Produktbild: Mehr als tausend Worte
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Mehr als tausend Worte Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

16268

Erscheinungsdatum

25.03.2019

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

3692 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641223175

Beschreibung

Rezension

»Zwischen 1938 und 1945 angesiedelter Liebesroman, der vor allem durch seine Liebe zum Detail besticht.«

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ePUB

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Barrierefreiheit

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Verkaufsrang

16268

Erscheinungsdatum

25.03.2019

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

3692 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641223175

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  • Michas wundervolle Welt der Buecher

    5/5

    03.07.2020

    eBook (ePUB)

    Wundervoller Roman

    Meinung Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut , da ich gerne Romane aus dieser zeit lese um einfach mehr zu erfahren wie damals war zu leben, ich wurde nicht enttäuscht. Der Roman spielt in der zeit wo die NSDAP und die Judenverfolgung ein großes Thema waren von der Autorin wurde hier sehr gut recherchiert was den ganzen Roman authentisch und glaubhaft macht . Der Schreibstil hat mich gleich mitgenommen mit seiner angenehmen leichten art und der Roman war schwer aus der Hand zu legen auch wenn man ab und zu innehalten musste um das gelesene sacken zu lassen. Charaktere und Schauplätze wurden super umgesetzt man hatte alles direkt vor Augen , manches habe ich aus Neugierde nach dem lesen extra nochmals nach gegoogelt. Ein Buch das ich gerne weiterempfehle wer sich für diese Zeit interessiert

  • Bewertung

    5/5

    02.04.2019

    eBook (ePUB)

    Kindertransport nach England

    Dies ist bereits mein viertes Buch, welches ich Ihnen von Lilli Beck vorstelle. Und das dritte, was sich mit einem ernsten, historischen Schicksal beschäftigt. Anders als „Glück und Glas“ und „Wie der Wind und das Meer“ ist „Mehr als tausend Worte“ kein Nachkriegsroman, sondern ein Roman, der während des 3. Reichs und des 2. Weltkriegs spielt. Auch ist diesmal nicht München der Ort des Geschehens, sondern Berlin, London und Brighton. Es ist also ein etwas anderes Thema als gewohnt von Lilli Beck. Ich war sehr gespannt, noch zu wo ich den Titel am Anfang etwas befremdlich fand. Im Zuge des Romans ergibt er aber Sinn. Der Klappentext hört sich recht kitschig an, aber das ist das Buch überhaupt nicht. Das Buch beginnt wie im Klappentext angegeben mit dem 09. November 1938. Es ist eine dramatische und sehr traurige Szene, die mich allerdings sofort in den Roman hineingezogen hat. Aliza, die zu dem Zeitpunkt noch 16jährige Hauptperson, ist allein Zuhause. Erst kurz danach kommen ihre Eltern und ihr etwas älterer Bruder Harald nach Hause zurück. Ihr Vater Samuel ist ein Allgemeinmediziner, der im Haus seine Praxis hat. Ihre Mutter Rachel hilft ihm teilweise aus. Der Bruder Harald studierte Medizin, musste dies aber aufgeben, da es ihm als Juden untersagt war. Sie wohnen in dem Mietshaus, dass ihr Großvater 1910 erbaut hat. Ihre Großeltern wohnen eine Etage höher. Außerdem wohnt in dem Haus noch die Familie Karoschke. Hermann Karoschke arbeitet als Finanzbeamter und ist neuerdings Blockwart. Er lebt mit seiner Frau Ingrid und seiner Tochter Birgit zusammen in einer kleinen Wohnung. Aliza und Ingrid gehen in eine Klasse und sind befreundet. Während Harald am Liebsten gegen die Nationalsozialisten aufbegehren würde, sind Samuel und Rachel eher vorsichtig und meinen, dass es nicht noch schlimmer werden kann. Außerdem vertrauen sie Karoschke, der es immer wieder versteht, sie in Sicherheit zu wiegen. Aliza ist gerade auf der Schwelle zum Erwachsenwerden. Sie ist verliebt in Fabian, einen arischen jungen Mann. Doch nach und nach spitzt sich die Situation für die Familie immer weiter zu, so dass Alizas Vater entscheidet, sie mit den Kindertransporten nach England zu schicken. Noch zu, wo er von einem ihm bekannten Ehepaar Kaufmann, das erfolgreich nach England geflüchtet ist, das Angebot bekommen hat, dass sie Aliza aufnehmen würden. Für Aliza ist dies eine schreckliche Vorstellung. Sie möchte bei ihrer Familie bleiben und nicht von ihrer großen Liebe getrennt werden. Aber sie muss trotzdem kurz vor ihrem 17. Geburtstag Berlin verlassen. Von da an erfahren wir nur noch sporadisch, wie es in Berlin weitergeht. Stattdessen verfolgen wir das Leben von Aliza in England, was auch nicht einfach ist, denn nachdem der 2. Weltkrieg ausbricht, werden in England auch die geflohenen Deutschen als Feinde und Spione angesehen. Das Buch endet 1948 wieder in Berlin. Dann erfahren wir, wie es Alizas Eltern, ihrem Bruder, ihrer großen Liebe und der Familie Karoschke ergangen ist. Dieser Roman war einmal mehr ausgesprochen spannend und ließ sich sehr gut lesen. Lilli Beck versteht es immer wieder, ihren Protagonisten Leben einzuhauchen, so dass man sie tatsächlich vor sich sieht. Besonders bei Aliza, die bis dato ein relativ behütetes Leben in Berlin gelebt hat. Doch in London muss sie schneller erwachsen werden und Entscheidungen treffen, die für so ein junges Mädchen einfach unglaublich sind. Das Leben hält während des und nach dem Krieg einige Überraschungen für sie und auch für den Leser parat. Es sind aber nicht alles nur negative Überraschungen. Nicht überall waren die Menschen schlecht und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Ich habe durch dieses Buch wieder einmal einiges Neues kennengelernt. Und es gab viel Stoff zum Nachdenken. So wusste ich z.B. nicht, dass die Altersgrenze der Kinder, die nach England geschickt wurden bei bis zu 17 Jahren lag. Aliza, die Hauptperson des Romans, hat es also noch ganz knapp geschafft. Und was ich auch nur ansatzweise wusste, war, dass die Kinder durchaus nicht immer gut behandelt wurden. Häufig haben ihre Pflegefamilien sie als kostenlose Dienstboten ausgenutzt. Oder sie kamen in Heime. Ein anderes Thema, was mich sehr erschüttert hat, ist, wie manche Menschen die Notlage der Juden, die immer mehr in die Enge getrieben wurden, ausgenutzt haben. Es ist einfach abscheulich. Besonders dann, wenn sie es auch noch als Hilfe tarnen. Es ist ein Buch, was uns einerseits einmal mehr in unsere jüngere Vergangenheit zurückführt, aber ein Buch, was auch immer noch aktuell ist. Denn immer wieder gibt es Menschen, die in ihnen fremden Ländern Schutz und Hilfe suchen. Und außerdem erleben wir in Europa leider gerade wieder ein Erstarken der rechten Parteien. Und damit einher geht ein neuer Antisemitismus. Welt bleib wach!

  • Bewertung

    aus Koblenz

    4/5

    23.10.2021

    eBook (ePUB)

    Unbedingt lesen

    Als E-Book gelesen Von der ersten Seite an hat mich der Roman nicht mehr losgelassen. Zur Geschichte dieses fesselnden Buches äußere ich mich nicht, da dies schon vielfach geschehen ist. Mich haben die Schicksale der Protagonisten zutiefst erschüttert und die in der Erzählung ja nur angeschnittenen Grausamkeiten Ungerechtigkeiten und Leiden sehr betroffen gemacht. Es ist einfach nicht zu Verstehen und zu Glauben was - vor noch gar nicht so langer Zeit – geschehen ist und ähnliches Menschen auf dieser Welt heute noch widerfährt. Für dieses wirklich ausgezeichnet recherchierte und flüssig geschriebene Buch ziehe ich trotzdem einen halben Punkt ab, da mir der letzte Teil der Story einfach zu konstruiert und mit zu vielen Zufälligkeiten erzählt wurde.

  • Bewertung

    aus Dresden

    5/5

    08.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    sehr bewegend

    Das Buch spielt in den Kriegsjahren und beinhaltet die Probleme der Jüdin Alizia. Beim Lesen begleitet man Alizia als Teenager, bis zur jungen Frau, mit all ihrer dramatischen Geschichte. Ich war echt erstaunt, weil ich vieles nicht wusste bzw. mir das nie so bewusst war. Die NS-zeit mal aus anderer Sicht zu sehr, aus Sicht der Juden ist sehr informative aber auch schockierend. Genauso wusste ich eigentlich überhaupt nichts über die Kindertransporte nach England. Eigentlich beschämend für mich oder unserem Land. Jetzt sage ich mir, dieses Thema müsste schon in der Schule viel mehr behandelt werden. Mitzuerleben, wie es den Kindern ging, die weggeschickt wurden, war bedrückend. Ich ziehe echt den Hut vor der Autorin, welche sehr viel zeit für Recherche aufbringen musste. Klar habe ich mich gefragt, wollte ich noch mehr wissen? Für das Buch war es genau die richtige Menge. Es ging ja um Alizia, ihrer Familie und ihrer Liebe. Mir hat es oft die Tränen in die Augen getrieben, wie alle leiden mussten. Das Leben in den 40gern war verdammt schwer und hart. Nur weil man Jüdin war, musste man sich alles gefallen lassen. traurig, verdammt traurig und hart. Was alles passiert und wie es Alizia und ihrer Familie erging, dass muss selber gelesen werden. Mich jedenfalls hat dieses Buch sehr bewegt. Das Cover des Buches verrät nicht viel. Passt aber wahnsinnig gut zu „ Wie der Wind und das Meer“. Ich finde ja, Cover müssen nichts verraten. Beim Betrachten merkt man aber gleich, dass der Inhalt in den 40ger Jahren spielt.

  • angeliques.leseecke

    aus Nübbel

    5/5

    28.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegende Geschichte, die mich zum Nachdenken anregt

    *Klappentext (übernommen)* Liebe und Hoffnung in einer Zeit, die kein morgen kennt … Berlin, 9. November 1938: Aliza erwacht von durchdringenden Schreien, als ihr Großvater von der Gestapo abgeholt wird. Die politische Lage in Deutschland spitzt sich immer weiter zu, doch entgegen aller Mahnungen weigert sich ihr Vater, ein jüdischer Arzt, das Land zu verlassen. Nur seine Tochter will er im Ausland in Sicherheit bringen. Aliza ist am Boden zerstört, dass sie Fabian, ihre große Liebe, zurücklassen muss. Beim Abschied versprechen sich die beiden, nach ihrer Rückkehr zu heiraten. Doch werden sie die Wirren des Krieges überstehen? *Meine Meinung* "Mehr als tausend Worte" von Lilli Beck ist ein wunderbar einfühlsamer und bewegender Roman über ein Familienschicksal im zweiten Weltkrieg. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, sie beschreibt die Handlung sehr mitfühlend, ohne zu übertreiben und auch spannend und fesselnd, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Schnell tauche ich in die Geschichte ein und begleite Aliza und ihre Familie durch den zweiten Weltkrieg. Die Beschreibungen der Geschehnisse rund um die Kindertransporte und der Zeit in England finde ich sehr lebendig und authentisch, beim Lesen entstanden sofort Bilder vor meinen Augen. Die Autorin beschreibt die Gefühle der Protagonisten sehr anschaulich, ich kann die Hoffnung aber auch Hilfslosigkeit der Eltern und die Ängste der Kinder spüren. Aber auch die Zeit in Berlin ist für die zurückgebliebene Familie nicht einfach. Sie müssen sehr viel Leid unter dem Deckmantel der Hilfsbereitschaft des Blockwarts ertragen. Beide Handlungsstränge berühren mich sehr. Ab und zu muss ich mal pausieren, da mir die Ungerechtigkeiten, die ihnen widerfahren, sehr ans Herz geht. Mit Aliza hat die Autorin ein liebenswertes und herzensgutes junges Mädchen ins Leben gerufen. Ihre Ängste und Sorgen kann ich gut nachvollziehen. Aber sie ist auch mutig und stark, denn bei Rückschlägen verliert sie nicht ihre Hoffnung. Mit jedem Satz ist sie mir mehr ans Herz gewachsen. Ihre Liebe zu Fabian ist so groß, dass sie auch über die große Distanz halten wird. Alizas Geschichte hat mich sehr berührt. Genauso wie das Schicksal ihrer Familie. Ihren Vater Samuel habe ich sehr bewundert. Egal wieviel Demütigungen und Schicksalsschläge er und seine Familie ertragen muss, er verliert nicht die Hoffnung, dass eines Tages alles wieder gut wird. Erwähnenswert ist auch der Blockwart Karoschke. Am Anfang war er mir nicht ganz unsympathisch, aber je mehr er sich vom Hab und Gut der Familie Landau aneignet, desto wütender werde ich. Kompliment an die Autorin: auch die unsympathischen Protagonisten kommen realistisch rüber. *Fazit* Dieser Roman hat mich sehr berührt und gefesselt. Mir gefällt es gut, wenn geschichtliche Ereignisse mit einer fiktiven Geschichte verknüpft werden. Dies ist Lilli Beck mit "Mehr als tausend Worte" richtig gut gelungen. Wer sich für Familienschicksale aus dem 2. Weltkrieg interessiert, ist hier genau richtig. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Bewertungen (9)

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    Milana Wagner

    Thalia Trier – Trier-Galerie

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    3/5

    11.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine bewegende und authentisch...

    Eine bewegende und authentisch erzählte Familiengeschichte. Manche Passagen haben ihre Längen, dafür ist der Schreibstil aber angenehm und informativ.

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