Die Varusschlacht in Augenzeugenberichten Die wahre Varusschlacht
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
19.11.2018
Verlag
Praxis Plus Verlag GmbHSeitenzahl
190
Maße (L/B/H)
22/15,5/1,1 cm
Gewicht
323 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-945202-26-5
So auch im Kölner Restaurant „da Varus“. Das Restaurant wird geführt von Toto, einem grottenschlechten Koch. Dies ist Pitt ganz recht, dem Lokalredakteur des Kölner Anzeigers, denn jetzt kann er ohne störende weitere Gäste mit Titus und dessen Kellner Gerard über die Varusschlacht diskutieren. Mit offenem Ausgang.
Aber da passiert etwas Entscheidendes: Pitt fällt, wie immer leicht angetrunken, in ein tiefes Loch des missglückten U-Bahn-Baus in Köln und stößt sich eigentlich nur leicht den Kopf. Zu seiner Überraschung entdeckte er dort unten zwei menschliche Skelette, die in kurzer Zeit jedoch zu menschlichen Wesen werden. Die Augenzeugen der Varusschlacht.
So erfahren wir viel über die Vorbereitung der Schlacht. Warum Arminius, der germanische Heerführer in römischen Diensten das Sommerlager des Varus unbedingt nördlich der Porta Westfalica und damit außerhalb des Landes der Cherusker, seines Stammes.
Wir sind dabei, wie sich die römischen Legionen aus Xanten und anderen Stützpunkten links des Rheins zunächst nach Westen und dann nach Norden bewegen. Wir erfahren von dramatischen und grausamen Zwischenfällen, die ein schlechtes Omen sind für diese Aktion des Varus. Varus ist zu dieser Zeit Statthalter des römischen Kaisers in Germanien.
Im Sommerlager verliebt sich ein sehr junges Mädchen namens Neele in den Statthalter Varus und er sich in sie. Beide scheinen trotz des Altersunterschiedes füreinander bestimmt zu sein. Hilfreich ist dabei ein Räucherkraut, das offensichtlich die Sinne bis zur Ekstase aufputscht.
Dieses Kraut scheint in dieser Gegend Germanien verbreitet zu sein, denn es kommt zu einem weiteren heftigen Verhältnis zwischen dem römischen General Numerius und Alsuna, der germanischen Ehefrau des Weinhändlers. Bei einem ebenso heftigen Zusammensein im Wald erleidet Numerius ein dramatisches Ende. Er wird von einem wütenden Keiler an der Beinschlagader verletzt und verblutet in germanischen Wäldern.
Das zunächst freundschaftliche Verhältnis zwischen den römischen Besatzungstruppen und der germanischen Bevölkerung wird immer gespannter. Insbesondere durch willkürliche Gerichtsurteile des Varus. Die von Varus verlangte Bernsteinsteuer in unglaublicher Höhe verbittet die Germanen endgültig.
Endlich wird das Sommerlager aufgelöst. Beim Übergang über die Weser, die durch Dauerregen stark angestiegen ist verlieren die Römer über die Hälfte des wertvollen Bernsteins. Die Schuld sucht Varus bei Arminius. Das bis dahin gute Verhältnis zwischen beiden ist unwiederbringlich zerstört. Sie stehen sich von nun an als Todfeinde gegenüber.
Der Rückzug der Römer aus dem Sommerlager zurück nach Xanten gestaltet sich zu einem unendlichen Desaster. Die Germanen nutzen ihre Geländevorteile, die Römer leiden unter der extrem schlechten Witterung. Ihr Marschzug wird immer weiter auseinandergezogen und damit ein leichtes Opfer der germanischen Bauernkrieger.
Das Schicksal von Varus und Neele ist nach wie vor eng verflochten mit einem tragischen Ausgang. So können Gerd und Titus, die beiden Augenzeugen Nele nur noch versprechen, sie an ihrem Lieblingsplatz an der Weser zu bestatten. Dieses Versprechen können Sie jedoch erst 2000 Jahre später mit Hilfe ihres neuen Freundes Pitt einlösen.
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