Asmarom und die Superhelden

Asmarom und die Superhelden

Eine Actionstory über fünf ungleiche Freunde

Buch (Kunststoff-Einband)

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Asmarom und die Superhelden

Ebenfalls verfügbar als:

Taschenbuch

Taschenbuch

ab 12,00 €
eBook

eBook

ab 14,00 €

Beschreibung

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.09.2018

Verlag

Fontis

Seitenzahl

240

Beschreibung

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.09.2018

Verlag

Fontis

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,5/13,6/2,3 cm

Gewicht

355 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03848-156-0

Das meinen unsere Kund*innen

4.8

9 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Spannend und voller Überraschungen

Bewertung aus Schaffhausen am 25.02.2019

Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

Was für ein eigenartiges Buch! Spannend geschrieben, aber vermutlich nicht für meine Generation (ich gehöre zu den Babyboomern). Eigentlich müsste man das Interview ganz am Schluss des Buches zuerst lesen. Es berührte mich tief. Die Verfasserin ist nicht nur neutrale Autorin. Sie ist eine Selbstbetroffene, die durch viel Leid gereift ist und auch in ihrer beruflichen und familiären Situation nah an leidenden Menschen lebt. Das spürt man dem Buch an. Es beginnt mit einem Geschwisterpaar, das nach der Flucht aus Eritrea übers Mittelmeer in einem Auffangzentrum für Flüchtlinge in Deutschland gelandet ist. Weil Asmarom krank ist, wird er sofort in ein Krankenhaus verlegt – ohne Deutschkenntnisse, traumatisiert von schrecklichen Erfahrungen auf der Flucht, schreckhaft, völlig überfordert von der westlichen Zivilisation. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich mit jedem Tag, die Ärzte stehen vor einem Rätsel. Im Dreibettzimmer trifft er auf Ben und Tobias, wie er Teenager. Der übergewichtige Ben muss abnehmen, Tobias ist (vermutlich durch einen Unfall) schwer verletzt und hat sich in sein Schneckenhaus zurückgezogen. Er kommuniziert anfangs nur über die Stimme seines Handys. Noemi, die ältere Schwester von Asmarom aus Eritrea, verschwindet aus der Flüchtlingsunterkunft und sucht ihren Bruder im Krankenhaus. Sie will nicht mehr zurück und findet Unterschlupf bei Jolanta, einer freundlichen Angestellten des Spitals. Und dann ist da noch Elena, die "Diva", wie sie von anderen genannt wird. Sie ist ebenfalls eine Teenagerin, an Leukämie erkrankt. Ein Professor benutzt sie als Testperson für einen risikoreichen "Gentransfer" in einer Isolierstation. Der Versuch misslingt und man erlebt ihr allmähliches Abschwachen hautnah mit. Das Buch endet mit einer ergreifenden Situation auf dem Friedhof. An der Beerdigung liest Ben einen Abschiedsbrief von Elena: "Ich weiss nicht, wie mein Umzug in den Himmel sein wird, aber ich ahne, dass er schön sein wird. Ich freue mich darauf, nicht mehr krank zu sein." Sie schliesst mit einer überraschenden Aufforderung an die noch Lebenden: "Seid froh über jeden Tag, an dem euer Körper nicht schmerzt. Umarmt jeden Tag, ihr wisst ja nicht, wie viele noch kommen. Bitte vertraut Gott, damit wir uns alle im Himmel wiedersehen." Es ist ein Buch, das ans Herz geht. Aus den fünf Einzelkämpfern wird ein Team, das erstaunliche Veränderungen erlebt. Asmarom wird nach einem Zweitagesausflug der fünf Teenagern zu einem Arzt in Polen geheilt, Ben nimmt tatsächlich ab, Tobias öffnet sich der Freundschaft und wird teamfähig, die Spur der beiden Flüchtlinge aus Eritrea verliert sich. Noemi schreibt zum Schluss: "Ich bewundere Ben, er hat viel geschafft, trotz seiner Eltern. Asmarom und ich haben viel erreicht wegen unserer Eltern. Sie haben uns viel Liebe geschenkt."

Spannend und voller Überraschungen

Bewertung aus Schaffhausen am 25.02.2019
Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

Was für ein eigenartiges Buch! Spannend geschrieben, aber vermutlich nicht für meine Generation (ich gehöre zu den Babyboomern). Eigentlich müsste man das Interview ganz am Schluss des Buches zuerst lesen. Es berührte mich tief. Die Verfasserin ist nicht nur neutrale Autorin. Sie ist eine Selbstbetroffene, die durch viel Leid gereift ist und auch in ihrer beruflichen und familiären Situation nah an leidenden Menschen lebt. Das spürt man dem Buch an. Es beginnt mit einem Geschwisterpaar, das nach der Flucht aus Eritrea übers Mittelmeer in einem Auffangzentrum für Flüchtlinge in Deutschland gelandet ist. Weil Asmarom krank ist, wird er sofort in ein Krankenhaus verlegt – ohne Deutschkenntnisse, traumatisiert von schrecklichen Erfahrungen auf der Flucht, schreckhaft, völlig überfordert von der westlichen Zivilisation. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich mit jedem Tag, die Ärzte stehen vor einem Rätsel. Im Dreibettzimmer trifft er auf Ben und Tobias, wie er Teenager. Der übergewichtige Ben muss abnehmen, Tobias ist (vermutlich durch einen Unfall) schwer verletzt und hat sich in sein Schneckenhaus zurückgezogen. Er kommuniziert anfangs nur über die Stimme seines Handys. Noemi, die ältere Schwester von Asmarom aus Eritrea, verschwindet aus der Flüchtlingsunterkunft und sucht ihren Bruder im Krankenhaus. Sie will nicht mehr zurück und findet Unterschlupf bei Jolanta, einer freundlichen Angestellten des Spitals. Und dann ist da noch Elena, die "Diva", wie sie von anderen genannt wird. Sie ist ebenfalls eine Teenagerin, an Leukämie erkrankt. Ein Professor benutzt sie als Testperson für einen risikoreichen "Gentransfer" in einer Isolierstation. Der Versuch misslingt und man erlebt ihr allmähliches Abschwachen hautnah mit. Das Buch endet mit einer ergreifenden Situation auf dem Friedhof. An der Beerdigung liest Ben einen Abschiedsbrief von Elena: "Ich weiss nicht, wie mein Umzug in den Himmel sein wird, aber ich ahne, dass er schön sein wird. Ich freue mich darauf, nicht mehr krank zu sein." Sie schliesst mit einer überraschenden Aufforderung an die noch Lebenden: "Seid froh über jeden Tag, an dem euer Körper nicht schmerzt. Umarmt jeden Tag, ihr wisst ja nicht, wie viele noch kommen. Bitte vertraut Gott, damit wir uns alle im Himmel wiedersehen." Es ist ein Buch, das ans Herz geht. Aus den fünf Einzelkämpfern wird ein Team, das erstaunliche Veränderungen erlebt. Asmarom wird nach einem Zweitagesausflug der fünf Teenagern zu einem Arzt in Polen geheilt, Ben nimmt tatsächlich ab, Tobias öffnet sich der Freundschaft und wird teamfähig, die Spur der beiden Flüchtlinge aus Eritrea verliert sich. Noemi schreibt zum Schluss: "Ich bewundere Ben, er hat viel geschafft, trotz seiner Eltern. Asmarom und ich haben viel erreicht wegen unserer Eltern. Sie haben uns viel Liebe geschenkt."

Ben gewinnt und verliert

Bewertung aus Friedensau am 10.01.2019

Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

In dem Buch "Asmarom und die Superhelden" von Susanne Ospelkaus, geht es um fünf Jugendliche, die mehr oder weniger unfreiwillig auf einer Kinder- und Jugendstation eines Krankenhauses aufeinandertreffen. Der kluge und stark übergewichtige Ben trifft auf Tobias, den Verbrennungen am ganzen Körper entstellt haben. Zu ihnen kommt noch Asmarom, ein Flüchtlingsjunge, von dem man noch nicht weiß was ihm fehlt. Seine Schwester Noemi sorgt sich um ihn und findet ihn schließlich auf der KJ2, wo auch Elena in einem Isolationszimmer auf Heilung ihrer unheilbaren Krankheit hofft. Fünf ganz unterschiedliche Personen und Schicksale treffen hier aufeinander. Die Kapitel sind abwechselnd aus Noemis, Bens und später auch aus Elenas Sicht geschrieben. So kann man gut erfahren was sich in den Köpfen und Herzen der Jugendlichen in ihrer jeweils schicksalhaften Situation abspielt. Die Autorin versteht es wunderbar sich dem berührenden Thema von Krankheit und Tod zu nähern und die Leser durch ihren authentischen Stil in die Lebenswelt der Jugendlichen mitzunehmen. Man bangt mit Noemi verborgen im Putzraum, darum, wie sie zu ihrem Bruder gelangen soll und sorgt sich um seinen Gesundheitszustand. Man rechnet mit Ben Wahrscheinlichkeiten aus und fängt an den Zahlen im Alltag eine ganz neue Bedeutung beizumessen. Man versteckt sich mit Tobias unter der großen Kapuze, um niemanden seine Narben sehen zu lassne. Man ist einsam mit Elena im Isolationszimmer und fragt sich, ob das eigene Leben eine Zukunft hat. Man wundert sich mit Asmarom über das Leben in Deutschland und fragt sich woher die Schmerzen kommen und wie es weitergehen wird in diesem Land für ihn. Langsam nähern sich die Jugendlichen einander an und teilen ein Stück ihres Lebens miteinander. Sie ärgern sich über emotionslose Schwestern und arrogante Professoren, setzen sich auseinander mit Therapien und verzweifelten oder desinteressierten Eltern und fangen so an sich gegenseitig zu stützen. Die polnische Putzfrau Jola schließt sie alle in ihr großes Herz und gemeinsam erleben sie ein richtiges Abenteuer. Ben schreibt wunderschöne Gedichte für Elena und Tobias schafft es mit einem Übersetzungssprachprogramm Kontakt mit Noemi und Asmarom aufzunehmen. Sie wachsen zusammen, aber die Zeit holt sie zurück in die Realität ihres Lebens. Der Aufenthalt auf der KJ2 endet, die Therapien zeigen Ergebnisse, oder auch nicht. Für wen ist die KJ2 die Endstation? Oder gibt es da noch etwas worauf es sich zu hoffen lohnt? Ben gewinnt Freund und verliert Gewicht,a ber auch noch etwas viel wertvolleres. Ein wunderschönes Jugendbuch, das tief bewegt und Hoffnung macht. Unbedingte Leseempfehlung für Jugendliche ab 14 und Erwachsene.

Ben gewinnt und verliert

Bewertung aus Friedensau am 10.01.2019
Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

In dem Buch "Asmarom und die Superhelden" von Susanne Ospelkaus, geht es um fünf Jugendliche, die mehr oder weniger unfreiwillig auf einer Kinder- und Jugendstation eines Krankenhauses aufeinandertreffen. Der kluge und stark übergewichtige Ben trifft auf Tobias, den Verbrennungen am ganzen Körper entstellt haben. Zu ihnen kommt noch Asmarom, ein Flüchtlingsjunge, von dem man noch nicht weiß was ihm fehlt. Seine Schwester Noemi sorgt sich um ihn und findet ihn schließlich auf der KJ2, wo auch Elena in einem Isolationszimmer auf Heilung ihrer unheilbaren Krankheit hofft. Fünf ganz unterschiedliche Personen und Schicksale treffen hier aufeinander. Die Kapitel sind abwechselnd aus Noemis, Bens und später auch aus Elenas Sicht geschrieben. So kann man gut erfahren was sich in den Köpfen und Herzen der Jugendlichen in ihrer jeweils schicksalhaften Situation abspielt. Die Autorin versteht es wunderbar sich dem berührenden Thema von Krankheit und Tod zu nähern und die Leser durch ihren authentischen Stil in die Lebenswelt der Jugendlichen mitzunehmen. Man bangt mit Noemi verborgen im Putzraum, darum, wie sie zu ihrem Bruder gelangen soll und sorgt sich um seinen Gesundheitszustand. Man rechnet mit Ben Wahrscheinlichkeiten aus und fängt an den Zahlen im Alltag eine ganz neue Bedeutung beizumessen. Man versteckt sich mit Tobias unter der großen Kapuze, um niemanden seine Narben sehen zu lassne. Man ist einsam mit Elena im Isolationszimmer und fragt sich, ob das eigene Leben eine Zukunft hat. Man wundert sich mit Asmarom über das Leben in Deutschland und fragt sich woher die Schmerzen kommen und wie es weitergehen wird in diesem Land für ihn. Langsam nähern sich die Jugendlichen einander an und teilen ein Stück ihres Lebens miteinander. Sie ärgern sich über emotionslose Schwestern und arrogante Professoren, setzen sich auseinander mit Therapien und verzweifelten oder desinteressierten Eltern und fangen so an sich gegenseitig zu stützen. Die polnische Putzfrau Jola schließt sie alle in ihr großes Herz und gemeinsam erleben sie ein richtiges Abenteuer. Ben schreibt wunderschöne Gedichte für Elena und Tobias schafft es mit einem Übersetzungssprachprogramm Kontakt mit Noemi und Asmarom aufzunehmen. Sie wachsen zusammen, aber die Zeit holt sie zurück in die Realität ihres Lebens. Der Aufenthalt auf der KJ2 endet, die Therapien zeigen Ergebnisse, oder auch nicht. Für wen ist die KJ2 die Endstation? Oder gibt es da noch etwas worauf es sich zu hoffen lohnt? Ben gewinnt Freund und verliert Gewicht,a ber auch noch etwas viel wertvolleres. Ein wunderschönes Jugendbuch, das tief bewegt und Hoffnung macht. Unbedingte Leseempfehlung für Jugendliche ab 14 und Erwachsene.

Unsere Kund*innen meinen

Asmarom und die Superhelden

von Susanne Ospelkaus

4.8

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Asmarom und die Superhelden