Produktbild: Der Stotterer

Der Stotterer

Aus der Reihe detebe
17

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.03.2019

Verlag

Diogenes eBooks

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

1108 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783257609578

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

20.03.2019

Verlag

Diogenes eBooks

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

1108 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783257609578

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  • Raffaella Rotonda

    aus Schönenwerd

    5/5

    24.05.2019

    eBook (ePUB 3)

    Echt stark!

    Das Buch ist echt stark, mit einer Prise Sarkasmus und Humor geschrieben. Echt empfehlenswert, ich habe jede einzelne Zeile genossen, verschlungen und mit einem guten Gefühl gelesen. Das Buch möchte ich nicht mehr hergeben. Meine Komplimente an den Autor Charles Lewinsky! Bravo, einfach meisterhaft!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    27.04.2019

    eBook (ePUB 3)

    Das Spiel mit der Wahrheit...

    Der Stotterer hat früh gelernt, das Sprechen zu vermeiden und sich stattdessen schriftlich auszudrücken. Und er lernt auch bald, dass sich die Menschen mit geschreibenen Texten leicht manipulieren und ausbeuten lassen. Wegen Betrugs im Gefängnis gelandet, versucht er den Gefängnispfarrer davon zu überzeugen, dass eigentlich seine Eltern und ihr Sektenguru, die Hänseleien der Mitschüler und die Trauer um die verstorbene Schwester an seinen Taten schuld seien. In seinen Erzählungen spielt er mit Dichtung und Wahrheit, mit Anklagen und Ausflüchten, er philosphiert, phantasiert, verschleiert und erfindet - bis schließlich ein Lichtschimmer hinter dem vergitterten Fenster zu erkennen ist… Einen Schelmenroman kann man dieses neue Werk von Charles Lewinsky wohl guten Gewissens nennen. In der Ich-Perspektive erzählt der Stotterer alias Johannes Hosea Stärckle von den aktuellen Gegebenheiten im Gefängnis, dem Grund für seinen Aufenthalt hinter Gittern, seiner unrühmlichen und auch tragischen Vergangenheit sowie von einigen seiner eigenen Eitelkeiten, Hoffnungen und Träume. Wobei - von Erzählen kann hier nicht die Rede sein, denn schließlich handelt es sich hier um einen Stotterer. Vielmehr erfährt der Leser von den genannten Hintergründen vornehmlich durch Briefe des Stotterers an den Gefängnispfarrer sowie durch heimliche Tagebucheintragungen. Vom Leben zum Zyniker geprägt, laviert der Stotterer den Leser durch markante Stationen seines Lebens, wobei er von Anfang an offen macht, dass man nie wissen kann, ob man in dem Geschriebenen nun der Wahrheit begegnet oder nicht. Der Stotterer ist nicht nur zynisch, sondern als Erzähler auch unzuverlässig - und macht daraus keinen Hehl. Der Stotterer als Charakter ist nicht sonderlich sympathisch, auch wenn ich ihn für das, was er an moralisch fragwürdigen Handlungen begangen haben mag, nicht verurteile. Letztlich war mir der Protagonist sogar herzlich egal. “Eitelkeit, Egoismus und Größenwahn, das waren die Triebfedern meines Handelns.” (S. 87) Viel spannender als die mal so und mal anders erzählte Lebensgeschichte des Stotterers fand ich hier das Spiel mit der Wahrheit. Ich ertappte mich ständig dabei, herausfinden zu wollen, welche der vorgestellten Versionen nun der Wahrheit am nächsten kommen würde. Und wie ich in der Leserunde zu dem Roman feststellen konnte, war ich damit nicht alleine. Bis ich plötzlich laut lachen musste, als ich merkte, wie sehr wir Leser hier an der Nase herumgeführt wurden. Natürlich entspricht hier gar nichts der Wahrheit, denn alles ist reine Erfindung! Nämlich die von Charles Lewinsky, und mir scheint, dass er hier der eigentliche Schelm ist. Im Text lassen sich viele Andeutungen und Anspielungen finden, die herausstellen, dass es DIE Wahrheit gar nicht gibt, dass jeder darin etwas anderes sieht und dass auch Erinnerungen nicht objektiv sind, sondern vom Träger dieser Erinnerungen so verändert werden, bis sie besser ‘passen’. Dazu kommt noch der Aspekt, welche Version von ‘Wahrheit’ welcher Leser wohl bevorzugt - und dementsprechend bedient der Stotterer seine Leser eben mit unterschiedlichen Wahrheiten… “Sie sind der Meinung, dass ein Autor an das, was er zu Papier bringt, auch glauben muss. Ich meine: Er muss nicht. Geschichtenerfinder müssen keine Bekenner sein, sondern gute Lügner. Wer ein Märchen erzählt, muss an die Feen und sprchenden Tiere nicht glauben. Er muss sie nur so beschreiben können, dass der Leser daran glaubt…” (S. 215) Der Roman liest sich flüssig und gefällig, wobei die eingeschobenen ‘Fingerübungen’ - kleine Kurzgeschichten des Stotterers, um seine Schreibfähigkeit zu verbessern - zwar durchaus lesenswert sind, den Lesefluss aber immer wieder unterbrechen und teilweise auch mir unnötig scheinende Längen ins Spiel bringen. Sprachlich gefiel mir das Ein-Personen-Stück dagegen sehr gut… Der Sprachwitz, die zynischen Umschreibungen und der bitterböse Humor sind sehr unterhaltsam, und die Bibelfestigkeit des Stotterers auf der einen Seite sowie die Schopenhauer-Zitate auf der anderen sind fast schon bewundernswert. Das Spiel mit der Wahrheit treibt Charles Lewinsky hier bis zur Perfektion - und der Leser fällt fast zwangsläufig darauf herein. Ein sprachlich versiertes Schelmenstück, das mich gut unterhalten konnte! © Parden  

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    07.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein bewegendes Porträt eines Aussenseiters

    “Der Stotterer” von Charles Lewinsky fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Lewinsky, der für seine tiefgründigen Charakterstudien und geschichtenreichen Erzählungen bekannt ist, gelingt auch in diesem Werk eine beeindruckende und bewegende Geschichte. Der stark stotternde Protagonist durchlebt eine schwierige Kindheit und Jugend, die von Ablehnung und Isolation geprägt ist. Lewinsky zeichnet ein eindringliches Bild der inneren Zerrissenheit und des Kampfes um Anerkennung, dem sich der Stotterer täglich stellen muss. Die Sprache des Autors ist einfühlsam und kraftvoll zugleich, so dass man die Emotionen des Protagonisten hautnah miterlebt. Die Stärke des Romans liegt nicht nur in seiner berührenden Erzählweise, sondern auch in seiner Tiefe. Lewinsky thematisiert nicht nur das individuelle Schicksal des Stotterers, sondern auch gesellschaftliche Vorurteile und die Schwierigkeit, seinen Platz in der Welt zu finden, wenn man nicht den Erwartungen entspricht. Lewinskys Prosa ist flüssig und poetisch, die Dialoge authentisch und eindringlich. “Der Stotterer” ist ein Buch, das lange im Gedächtnis bleibt und zum Nachdenken anregt. Es ist ein Plädoyer für Menschlichkeit und Akzeptanz, das in der heutigen Zeit aktueller denn je ist. Dieses Werk ist eine absolute Leseempfehlung für alle, die tiefgründige Literatur schätzen und bereit sind, sich auf eine bewegende Reise in die Seele eines Menschen einzulassen, der mit den Widrigkeiten des Lebens kämpft.

  • Bewertung

    aus Gossau SG

    5/5

    22.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hervorragend und literarisch auf höchstem Niveau

    Die Erzählkunst von Charles Lewinsky lässt sich kaum mehr überbieten, und das Einbetten der das Leben des Stotterers beeinflussenden Geschehnisse und Erlebnisse sowie die Handlungsweisen der Hauptfigur des Romans in verschiedene Erzählformate (Briefe an den Padre, Tagebucheinträge, "Fingerübungen") ist beeindruckend und einmalig. Der Roman ist zudem von höchster Aktualität.

  • Buchstabenfestival

    5/5

    05.11.2019

    Hörbuch (CD)

    Unglaublich gut. Tolle Geschichte und sehr gut vorgelesen.

    Es gibt Hörbücher, die sollen möglichst wie enden. „Der Stotterer“ von Charles Lewinsky ist ein solches Hörbuch. Was für eine unterhaltsame Geschichte. Sie hatte alles, was sich das Hörbuchhörerherz so wünscht. Gute und fiese Charaktere, Spannung und Wendungen, die überraschen, eine Hauptrolle, die man eigentlich nicht mögen sollte, weil sie unter anderem alte Damen betrogen und belogen hat. Aber was soll man tun, wenn man den Stotterer trotzdem ein bisschen mag? Seine Geschichten aus seinem Leben sind so voll mit Ironie, Humor und kleinen Bösartigkeiten. Seine Macht liegt in dem geschriebenen Wort. Er beobachtet seine Mitmenschen ganz genau, analysiert sie und belauscht sie. Er knüpft Verbindungen und weist sehr viel Geduld auf. Er bereitet sich gründlich vor und pirscht sich langsam ran. Die alten Damen, die auf einmal einen längs verschollenen Enkel wiederbekommen oder die Männer, die Post von ihren Traumfrauen bekommen (auch hinter diesen Frauen steckt der Stotterer). Das Ende ist nicht immer schön und genau deshalb kam er ins Gefängnis. Aber auch hier kann er seiner Berufung, gute Texte und Briefe schreiben, nachgehen. Für den Gefängnispfarrer, für den Boss im Knast und für eine kirchliche Zeitschrift. Er zeigt, wie man mit Worten Menschen für sich gewinnen und manipulieren kann. Die Kombination Charles Lewinsky (Auor) und Robert Stadlober (Sprecher) hätte nicht besser sein können. Ich werde jetzt nach einem weiteren Buch von Charles Lewinsky Ausschau halten und darauf hoffen, dass das nächste Buch ebenso gut ist.

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Bewertungen (17)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Stephanie Bilke

    Stephanie Bilke

    Thalia Poertgen-Herder

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Handlung spannend und raffiniert...

    Die Handlung spannend und raffiniert bis ins kleinste Detail, die Sprache voller Wortwitz und literarischer Finesse - Charles Lewinsky nimmt man die Freude am Schreiben zu 100% ab.
  • Zum Bewerterprofil von Daniel Thiele

    Daniel Thiele

    Thalia Erkrath

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.06.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine bissige Hochstaplergeschichte...

    Eine bissige Hochstaplergeschichte mit viel Sprachwitz und Zynismus. Wer Makaberes und Morbides mag, wird nicht enttäuscht!
  • Zum Bewerterprofil von Haike Zimmer

    Haike Zimmer

    Thalia Dresden – Elbe Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.06.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vergnügliches Lesen

    Er ist ein hochintelligenter begnadeter Erzähler, aber nur im geschriebenen Wort. Ein Hochstabler welcher im Gefängnis dem Padre sein Leben erzählt. Packende Geschichte welche leichtfüßig, stilistisch brillant und höchst lesenswert daher kommt.
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Ehlert

    Kerstin Ehlert

    Thalia Düsseldorf – Düsseldorf Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.03.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Johannes Hosea Stärckle - Betrüger,...

    Johannes Hosea Stärckle - Betrüger, Schriftsteller, Stotterer. Eine ungewöhnliche Lebensgeschichte, die durch eine "schriftstellerische Unsorgfältigkeit" aus dem Lot gerät.
  • Zum Bewerterprofil von Andrea Kowalleck

    Andrea Kowalleck

    Thalia Saalfeld

    Buchhändler*in

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    4/5

    06.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Eine nette Lüge ist besser als eine unangenehme Wahrheit „

    „Der Stotterer“ ist ein wunderbarer Roman, humorvoll, ironisch-satirisch, voller Sprachwitz und durchaus anspruchsvoll. Im Gefängnis schreibt der Erzähler über sein Leben. Mündlich bringt er nicht einen Satz zustande, weil er stottert. Aber Texte schreiben kann er besser als viele andere, und er nutzt die manipulativen Möglichkeiten von Sprache bzw. seiner geschriebenen Worte grenzenlos aus. In seinen Ausführungen, wie Briefe, Tagebucheinträge,Kurzgeschichten, Autobiografie u.a. wird der Leser durch eingefügte Kommentare des Erzählers bezüglich der Wirkung und des Wahrheitsgehaltes auf Distanz gehalten und immer wieder zur Reflexion und philosophischer Überlegung geführt. Ein besonderes Lesevergnügen bieten zahlreiche Zitate aus der Bibel und aus Texten von Arthur Schopenhauer.

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