Produktbild: Marion, für immer 13

Marion, für immer 13 Der Tag, an dem meine Tochter nicht mehr leben wollte

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.10.2018

Verlag

Bastei Lübbe

Seitenzahl

204 (Printausgabe)

Dateigröße

1758 KB

Auflage

1. Auflage 2018

Originaltitel

Marion, 13 ans pour toujours

Übersetzt von

Monika Buchgeister

Sprache

Deutsch

EAN

9783732560561

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.10.2018

Verlag

Bastei Lübbe

Seitenzahl

204 (Printausgabe)

Dateigröße

1758 KB

Auflage

1. Auflage 2018

Originaltitel

Marion, 13 ans pour toujours

Übersetzt von

Monika Buchgeister

Sprache

Deutsch

EAN

9783732560561

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  • Anika F./Nikas Lesewahnsinn

    aus Kronshagen

    5/5

    23.02.2019

    eBook (ePUB)

    Mobbing geht uns alle etwas an

    An diesem Buch kam ich einfach nicht vorbei. Das Cover zeigt ein junges Mädchen, über die man nach dem Titel schon urteilen kann, sich mit 13 das Leben nahm. Mit 13! Man sollte beachten, das die Autorin keine Autorin als solches ist, sondern einen persönlich emotionalen Erfahrungsbericht hier schreibt. Ich fand einige Kritiken schon sehr fies, in denen dieser Frau dies angekreidet wurde. Die Emotionalität, Wut, Trauer und Verzweiflung kann man in jedem Satz nachvollziehen. Was mag das für eine Situation sein, wenn man seine Tochter erhängt im Zimmer vorfindet mit gerade einmal 13 Jahren ?!Der Grund: Mobbing in der Schule! Das Verhalten: Ignoranz aus Sicht der Schule. Ein schwarzes Loch für Familie. Fragen über Fragen. Diese Thematik geht definitiv jeden etwas an und es darf und soll kein Tabu Thema sein. Wieviele Menschen leiden darunter und das sind nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene im Berufsalltag und im Leben. Wieviele Menschen reden nicht darüber, aus Angst. Ist das nicht gruselig ? Was ich sehr erschreckend finde ist, wie sich die Schule und die Behörden verhalten haben. Ich würde mal sagen in meinen Augen gänzlich versagt. Ich empfinde es als wahre Stärke, dass diese Mutter den Mut findet darüber zu schreiben. Zu Schreiben, wie sie und ihre Familie das erlebt hat, wie die Gesellschaft reagiert hat und welche Wege sie gegangen ist. Wirklich Gänsehaut hatte ich am Ende, als sie schrieb, wie ihre 2 Kinder diese Situation mitgenommen hat und wie ihre Kinder ihr auf einen Zettel schrieben, das sie noch leben würden und auch eine Mama bräuchten. 5 von 5 Sterne.

  • Honigmond

    5/5

    25.11.2018

    eBook (ePUB)

    Schockierende Geschichte

    Zum Klappentext: Marion ist eine engagierte Schülerin mit guten Noten und dem Berufswunsch Architektin. Doch mit dreizehn Jahren nimmt sie sich völlig unerwartet das Leben. In ihrem Abschiedsbrief erklärt sie, sie habe die Beleidigungen in der Schule nicht mehr ausgehalten. Marions Mutter Nora will verstehen, warum sich ihre Tochter umgebracht hat. Sie durchforstet Facebook-Nachrichten und SMS, die Marion von ihren Klassenkameraden erhalten hat, und kommt nach und nach dem wahren Ausmaß des Mobbings auf die Spur. Mein Leseeindruck: Nachdem ich vor kurzem einen ähnlichen Fall im Internet gelesen hatte, hat mich der Klappentext sehr neugierig gemacht, zumal ich auch schon mit Mobbing in Berührung gekommen bin. Die Geschichte, welche auf einer wahren Begebenheit beruht, lässt wohl keinen kalt, wenn er sie liest. Es geht um eine 13 jähre Schülerin, welche aufgrund von Mobbing den Entschluss fasst, sich das Leben zu nehmen. Doch dies ist das schlimmste, was Eltern passieren kann. Das eigene Kind zu Grabe tragen müssen und anschließend auf der Suche nach dem Warum, immer wieder gegen Mauern ankämpfen zu müssen und nicht nur das. Der wunderbare schlichte Schreibstil lässt einen den Schmerz und die Wut der Eltern sehr gut nachvollziehen und die Emotionen Achterbahn fahren. Mein Fazit: Ein Thema, was mehr in die Öffentlichkeit gerückt werden muss und ein Buch, was einen sehr berührt. Ein absolutes Lesemuss und 5 Sterne gibt es dafür von mir.

  • Bewertung

    5/5

    24.11.2018

    eBook (ePUB)

    Ein tragisches Schicksal, dass zum nachdenken anregt.

    Inhaltsangabe zu „Marion für immer 13“: Marion ist eine engagierte Schülerin mit guten Noten und dem Berufswunsch Architektin. Doch mit dreizehn Jahren nimmt sie sich völlig unerwartet das Leben. In ihrem Abschiedsbrief erklärt sie, sie habe die Beleidigungen in der Schule nicht mehr ausgehalten. Marions Mutter Nora will verstehen, warum sich ihre Tochter umgebracht hat. Sie durchforstet Facebook-Nachrichten und SMS, die Marion von ihren Klassenkameraden erhalten hat, und kommt nach und nach dem wahren Ausmaß des Mobbings auf die Spur. Meine Meinung: Marion für immer 13 ist ein Buch bei dem mir einiges unter die Haut ging. Die Mutter hat dieses Buch für und über ihre Tochter geschrieben. Meiner Meinung nach, hat sie einiges in dem Buch verarbeitet und wollte die Menschen wachrütteln, damit so etwas nicht noch öfters passiert. Das Buch hat mir gut gefallen. Es wird die tragische Geschichte von Marion erzählt, sie sich freiwillig erhängt hat. Die Mutter versucht in ihrem Schmerz und ihrer Trauer aufzuklären was passiert ist. Dabei kann der Leser die Mutter auf ihrem Weg begleiten auf wie viel Unverständnis sie trifft. In einigen Punkten konnte ich die Mutter gut verstehen. Dennoch wurde es an manchen Stellen etwas langatmig und einige Wiederholungen traten auf. Das war teilweise etwas unnötig. Am besten fand ich den Schluss des Buches in dem die Mutter erklärt, warum sie dieses Buch geschrieben hat. Sie möchte andere dazu ermutigen, dass sie nicht einfach wegsehen sonder handeln sollen oder dass das Buch an Schulen gelesen wird usw. Fazit: Ein tragisches Ende für ein 13 jähriges Mobbingopfer, das sich selbst umgebracht hat. Ein guter Gedanke der Mutter, dass sie andere Menschen auf dieses Thema aufmerksam macht. Ich kann das Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Ich konnte das Buch mit 4 von 5 Sternen bewerten, da es mir an manchen Stellen zu oft Wiederholungen gab.

  • Bewertung

    4/5

    07.11.2023

    eBook (ePUB)

    emotional aufwühlend, aber sehr subjektiv

    Eine trauernde und wütende Mutter gibt einen mutigen Einblick in ihr seelisches Leid und in ihren Kampf um Aufklärung und Wiedergutmachung. Im Buch steht etwas zu sehr die Mutter selbst im Vordergrund, was natürlich infolge des tragischen Schicksals verständlich ist und auch mit Marions Nichtüberleben zu tun hat. Ich habe auch einige detailreiche Berichte von depressiv gewordenen, aber überlebenden Mobbing-Opfern gelesen, da mich diese Problematik aus beruflichen Gründen interessiert. Als Lehrer eines Wr. Gymnasiums muss ich sagen: Undenkbar, dass an unserer Schule so mit Mobbingopfern umgegangen wird. Und ich habe auch ein anderes ebook über einen Mobbing-Fall aus Deutschland gelesen, bei dem eine Klassenlehrerin und eine Direktorin dank des Eingreifens eines beherzten Arztes strafversetzt wurden, obwohl sie sich nicht annähernd so schäbig benommen haben, wie die Autorin die französischen Kolleg:innen schildert. Es ist trotz häufiger Wiederholungen ein lesenswertes Psychogramm einer leidenden Seele. Hinter dieser Schilderung lassen sich die Fakten jedoch nur erahnen.

  • Nancy F.

    aus Königswinter

    5/5

    21.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Aktuell und wichtig

    Marion ist eine engagierte Schülerin mit guten Noten und dem Berufswunsch Architektin. Doch mit dreizehn Jahren nimmt sie sich völlig unerwartet das Leben. In ihrem Abschiedsbrief erklärt sie, sie habe die Beleidigungen in der Schule nicht mehr ausgehalten. Marions Mutter Nora will verstehen, warum sich ihre Tochter umgebracht hat. Sie durchforstet Facebook-Nachrichten und SMS, die Marion von ihren Klassenkameraden erhalten hat, und kommt nach und nach dem wahren Ausmaß des Mobbings auf die Spur. Das Buch wurde von Marions Mutter Nora Fraisse geschrieben. Sie beschreibt aus ihrer Sicht den Suizid ihrer Tochter. Das Buch beginnt fast unmittelbar bei den Geschehnissen am Todestag. Nora Fraisse richtet ihre Worte als Autorin dabei direkt an ihre Tochter – als würde sie einen Brief an Marion schreiben. Diese direkte Ansprache ist sehr eindringlich und emotional. Ich habe bisher keinerlei Erfahrungsberichte gelesen, kann mir jedoch vorstellen, dass diese Art des Romans auch bei anderen Themen sehr aufwühlend ist. Hierbei geht es nun um Mobbing in der Schule. Ein junges Mädchen, das sich keinen Ausweg mehr denken kann und daraufhin den Tod gewählt hat. Sie erhing sich in ihrem eigenen Kinderzimmer. Die Mutter von Marion wusste am Anfang nicht mal den Grund für den Freitod ihrer Tochter und begann deswegen zu recherchieren. Dabei taten sich einige schlimme Dinge auf, die Marion widerfahren sind. Auch gab es viele unglückliche Umstände – so erfuhren die Eltern beispielsweise über die Medien von einem Abschiedsbrief oder bekamen im Bekanntenkreis kaum oder keinerlei Anteilnahme gezeigt. Es zeigte sich auch im Verlauf der Recherchen, dass Marion ihre Eltern angelogen hat, um Vorkommnisse in der Schule zu vertuschen. Vermutlich weil sie sich schämte oder einfach nur selber damit zurechtkommen wollte – ohne Hilfe. Ich finde dieses Thema überaus wichtig und hoffe, dass Mobbing weiter besprochen und nicht totgeschwiegen wird. Weder von Schülern, Eltern oder Lehrern. Wenn man etwas erfährt, was Mobbing auch nur ähnelt, sollte man eingreifen. Außerdem muss viel mehr für Prävention und Aufklärung in diesem Zusammenhang getan werden. Das Buch beleuchtet auch das. Auch, wenn es ein sehr emotionales und wichtiges Buch ist, möchte ich dennoch einige Kleinigkeiten ansprechen, die mir weniger gut gefallen haben. Nora Fraisse ist keine Schriftstellerin und diesen Umstand merkt man dem Buch an einigen Stellen an. Zum Beispiel wiederholen sich einige Punkte des Öfteren. Außerdem wirkt das Buch etwas „unsortiert“. Damit meine ich, es gibt Kapitel, die ich mir an einer anderen Stelle gewünscht hätte. Außerdem behandelt das Buch nicht die Aufarbeitung des Verlusts in der Familie. Nora Fraisse schreibt fast ausschließlich von den Ereignissen und Personen, die ihr und ihrer Familie nach dem Suizid das Leben noch schwerer gemacht haben – als es die Situation sowieso schon war. Trotzdem bewundere ich natürlich, den Mut, den die Autorin hier aufgebracht hat, um all das auf Papier zu bringen und somit ein Stück weit gegen Missstände in den Schulen vorzugehen. Ich finde es unheimlich schlimm, dass (junge) Menschen, anderen Menschen psychisch so weit treiben können, dass ein junges Mädchen keinen Ausweg mehr sieht. Allerdings kam auch hervor, dass ggf. von den Eltern aus zu wenig getan wurde. Es wurde um einen Klassenwechsel gebeten, der nie stattfand. Marions Mutter klagt dabei natürlich alle Instanzen an, die Fehler gemacht haben. Diese Anklagen wiederholen sich ziemlich häufig und verleiten irgendwann zum Überfliegen des Buchs, was ich etwas schade fand. Ein absolut lesenswertes Buch über Mobbing und einen daraus resultierenden Suizid, der nie hätte stattfinden dürfen. Für mich ein höchst aktuelles und wichtiges Thema!

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