Die schwarze Spinne

Jeremias Gotthelf

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Beschreibung

«Die schwarze Spinne» ist eine Novelle von Jeremias Gotthelf aus dem Jahr 1842. Eingebettet in eine idyllisch angelegte Rahmenerzählung werden alte Sagen zu einer gleichnishaften Erzählung über christlich-humanistische Vorstellungen von Gut und Böse verarbeitet. Die Symbolik der Erzählung ist über den christlichen Sinn hinaus jedoch auch unter einer allgemeineren moralischen Fragestellung von Gut und Böse verständlich. Die soziale Dynamik des Dorfes wird von Gotthelf präzise geschildert: gegenseitige Schuldzuschreibung, schnell vergessene Kollektivschuld und das Schicksal von Außenseitern, die von der Gemeinschaft leichtfertig zu Sündenböcken gemacht werden, machen das Buch zu einer nach wie vor aktuellen Lektüre. Zuerst kaum beachtet, gilt diese Erzählung bei vielen Literaturkritikern als eines der Meisterwerke des deutschen Biedermeier. Thomas Mann schrieb darüber in «Die Entstehung des Doktor Faustus», dass Gotthelf oft das Homerische berühre und dass er seine Schwarze Spinne wie kaum ein zweites Stück Weltliteratur bewundere.

Jeremias Gotthelf (1797-1854) war das Pseudonym des Schweizer Schriftstellers und Pfarrers Albert Bitzius. Seine Romane spiegeln in einem zum Teil erschreckenden Realismus das bäuerliche Leben im 19. Jahrhundert. Mit wenigen starken, wuchtigen Worten konnte er Menschen und Landschaften beschreiben. Gotthelf verstand es wie kaum ein anderer Schriftsteller seiner Zeit, die christlichen und die humanistischen Forderungen in seinem Werk zu verarbeiten.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Altersempfehlung 18 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 12.10.2018
Verlag Epubli
Seitenzahl 68
Maße (L) 19/12,5/0,4 cm
Gewicht 93 g
Auflage 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7467-6987-5

Kundenbewertungen

Durchschnitt
31 Bewertungen
Übersicht
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Noah Ts Rezension
von einer Kundin/einem Kunden am 28.05.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mir hat das Buch "Jugend ohne Gott" ziemlich gut gefallen. Ich musste es zwar für die Schule lesen, allerdings war es auch so ziemlich spannend und - auf unterhaltende Art - informativ. Die Sprache ist einfach, es gibt einen einigermaßen realistischen (wenn natürlich nur kurzen) Einblick in Deutschland um 1935 und stellt eine ge... Mir hat das Buch "Jugend ohne Gott" ziemlich gut gefallen. Ich musste es zwar für die Schule lesen, allerdings war es auch so ziemlich spannend und - auf unterhaltende Art - informativ. Die Sprache ist einfach, es gibt einen einigermaßen realistischen (wenn natürlich nur kurzen) Einblick in Deutschland um 1935 und stellt eine gelungene Mischung aus Detektivroman(, Liebesgeschichte) und veranschaulichtem Geschichts-Sachbuch dar. Wegen umständlicher u. altmodischer Schreibweise, aber trotzdem ½ Stern Abzug.

Ein Muss für Literaturbegeisterte
von einer Kundin/einem Kunden aus Löwenberger Land am 30.11.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Werk muss jeder gelesen haben. Auf eine beeindruckende Art und Weise schafft es ETA Hoffmann Realität und Wahnsinn zu vereinen und am Ende die Frage offen zu lassen, was am Ende wirklich wahr war und was nur Fantasie.

Schwach sehr sehr schwach
von einer Kundin/einem Kunden am 05.10.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Schwach nicht gut und langweilig !!!!!!!!! Es gibt keinerlei Spannung in diesem Buch auf keinen Fall kaufen schade das so etwas noch gelesen werden muss

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