Görings NSA

Inhaltsverzeichnis

Einleitung
Kapitel 1
Geheimgehaltene Erfolge. Die Anfänge der Funk-Überwachung im Ersten Weltkrieg
Kapitel 2
Weimarer Republik: Zögerlicher Aufbau
Kapitel 3
Wissen ist Macht: Hermann Göring und die Gründung des Forschungsamtes
Kapitel 4
Aufbau und Aufgaben
Kapitel 5
Die ersten Jahre und der Tod des ersten Amtschefs
Kapitel 6
Der Nachfolger: Prinz Christoph von Hessen
Kapitel 7
Das Forschungsamt spielt mit
Kapitel 8
Das Forschungsamt als Objekt der Begehrlichkeiten
Kapitel 9
Die Außenpolitik rückt in den Focus
Kapitel 10
Im Krieg: 1939 – 1941
Kapitel 11
Der mysteriöse Tod des Prinzen
Kapitel 12
Die Forschungsstelle der Reichspost
Kapitel 13
Widerstand Ende
Kapitel 14
Nach dem Ende
Anmerkungen
Literatur und Quellen
Personenregister

Görings NSA

Das »Forschungsamt« im Dritten Reich. Die unbekannte Geschichte des größten Geheimdienstes der Nazis

Buch (Gebundene Ausgabe)

22,95 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Es war der größte Geheimdienst der Nazis. Doch obwohl das »Forschungsamt« des Luftfahrtministeriums – so lautete der Tarnname – von Hermann Göring wie ein Privatdienst geleitet, mitten in Berlin residierte, war es nicht nur in der deutschen Bevölkerung, sondern auch den Alliierten unbekannt. Dabei leisteten Görings Lauscher, maßgeblich unterstützt von der Deutschen Reichspost, hervorragende Arbeit. Sie lasen im Frieden und im Krieg den feindlichen Funkverkehr mit und belauschten ausländische Regierungen und Diplomaten sowie deutsche NS-Gegner. Selbst US-Präsident Franklin D. Roosevelt und der britische Premierminister Winston Churchill wurden abgehört.
Insgesamt wurden mindestens eine halbe Million Gespräche belauscht und zum Teil aufgezeichnet – in einer Zeit, in der es viel weniger Telefonanschlüsse gab als heute und die zu überwachenden Personen gezielt ausgesucht wurden, eine ungeheure Zahl. Das Amt, technisch auf dem neuesten Stand ausgerüstet und ständig im Konkurrenzkampf mit vergleichbaren anderen NS-Institutionen, lieferte Adolf Hitler wichtige außenpolitische Informationen, die er gezielt einsetzte. Für Hermann Göring war es ein sehr wichtiges, heute weit unterschätztes Instrument zum Ausbau seiner persönlichen Macht. Obwohl die einstmals riesigen Aktenbestände in den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges vernichtet wurden, liefert das Buch einen spannenden und erhellenden Einblick in die Geschichte des Forschungsamtes.

»Armin Fuhrer hat ein spannendes Buch geschrieben, das wichtige und spannende Erkenntnisse zu einem unbekannten Kapitel der NS-Geschichte gibt.«
Thomas Weber, Universität Aberdeen, Autor von »Hitlers Erster Krieg« und »Wie Adolf Hitler zum Nazi wurde«.

Armin Fuhrer arbeitete über 20 Jahre als Politikredakteur und Korrespondent für die »Welt« und den »Focus«. Er ist Verfasser zahlreicher Bücher, unter anderem über den früheren Bundespräsidenten Christian Wulff sowie die jüdischen Attentäter David Frankfurter und Herschel Grynszpan. Fuhrer, geboren 1963, lebt und arbeitet als Journalist und Autor in Berlin.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.12.2018

Verlag

Olzog ein Imprint der Lau Verlag & Handel KG

Seitenzahl

252

Maße (L/B/H)

22,3/14,7/2,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.12.2018

Verlag

Olzog ein Imprint der Lau Verlag & Handel KG

Seitenzahl

252

Maße (L/B/H)

22,3/14,7/2,5 cm

Gewicht

472 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95768-194-2

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    Weimarer Republik: Zögerlicher Aufbau
    Kapitel 3
    Wissen ist Macht: Hermann Göring und die Gründung des Forschungsamtes
    Kapitel 4
    Aufbau und Aufgaben
    Kapitel 5
    Die ersten Jahre und der Tod des ersten Amtschefs
    Kapitel 6
    Der Nachfolger: Prinz Christoph von Hessen
    Kapitel 7
    Das Forschungsamt spielt mit
    Kapitel 8
    Das Forschungsamt als Objekt der Begehrlichkeiten
    Kapitel 9
    Die Außenpolitik rückt in den Focus
    Kapitel 10
    Im Krieg: 1939 – 1941
    Kapitel 11
    Der mysteriöse Tod des Prinzen
    Kapitel 12
    Die Forschungsstelle der Reichspost
    Kapitel 13
    Widerstand Ende
    Kapitel 14
    Nach dem Ende
    Anmerkungen
    Literatur und Quellen
    Personenregister