Nach einem Streit mit ihrem Vater Achim reist die achtzehnjährige Emma mit ihrem Freund aus Norddeutschland in die österreichischen Berge. Währenddessen berichten die Medien, dass der nahende Asteroid "Mathilda" nicht gestoppt werden konnte und unaufhaltsam auf die Erde zurast. Der Einschlag löst eine katastrophale Kettenreaktion aus: Teile Europas werden durch einen Tsunami sowie verheerende Erdbeben in einen apokalyptischen Zustand versetzt. Entsetzt muss Achim erkennen, dass die Suche nach seiner Tochter ihn durch eine Welt führt, die nichts mehr mit der gemein hat, die er kannte. Und auch für Emma ist jeder Tag in völliger Einsamkeit ein verzweifelter Kampf auf Leben und Tod.
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Mathilda ist das beste Buch was ich dieses Jahr gelesen habe! Das Buch an sich ist schon sehr fest gebunden und sehr hochwertig! Die Geschichte so erschreckend realistisch und doch utopisch! Man fragt sich ständig wie weit man selbst handeln würde um zu überleben! Mathilda war mein erstes Buch von Oliver Pätzold und mit Sicherheit nicht das letzte!
Bewertung
aus Münster
5/5
26.06.2019
Buch (Taschenbuch)
Endzeitstimmung
Dieses Buch ist mein erster Thriller von Oliver Pätzold. Sein Schreibstil ist verständlich und schnell zu lesen. Er hat mich mit seinem Handlungsstrang relativ schnell gepackt. Dieser ist gut durchdacht, Schauplätze und Begebenheiten konnte ich mir bildlich vorstellen und nach dem Einschlag des Asteroiden konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen.
Von den Protagonisten gefallen mir Achim, Emma und ihr Freund am besten. Emmas Mutter spielt hier nur eine kleinere Rolle. Weitere Personen werden später geschickt eingeführt oder begleiten dem Leser nur eine kurze Zeit . Ich bin hier nie durcheinander geraten.
Für mich gab es beim lesen keine Längen. Da niemand vorher sagen kann was bei so einem Einschlag passieren könnte, wirken Pätzolds Katastrophen authentisch. Er beschreibt sie bildhaft und die Not der Menschen wirkt fast greifbar. Gerade seine teilweise sachliche Erzählung hat mein Kopfkino befeuert.
Der Wechsel zwischen Emmas, Achims und Pauls unterschiedlichen Probleme und Kämpfe gegen die neuen Herausforderungen und Widrigkeiten, ist dem Autor gut gelungen. Zum Ende musste ich gerade mit Emma Mitleiden.
Auf das Ende diese doch recht packenden Thrillers war ich seit der Mitte des Buches echt gespannt. Die Protagonisten haben extremes durchgemacht und da passt dieses Ende gut zum gesamten Buch. Hier hat mich der Autor besonders berührt.
FAZIT:
"Mathilda " von Oliver Pätzold wird durch den BoD Verlag veröffentlicht. Die düstere "Endzeitstimmung " kommt bildhaft herüber und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Das Buch gehört zu einer der wenigen Bücher in diesem Jahr bei dem die Taschentücher in Reichweite sein mussten.
Bewertung
aus Kiel
5/5
21.04.2019
Buch (Taschenbuch)
spannend, mit erschreckenden verlauf
Mathilda
von Oliver Pätzold
Kurz nach einem Streit zwischen Emma und Ihr Vater Achim, verreist die achtzehnjährige mit Ihrem Freund in die österreichischen Berge. Auch zwischen Achim und seiner Frau läuft es nicht mehr gut, aber damit nicht genug, nun rast auch noch der Meteorit Mathilda auf die Erde und löst eine Kettenreaktion von Katastrophen aus. Teile Europas werden von einem Tsunami, sowie von Erdbeben heimgesucht, die Familie ist in alle Winde verstreut. Der Strom ist ausgefallen und das Handynetz läuft nur noch sporadisch.
Die Geschichte ist sehr Temporeich und leicht geschrieben, ich habe mitgefiebert und war entsetzt, wie schnell es geht, dass Menschen andere Menschen schaden und eine Brutalität an den Tag legen. Anfänglich konnte ich es auch noch nicht nachvollziehen, das eingebrochen und geplündert wurde,
mir kam es wie ein schlechter Film vor. Später ging es ums nackte Überleben und für mich nachvollziehbar, aber nicht verzeihbar. Und mir hat es einmal mehr gezeigt, dass jeder Mensch zu allem in der Lage ist, auch wenn jeder einzelne sich das nicht vorstellen kann und vorschnell verurteilt.
Ein tolles Buch, das auch noch nachwirkt und ein so schnell nicht wieder loslässt. Obwohl es auch stellen gab, in den ich dachte, da will der Autor ein auf die Folter spannen. Die Passagen, habe ich dann nicht ganz so interessiert gelesen.
Fazit: Ein gutes und auch wichtiges Thema, sehr Temporeich geschrieben. Es hat bei mir ein Gefühlskarussell ausgelöst, hat mich manchmal aber auch auf die Folter gespannt.
MeinLesezauber
5/5
11.02.2019
Buch (Taschenbuch)
"Mein Buch-Highlight im Lesemonat Januar!"
Cover:
MATHILDA, der Titel des Thrillers ist mittig und in roter Schrift platziert. Wirkt bedrohlich.
Im vorderen rechten Bereich befindet sich ein stehender Hund und eine sitzende Person. Beide geschwärzt. Der Rücken der Person ist dem Betrachter zugewandt. Man kann nicht erkennen ob es sich um eine männliche oder weibliche Person handelt. Beide Lebewesen blicken in eine weiße Schneelandschaft. Im Hintergrund sind zerstörte Gebäude ersichtlich.
Inhalt:
Deutschland. In der Nähe von Bremen.
Mathilda .. ein so schöner Name. Sind Asteroiden nicht schön?
MATHILDA, ein Name der die gesamte Welt in Atem hält ... einfach nur M.A.T.H.I.L.D.A. ... und eine weltweite Mission, sie zu vernichten.
Der Streit ist immer derselbe. Achim ist der Meinung, dass Paul nicht gut genug für Emma ist. Mit seiner Rastafrisur und seiner Freiheitsliebe passt er nicht in das Bild des perfekten Schwiegersohnes welches Achim sich für seine inzwischen volljährige Tochter wünscht.
Beate verfolgt den Streit ... unternimmt jedoch nichts. Die Gemüter sind aufgeheizt. Schon lange entfernt sie sich nicht nur körperlich, sondern auch emotional von ihrem Ehemann Achim.
Die Haustür fällt ins Schloss. Emma ist weg ... und Mathilda kommt immer näher.
Die Mission, den Asteroiden von seiner Flugbahn auf die Erde abzubringen, ist im vollen Gange. Die Fernsehsender werden überflutet. Auf Hoffnung folgt Ernüchterung. Die Mission ist gescheitert. Die Welt wird nie wieder dieselbe sein.
Ein Überlebenskampf beginnt.
Fazit:
Mathilda ... dieser Name hat sich in meinen Kopf gebrannt, genau wie der Name des Autors.
Durch Spread and Read wurde ich auf den Dystopie-Thriller aufmerksam.
Bis dato konnte ich mir darunter gar nichts vorstellen, aber der Klappentext machten mich neugierig.
Ich war interessiert daran zu lesen, wie der Autor diese beiden unterschiedlichen Genre in einem zusammenfügen würde.
Und so begann mein Erlebnis rund um diesen Asteroiden. Erlebnis? Ohja, dieses Buch war für mich von der ersten Seite an ein absolutes Leseerlebnis. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die Story zog mich förmlich in ihren Bann.
Die Charaktere und die Atmosphäre waren so intensiv und für mich bildgewaltig und detailliert beschrieben, dass ich die ganze Szenerie förmlich miterleben konnte.
Der beschriebene Überlebenskampf und die aufreibende Suche und Reise nach vermissten Menschen, wurde einfach genial umgesetzt.
Schnell baute ich zu Charakteren eine Bindung auf, nur um mich im nächsten Kapitel von ihnen verabschieden zu müssen. Ich werde an dieser Stelle nicht mehr preisgeben. Denn bei diesem Buch nicht zu spoilern ist etwas schwieriger. Aber es passiert viel und es ist apokalyptisch.
Kein Katastrophenszenario wirkte für mich unrealistisch oder herbeigezogen. Spannung bis zum Schluss mit vielen unerwarteten Wendungen.
Für mich passte bei diesem Buch einfach alles. Von den Charakteren bis hin zum Storyboard und dem Schreibstil.
"Mein Buch-Highlight im Lesemonat Januar!"
Von mir gibt es 5 Sterne!!!! Leider gibt es hier nicht mehr Eulen, sonst würde ich sie vergeben. :-)
Marion2505
5/5
18.01.2019
Buch (Taschenbuch)
Unglaublich spannend
Inhalt:
Die 18-jährige Emma hat mal wieder Streit mit ihrem Vater Achim, der völlig andere Erwartungen an Emmas Leben hat als sie selbst. Wütend und enttäuscht reist sie mit ihrem Freund Paul von Norddeutschland in die österreichischen Berge. Auch der sich der Erde nähernde Asteroid "Mathilda" ändert nichts an ihrem Entschluss. Als klar wird, dass der Asteroid nicht mehr gestoppt werden kann, ist Emma schon weit entfernt von ihrer Familie. Der Einschlag löst eine katastrophale Kettenreaktion aus: Teile Europas werden von Tsunamis und großen Erdbeben zerstört. Achim macht sich auf die Suche nach seiner Tochter und muss feststellen, dass nichts mehr so ist wie vor dem Einschlag. Und auch Emma kämpft weit entfernt von ihrer Familie um ihr Leben.
Meine Meinung:
Ein faszinierendes Buchcover
Das Buchcover gefällt mir unglaublich gut. Auf den ersten Blick wirkt es bedrückend und absolut passend zur Katastrophe, die sich im Buch ereignet. Doch mit fortschreitendem Lesen habe ich viele Dinge auf dem Buchcover entdecken können, die mir beim ersten Betrachten und ohne Kenntnis der Geschichte nicht aufgefallen wären. Für mich ist es ein unglaublich faszinierendes Buchcover, das ich mehr als gelungen gewählt finde.
Ein mitreißender Schreibstil
Der Schreibstil von Oliver Pätzold konnte mich sofort begeistern. Schon der Streit zu Beginn des Buches zwischen Emma und ihrem Vater hat mich sehr berührt, denn irgendwie konnte ich beide Seiten sehr gut verstehen. Als dann die Katastrophe ihren Lauf nahm, war ich absolut an das Buch und seine Handlung gefesselt. Der Autor hat es komplett geschafft, mich schon nach wenigen Seiten so an seine Charaktere und den Handlungsverlauf zu fesseln, so dass ich mit den Protagonisten mitgelitten habe als wäre ich selbst in diesem Horrorszenario gefangen.
Facettenreiche Charaktere
Auch die Charaktere, die Oliver Pätzold für dieses Buch geschaffen hat, konnten mich alle überzeugen. Wie schon erwähnt, konnte ich mich sehr gut in Emma und Achim hineinversetzen und ihren Streit gut nachvollziehen. Emma ist eine junge Frau, die gerne ihre Erfahrungen im Leben machen möchte und Achim ist ihr Vater, der ein Ziel für sie vor Augen hat, das sie so nicht sieht. Auch den Standpunkt von Beate, Emmas Mutter, konnte ich sehr gut verstehen. Der einzige Charakter, mit dem ich erst warm werden musste bzw. den ich anfangs nicht wirklich einschätzen konnte, ist eigentlich Paul. Und gerade dieser Aspekt der Geschichte hat mir sehr gefallen, denn nichts ist spannender als etwas undurchsichtige Protagonisten, von denen man nicht weiß, ob man sie nun mögen soll.
Wahnsinnig gut gefallen hat mir auch, dass das Buch abwechselnd aus der Sicht der vier Protagonisten Achim, Beate, Emma und Paul geschrieben ist, was mir die unterschiedlichen Charaktere noch viel näher gebracht hat. Oft endete der Handlungsstrang einer der Beteiligten so abrupt, dass ich am liebsten die nächsten Seiten überschlagen hätte, um zu wissen, was nun weiter passieren wird. Habe ich natürlich nicht gemacht, aber dafür habe ich viele Seiten mit klopfendem Herzen gelesen. Aber auch neben den Hauptprotagonisten habe ich im Laufe des Buches viele weitere Charaktere kennengelernt, deren Geschichte mich sehr berührt hat und die ich sehr lieb gewonnen habe.
Ein intensives Leseerlebnis
Für mich war das Lesen des Buches ein sehr erschreckendes, aber auch total reales Leseerlebnis, das es mir oft schwer gemacht hat, das Buch aus der Hand zu legen. Zu heftig war das gerade Gelesene und zu aufregend das, was da noch kommen möge. Ich habe bis zum Schluss gezittert und werde sicherlich noch eine ganze Weile an das Buch und seine Protagonisten zurückdenken.
Mein Fazit:
"Mathilda" von Oliver Pätzold ist ein unglaublich fesselnder Endzeit-Thriller, der mir tief unter die Haut gegangen ist. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich im Bann des Buches und sicherlich wird es mich noch ein paar Tage begleiten. Ich hatte unglaubliche Lesestunden, bin absolut begeistert und kann nur eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen!
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