Buch liest sich gut, auch wenn es ohne inhaltliche Verluste auf weniger als ein Drittel schrumpfbar wäre. Der Autor arbeitet mit ständigen didaktischen Wiederholungen in stets leicht abgeänderter Art, sodass seine Botschaft möglichst eindringlich ausfällt. Ob das tatsächlich so wirkt, kann man bezweifeln. Im Testament von Warren Buffett soll übrigens stehen, dass seine Frau die Masse seines Vermögens in den Fond des Autors anzulegen habe. Höhere Weihen gibt es kaum. Wenn man eine ETF an dieser Stelle bevorzugt, dann sollte man deren jeweils spezielle Konstruktion beachten, die sich im Einzelfall doch von einem TIF deutlich unterscheiden kann. Darauf geht der Autor nicht ein, weil dies erstens nicht sein Thema ist und zweitens zu speziell werden würde.

"Zu versuchen, den Aktienmarkt zu schlagen, bringt … Verluste"

Dr. M. am 11.01.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Den Inhalt dieses kleinen Buches kann man ganz einfach zusammenfassen: Man soll in einen traditionellen Indexfond investieren, weil dafür folgende Gründe sprechen: 1. Da solche Fonds einen Index passiv nachbilden, entstehen nur geringe Kosten. 2. Man hat keine Diversifizierungsprobleme, denn breiter kann man nicht diversifizieren, wenn man in den gegebenen Markt investiert. 3. Untersuchungen stellen klar, dass es aktiv handelnden Fonds nicht nachhaltig gelingt, den Markt zu schlagen. Im Gegenteil: Sie schaffen es nur sehr selten und verlangen wesentlich höhere Kosten, die sich dauerhaft extrem nachhaltig auf die Performance auswirken. In vielen Fällen führen solche Fonds sogar zu Verlusten. 4. Man spart Mühe und Zeit, denn man muss sich um nichts kümmern. Das Hauptargument des Autors, der vor langer Zeit einen der nun größten Indexfonds der Welt geründet hat, sind die Kosten. Selbst wenn es gelingen würde, den Vergleichsmarkt um zwei Prozent zu übertreffen, fressen die Kosten dieses Fonds genau diesen Vorteil wieder auf. Da es abgesehen von nur wenigen Ausnahmen nur extrem selten passiert, dass ein aktiv gemanagter Fond den Vergleichsmarkt um mehr als zwei Prozent übertrifft, muss man im Gegenteil davon ausgehen, dass es selbst bei gleicher Performance über einen Zeitraum von 30 bis 40 Jahren zu einer ungefähren Halbierung des Ertrages gegenüber dem Index kommt, wenn allein zwei Prozent Kosten anfallen, die der Indexfond nicht fordert. Bei zusätzlicher Schwäche würde dieser Abstand noch viel drastischer werden. Viel bekannter als die traditionellen Indexfonds (TIF) sind in Deutschland zurzeit die sogenannten ETFs. Anders als die TIFs kann man ETFs wie eine Aktie jederzeit handeln, bei TIFs geht das in der Regel nur einmal am Tag. Nach Ansicht des Autors ist das aber auch genug, denn bei TIFs handelt es sich um eine Investition, die man ein Leben lang hält oder erst im Alter nach und nach auflöst. Und weil das so sei, rechnet der Autor auch stets in Jahrzehnten und weist nach, dass es im letzten Jahrhundert nur ein Jahrzehnt gab (1930-1940), in dem man keine positiven Erträge aufweisen konnte, hätte man damals schon solche Fonds am Markt gehabt. Da es nur wenigen Menschen gelingt, Märkte dauerhaft zu schlagen, sollte man es erst gar nicht versuchen – so der Ratschlag des Autors. Und dann wäre ein TIF die beste Wahl. Dem kann man nichts entgegnen. Das Buch liest sich gut, auch wenn es ohne inhaltliche Verluste auf weniger als ein Drittel schrumpfbar wäre. Der Autor arbeitet mit ständigen didaktischen Wiederholungen in stets leicht abgeänderter Art, sodass seine Botschaft möglichst eindringlich ausfällt. Ob das tatsächlich so wirkt, kann man bezweifeln. Im Testament von Warren Buffett soll übrigens stehen, dass seine Frau die Masse seines Vermögens in den Fond des Autors anzulegen habe. Höhere Weihen gibt es kaum. Wenn man eine ETF an dieser Stelle bevorzugt, dann sollte man deren jeweils spezielle Konstruktion beachten, die sich im Einzelfall doch von einem TIF deutlich unterscheiden kann. Darauf geht der Autor nicht ein, weil dies erstens nicht sein Thema ist und zweitens zu speziell werden würde.

Angenehm und informativ

Jan Jarick am 17.12.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist für alle die sich mit dem Thema Investieren beschäftigen möchten auf jeden Fall lesenswert. Wobei es in meinen Augen eher ein Anfängerbuch ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Buch auch bei einer breiteren Masse Zuspruch findet und nicht nur für Finanzfetischisten und Hardcore-Börsianer geeignet ist. John C. Bogle, Gründer von Vanguard und Vater der Indexfonds beschreibt neben Vor- und Nachteilen auch sehr angenehm die Geschichte der Indexfonds, sowie deren Überlegenheit gegenüber aktiv gemanagten Fonds. Aufgrund seiner Herkunft ist das Buch sehr übergewichtet was den amerikanischen Aktienmarkt angeht. Was jedoch der Anschaulichkeit der Inhalte nicht schadet. (Zumal investieren sowieso immer eigenes nachdenken erfordert und nicht durch blindes kopieren funktioniert!) "Das kleine Handbuch des vernünftigen Investierens" liest sich gut und flüssig. Den einen Stern Abzug gab es nur, weil Bogles Sichtweise auf mich teilweise etwas starr wirkt und er kaum gute Worte an Finanzprodukten links und rechts seiner Indexfonds lässt. Trotzdem gehört es für mein dafürhalten in jedes Bücherregal eines Finanzinteressierten.

Angenehm und informativ

Jan Jarick am 17.12.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist für alle die sich mit dem Thema Investieren beschäftigen möchten auf jeden Fall lesenswert. Wobei es in meinen Augen eher ein Anfängerbuch ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Buch auch bei einer breiteren Masse Zuspruch findet und nicht nur für Finanzfetischisten und Hardcore-Börsianer geeignet ist. John C. Bogle, Gründer von Vanguard und Vater der Indexfonds beschreibt neben Vor- und Nachteilen auch sehr angenehm die Geschichte der Indexfonds, sowie deren Überlegenheit gegenüber aktiv gemanagten Fonds. Aufgrund seiner Herkunft ist das Buch sehr übergewichtet was den amerikanischen Aktienmarkt angeht. Was jedoch der Anschaulichkeit der Inhalte nicht schadet. (Zumal investieren sowieso immer eigenes nachdenken erfordert und nicht durch blindes kopieren funktioniert!) "Das kleine Handbuch des vernünftigen Investierens" liest sich gut und flüssig. Den einen Stern Abzug gab es nur, weil Bogles Sichtweise auf mich teilweise etwas starr wirkt und er kaum gute Worte an Finanzprodukten links und rechts seiner Indexfonds lässt. Trotzdem gehört es für mein dafürhalten in jedes Bücherregal eines Finanzinteressierten.

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