Produktbild: Die Stille im Dorf
Band 1

Die Stille im Dorf

Aus der Reihe Eifel-Saga
30

3,49 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

05.10.2018

Verlag

Neobooks

Seitenzahl

420 (Printausgabe)

Dateigröße

1460 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783742721648

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

05.10.2018

Verlag

Neobooks

Seitenzahl

420 (Printausgabe)

Dateigröße

1460 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783742721648

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  • yellowdog

    5/5

    13.01.2021

    eBook (ePUB)

    ein Stück deutsche Geschichte, gefasst in Literatur

    Momentan gibt es wieder vermehrt hochkarätige, lesenswerte Romane, die sich mit dem deutschen Alltag im zweiten Weltkrieg auseinandersetzen. Prominent zu nennen sind da Ralf Rothmanns letzte Bücher und Arno Geiger mit Unter der Drachenwand, der sogar für den deutschen Buchpreis nominiert war. Karl Blaser stößt mit Die Stille im Dorf auch hinzu. Er wählt für die sein komplex angelegte Buch ein Eifeldorf bzw. zentral einen Bauernhof im Winter 1944/1945. Hier lebt der Bauer Johann Gross mit seiner Frau Anna und den schon erwachsenen Kindern Margarethe und Micha. Der Klappentext stellt Margarethe in den Vordergrund, aber tatsächlich wird die Handlung gut auf die Figuren verteilt. Während Margarethe ihren Verlobten an der Front verliert, kommt Micha verletzt und verzweifelt davon zurück. Bei der Figurengestaltung gibt es immer wieder Augenblicke, in denen man ihnen nahekommt, dann entsteht auch wieder Distanz. Die Familie ist zeitgemäß konform zur Partei, sie sind Mitläufer. Eine mehr als ambivalente Figur ist Johann. Er ist als Ortsbauernführer ein hundertprozentiger und führt sowohl die Bauern als auch die eigene Familie mit eiserner Hand. Er beutet polnische Zwangsarbeiter aus, schreckt auch nicht vor Vergewaltigung zurück. Dann gibt es aber auch Momente, wo es eine Einsicht zu geben scheint. Er gibt z.B. seine Ideale sofort auf, als die Alliierten anrücken. Das Hin und Her ist wohl auch ganz realistisch, aber mir ging es da manchmal zu schnell. Davon abgesehen, gelingt es Blaser hervorragend Stimmungen und besondere Momente zu verdeutlichen. Ich denke, a z.B. an die Szene, als der amerikanische Soldat die Kirche im Dorf stürmt, und die Statue der heiligen Appolonia köpft. Karl Blaser erzählt die Familiengeschichte auch nach dem Krieg weiter. Da spielen zunächst Johanns Schwester Mathilde und ihre Familie eine große Rolle, ebenso wie Marie, die Verlobte von Micha. Bis Anfang der neunziger Jahre entwirft Blaser die Familiengeschichte. Insgesamt bekommt der Leser einen guten und vor allen sehr glaubhaften Einblick in die Zeit und den Ort. Karl Blaser, der selbst auf einem Bauernhof geboren wurde, schöpft aus Erzählungen z.B. von seiner Mutter und schuf daraus ein glaubwürdiges Stück Literatur um deutsche Geschichte.

  • Bewertung

    aus Oberhausen

    5/5

    13.01.2021

    eBook (ePUB)

    berührende Geschichte!

    Dank des Autors Karl Blaser begibt man sich auf eine Zeitreise ins Jahr 1944 und befindet sich mitten drin im Kriegsgeschehen. Die Geschichte spielt in einem kleinen Dorf in der Eifel. Hier lebt Margarethe mit ihrer Familie auf einem Bauernhof. Ihr Vater Johann ist sehr dominant und ein großer Anhänger Hitlers. Margarethe hofft auf ein besseres Leben zusammen mit ihrer großen Liebe Niklas, doch es kommt leider ganz anders. Mir gefällt das Buchcover richtig gut, man erhält einen Eindruck auf die Stille in dem trostlosen Dorf. Der Schreibstil ist spannend und hat mich vom ersten Augenblick an gefesselt. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Über mehrere Jahre lernt man die Charaktere immer besser kennen und verstehen. Der Autor schafft es, mich in eine andere Zeit zu versetzten was für mich sehr spannend ist, denn ich habe die Nachkriegszeit nicht miterlebt. Daumen hoch für das tolle Buch, mich hat es sehr berührt und begeistert!

  • Bewertung

    aus Bad Liebenwerda

    5/5

    13.01.2021

    eBook (ePUB)

    Drum prüfe wer sich ewig bindet

    Die Stille im Dorf von Karl Blaser ist eine Familiensage aus der Eifel von den letzten Kriegsjahren bis zur Wende. Das Buch ist in 3 Bücher eingeteilt, welche chronologisch aufgeteilt sind. Das erste Buch nimmt fast die Hälfte des Einbandes ein, das dritte Buch sind nur en paar Seiten. Für mich erscheint dies unlogisch. Es stört jedoch nicht den Lesefluss. Es ist ein Buch zum verweilen. Es lließt sich leicht mit Tiefgang. Es wurde sehr viel recheriert. Dies merkt man vor allem am Anfang des Buches und flaut dann ab. Im Buch sind viele traurige Menschenschicksal gezeichnet, wo mir die schönen Seiten/Lichtblicke fehlten. Fast jedes Schicksal endet besonders düster, ob es Margarethe schafft ist unklar. Das Ende wirkt versöhnlich, versüßt aber nicht den bitteren Nachgeschmack. Doe Moral der Geschicht- drum prüfe wer sich ewig bindet.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    13.01.2021

    eBook (ePUB)

    Deutsche Geschichte aus einem Eifeldorf

    Karl Blaser hat seinen Roman „Die Stille im Dorf“ im Selbstverlag herausgegeben. Der Roman zeigt eine Dorfgemeinschaft in der Eifel, ab den letzten Jahren des Krieges. Es ist eine Geschichte über das Schicksal Margaretes, ihrer Familie und ihrer Freunde. Margarete war am Anfang 19 Jahre alt, so richtig gefällt sie mir da noch nicht. Es kann kann ja sein, das sie nicht gut kochen kann, aber sie kommt mir faul vor. Da kommt sie nach ihrem Vater Johannes, sonst der ziemlich dominant und ein grausam mit seinen Kriegsgefangenen Polen. In dem Dorf waren die Männer nicht angenehm. Auch Margaretes Mann war kein Guter, sein Ende hat er verdient. Die Hälfte des Romans ging es um die Kriegs- und Nachkriegszeit. Dann geht es in großen Sprüngen bis 1991. Man erfährt einige Lebensgeschichten mehr aus dem Erzählen. Karl Blaser hat seinen Personen mit verschiedenen Charakteren versehen. Einige gefielen mir gut, andere waren das Letzte. Der Autor hat einen besonderen Stil. Der Roman zeigt die Geschichte einfacher Leute, mit manchmal derber Sprache, wie es auf dem Dorf oft war. Ein empfehlenswerter Roman.

  • Hagazussa

    aus dem Harzvorland

    5/5

    13.01.2021

    eBook (ePUB)

    Hervorragend

    Bereits das Cover hatte mich in den Bann dieser Eifel-Saga gezogen. Ein abgewohntes Bauernhaus, dass die Spuren der Zeit und des darin wohnenden Lebens trägt. Die Geschichte der einfachen Leute des Haufendorfes ist berührend, weil so ehrlich und authentisch. Es wurde nicht mit irgendwelchen spannenden, nervenzerfetzenden Wendungen aufgewartet, keine wundersamen Zufälle und Begegnungen. Stattdessen wird vom wahren Leben der Bauern berichtet, von Liebe, Leid und Missgunst, von richtigen und falschen Entscheidungen, einfach vom Leben. Hinter jedem Menschen steckt eine Geschichte, die es wert ist, erzählt zu werden, so wie bei Margarete und ihrer Familie. Kein Mensch ist nur gut oder böse. Es gibt so viele Facetten des Lebens und so viele Entscheidungen, die man bereut und doch damit leben muss. Eine Geschichte einfacher Leute, eine Geschichte eines Land, eine Geschichte, die berührt.

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