Produktbild: Eine Poetik der Exklusion

Eine Poetik der Exklusion Narrative irritierter Zugehörigkeit

1

46,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

21.03.2018

Verlag

Springer Fachmedien Wiesbaden

Seitenzahl

473 (Printausgabe)

Dateigröße

4204 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783658214548

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Nein

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Nein

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

21.03.2018

Verlag

Springer Fachmedien Wiesbaden

Seitenzahl

473 (Printausgabe)

Dateigröße

4204 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783658214548

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • S.A.W

    5/5

    06.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Arm sein - wie fühlt sich das an?

    Der Autor beschäftigt sich mit der sozialwissenschaftlichen Beschreibung sozialer Teilhabe, den lebensweltlichen Analogien dieser Konzepte und der Diskussion über soziale Exklusion. In qualitativen Interviews untersucht er dann die Poetik der Exklusion aus konstruktivistischer Perspektive, nimmt Bezug auf klassische Entwürfe der Armutsforschung und verortet einen multiperspektivischen Aushandlungszusammenhang politischer, institutioneller, wissenschaftlicher und individueller Akteure und Akteurinnen. Ausgrenzungsbegriffe entwickelten sich nach 1945 vor allem aus politischen Aktionen. Der Aufstieg der Arbeiter im Sozialstaat stand im Widerspruch zur Exklusionsidee, gleichzeitig kam es zum Abstieg des Besitz- und Bildungsbürgertum, in Summe zu einem Verschwinden der Schichten. Die Perspektive verschob sich auf ungleiche Chancen und soziale Probleme, es wurden sehr unterschiedliche Armutsbilder beschrieben. Heute herrscht in der Sozialstrukturanalyse bedingt durch den gesellschaftlichen Wandel eine neue Unübersichtlichkeit. Die Individuen spüren die innere und äußere Spannung der Sozialstruktur, basierend auf den ökonomischen und sozialen Werten. Das Konzept der sozialen Exklusion schuf hier neue Klarheit. In Simmels „Soziologie der Armut“1993 ist Armut eine mehrdimensionale Verstrickung in Abhängigkeiten. Gesellschaft versteht er als „Summe der Wechselwirkungen.“ Bourdieu sieht Armut durch die soziale Position relativ zu den Machtpositionen der Gesellschaft bedingt. Barlösius sieht Armut als sozialen Konstruktionsprozess, der von aktiv Handelnden vorangetrieben wird. Der Autor macht 13 narrative Interviews mit Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Dabei fallen folgende Narrative auf: Die Alternativlosigkeit durch den Verlust des Arbeitsplatzes führt zum Verlust der Relation zu sich selbst. Eigene Fähigkeiten werden durch das Schicksal verhindert. Die Erosion ehemaliger Kristallisationspunkte von Inklusion. Soziale Anerkennung wird durch die Faktizität der Lebensleistung definiert und durch Fiktionalität ergänzt, um das Selbstbild aufrechtzuerhalten. Mit Vorwürfen der eigenen Schuld wird versucht, die Inklusion wiederherzustellen. Die Exklusion wird zur inneren Emigration. Vergemeinschaftung in Exklusionssolidaritäten. Verlust der sozialen Taktung. Räumlicher Rückzug als Wahl oder Zwang. Übersteigerte Erzählungen von Intelligenz, Macht und Bildung. Der Autor schafft es, die Wirklichkeit der Armut und ihre sozialen Phänomene durch die Erzählungen der Beteiligten lebendig zu erfassen Rüdiger Opelt, Autor von „Die Kinder des Tantalus. Ausstieg aus dem Kreislauf seelischer Verletzungen“

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Eine Poetik der Exklusion