Produktbild: Klube & The Bates

Klube & The Bates Wie ein Dorfpunk zum Rockstar wird und 1 Million Platten verkauft – bis das Schicksal gnadenlos zuschlägt.

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2018

Abbildungen

mit zwei Bildteilen

Verlag

Schwarzkopf & Schwarzkopf

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

20,5/13,9/2,7 cm

Gewicht

432 g

Farbe

Schwarz / Terracotta

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86265-745-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2018

Abbildungen

mit zwei Bildteilen

Verlag

Schwarzkopf & Schwarzkopf

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

20,5/13,9/2,7 cm

Gewicht

432 g

Farbe

Schwarz / Terracotta

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86265-745-2

Herstelleradresse

Schwarzkopf + Schwarzkopf
Kastanienallee 32
10435 Berlin
DE

Email: media@schwarzkopf-schwarzkopf.de

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Matthias Kesper

Thalia Kassel

Zum Portrait

5/5

"Es war eine gnadenlos geniale Zeit - mit einem brutal bitteren Ende!"

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

...alles wurde sowas von umgemäht von dieser wahnsinnig lauten, phantastischen Band! Und ich dachte, alles klar, jetzt kann ich tot umfallen, schöner wird es nicht!" (Benjamin von Stuckrad-Barre über einen Gig der Bates) Frank "Klube" Klubescheidt, der Drummer der Bates erzählt, 18 Jahre nach dem Split der Band, und 12 Jahre nach dem tragischen Tod des charismatischen Sängers und Bassisten, Markus "Zimbl" Zimmer, sein Leben. Heraus gekommen ist eine ganz starke Musiker-Biographie, die wirklich nicht nur für Fans interessant ist! Alles fängt Ende der 70er und Anfang der 80er in der nordhessischen Kreisstadt Eschwege an. Klube und Zimbl finden auf Umwegen zusammen, beide wissen, daß ihr Leben anders verlaufen soll, als das ihrer Eltern. Musik muss der Mittelpunkt sein, laut, schnell und mitreissend. Punk also, erste Eigenkompositionen entstehen, dazu jede Menge Cover, am Anfang stehen vor allen die jungen "Stones" Pate. auch äußerlich wendet man sich vom Mainstream ab, und als erstes Zeichen des Protestes gegen das Establishment besetzt man die sogenannte "Rentnerbank" im Herzen der Stadt, trifft sich dort täglich, ist den meisten Eschwegern mehr als ein Dorn im Auge. Wortführer: Zimbl, der jedem, ob er es hören wollte oder nicht, erklärte, daß er ein Rockstar werden wird... Und es wurde wahr: Von Auftritten vor 20 Leuten in Göttingen oder Kassel führte die Bates ihr Weg bis nach Japan, von der ersten eigenen LP, erschienen bei einem regionalen Label, bis hin zum Großvertrag bei Virgin Records. Einne Million Tonträger verkauft, im Fernsehen omnipräsent gewesen, fast zwangsläufig erfolgte Zimbls alkoholbedingter Absturz, das Ende der Band, Zimbls früher Tod. Für den Rezensenten, der aus dem gleichen Ort stammt, nur ganz wenig älter ist, war es, als ob man einem Zug in Zeitlupe beim entgleisen zusieht... Was macht Klubes Buch nun so lesenswert? Zum einen seine unaufgeregte Art, über alles zu schreiben. Er stellt sich nicht, wie das oft in Auto-Biographien der Fall ist, als "Nabel der Welt" dar. Sondern als Teil einer Einheit. in der alle gleichberechtigt waren. Deshalb lässt er auch die Bandmitglieder Armin Beck und Michael "Reb" Rebbig ausführlich zu Wort kommen, außerdem u.a. Udo Lange von Virgin Records. Und natürlich seine heutige Frau Suse, ohne die er die Zeit nach dem Starruhm wohl kaum unbeschadet überstanden hätte... Also: Man nehme Klubes Buch, ein Six-Pack AKE aus der Eschweger Klosterbrauerei und mache noch einmal mit den Bates die Nacht zum Tage. Klube: "Über das erste Bates-Konzert stand am nächsten Tag in der Zeitung: Eine sich selbst verstümmelnde Chaos-Band, wilder Pogo und Beinbrüche... und all so`n Scheiß...." Reporter: "War diese erste Konzertkritik auch zugleich die mieseste?" Zimbl: "Das war eine gute Kritik..." What a beautiful Noise!!!
  • Matthias Kesper
  • Buchhändler/-in

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5/5

"Es war eine gnadenlos geniale Zeit - mit einem brutal bitteren Ende!"

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

...alles wurde sowas von umgemäht von dieser wahnsinnig lauten, phantastischen Band! Und ich dachte, alles klar, jetzt kann ich tot umfallen, schöner wird es nicht!" (Benjamin von Stuckrad-Barre über einen Gig der Bates) Frank "Klube" Klubescheidt, der Drummer der Bates erzählt, 18 Jahre nach dem Split der Band, und 12 Jahre nach dem tragischen Tod des charismatischen Sängers und Bassisten, Markus "Zimbl" Zimmer, sein Leben. Heraus gekommen ist eine ganz starke Musiker-Biographie, die wirklich nicht nur für Fans interessant ist! Alles fängt Ende der 70er und Anfang der 80er in der nordhessischen Kreisstadt Eschwege an. Klube und Zimbl finden auf Umwegen zusammen, beide wissen, daß ihr Leben anders verlaufen soll, als das ihrer Eltern. Musik muss der Mittelpunkt sein, laut, schnell und mitreissend. Punk also, erste Eigenkompositionen entstehen, dazu jede Menge Cover, am Anfang stehen vor allen die jungen "Stones" Pate. auch äußerlich wendet man sich vom Mainstream ab, und als erstes Zeichen des Protestes gegen das Establishment besetzt man die sogenannte "Rentnerbank" im Herzen der Stadt, trifft sich dort täglich, ist den meisten Eschwegern mehr als ein Dorn im Auge. Wortführer: Zimbl, der jedem, ob er es hören wollte oder nicht, erklärte, daß er ein Rockstar werden wird... Und es wurde wahr: Von Auftritten vor 20 Leuten in Göttingen oder Kassel führte die Bates ihr Weg bis nach Japan, von der ersten eigenen LP, erschienen bei einem regionalen Label, bis hin zum Großvertrag bei Virgin Records. Einne Million Tonträger verkauft, im Fernsehen omnipräsent gewesen, fast zwangsläufig erfolgte Zimbls alkoholbedingter Absturz, das Ende der Band, Zimbls früher Tod. Für den Rezensenten, der aus dem gleichen Ort stammt, nur ganz wenig älter ist, war es, als ob man einem Zug in Zeitlupe beim entgleisen zusieht... Was macht Klubes Buch nun so lesenswert? Zum einen seine unaufgeregte Art, über alles zu schreiben. Er stellt sich nicht, wie das oft in Auto-Biographien der Fall ist, als "Nabel der Welt" dar. Sondern als Teil einer Einheit. in der alle gleichberechtigt waren. Deshalb lässt er auch die Bandmitglieder Armin Beck und Michael "Reb" Rebbig ausführlich zu Wort kommen, außerdem u.a. Udo Lange von Virgin Records. Und natürlich seine heutige Frau Suse, ohne die er die Zeit nach dem Starruhm wohl kaum unbeschadet überstanden hätte... Also: Man nehme Klubes Buch, ein Six-Pack AKE aus der Eschweger Klosterbrauerei und mache noch einmal mit den Bates die Nacht zum Tage. Klube: "Über das erste Bates-Konzert stand am nächsten Tag in der Zeitung: Eine sich selbst verstümmelnde Chaos-Band, wilder Pogo und Beinbrüche... und all so`n Scheiß...." Reporter: "War diese erste Konzertkritik auch zugleich die mieseste?" Zimbl: "Das war eine gute Kritik..." What a beautiful Noise!!!

Meinung aus der Buchhandlung

Klube & The Bates

von Christof Dörr, Frank „Klube“ Klubescheidt

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