• Ich bin von hier. Hört auf zu fragen!
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Ich bin von hier. Hört auf zu fragen!

Buch (Gebundene Ausgabe)

13,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Deutsche heißen Günter und Gaby, aber eben auch Fatma und Fatih

Die Art, wie wir über Migration, Geflüchtete und Integration reden, zeigt: Wir haben ein Wahrnehmungsproblem. Wir tun so, als könnten wir ernsthaft entscheiden, ob wir Migranten im Land haben wollen oder nicht, und wenn ja, wie viele wir davon vertragen. Das ist Blödsinn. Sie sind längst da – und ein Teil des »wir«. Die Vorstellung von einer »weißen« Aufnahmegesellschaft, in die Migranten reinkommen, ist eine Art deutsche Lebenslüge, sagt Ferda Ataman. Wie viele andere Deutsche, die mit einem ausländischen Namen aufgewachsen sind, reißt ihr langsam der Geduldsfaden. Sie hat es satt, dauernd erklären zu müssen, wo sie eigentlich herkommt, wie sie zu Erdogan steht oder was sie vom Kopftuch hält. Nur wegen ihres Namens oder des Geburtslandes ihrer Eltern. In ihrer pointierten Streitschrift stellt Ataman fest: »Wir haben ein Demokratieproblem, kein Migrationsproblem. ABER: Wir sind weltoffener, als wir denken. Also Schluss mit Apokalypse.«

Sie schreibt mit spitzer Feder; ihre Kritik ist messerscharf. Gleichzeitig legt sie viel Humor an den Tag ("NZZ am Sonntag")
Sie klärt nicht nur Missverständnisse im Zusammenhang mit der Intergrationsdebatte auf, sondern hat auch Lösungsvorschläge für die Zukunft parat. ("Vogue")
Die wirkliche Stärke des Buches liegt darin, dass es zum Nachdenken anregt. ("Deutschlandfunk")
Ataman zeichnet ihre Kritik und Vision gleichermaßen eingängig und verständlich. ("Politik & Kultur")
In lockerem Ton und mit dem Versuch, ein bisschen Sachlichkeit in die Debatte zu bringen ("taz")
ein temperamentvolles, aber auch ungeduldiges Plädoyer an die deutsche Gesellschaft, endlich in der durch Migration geprägten Gegenwart anzukommen ("ZEIT Online")

Ferda Ataman ist Journalistin, Autorin und Politologin. Sie kennt sich aus mit Fragen rund um Migration, Diversität und Rassismus. Ataman hat die Berliner Journalistenschule absolviert und u.a. in den Redaktionen von Der Tagesspiegel und Spiegel Online gearbeitet und den Mediendienst Integration aufgebaut. Von 2018-2020 schrieb sie die SPIEGEL-Kolumne »Heimatkunde«, seit Mai 2021 macht sie die radioeins-Medienkolumne »Wissen, Meinen, Denken«. 2019 erschien im S. Fischer Verlag ihr Buch »Hört auf zu fragen. Ich bin von hier« und hat mit dem Hashtag #vonhier eine Debatte über Zugehörigkeit in Deutschland ausgelöst. In einem früheren Leben war sie Redenschreiberin bei Armin Laschet (damals NRW-Integrationsminister) und Referatsleiterin für Öffentlichkeitsarbeit in der »Antidiskriminierungsstelle des Bundes«. Sie ist ehrenamtliche Vorsitzende im Verein »Neue deutsche Medienmacher*innen«, der sich für eine diversitätssensible Sprache und guten Journalismus im Einwanderungsland einsetzt. Und sie hat die »neuen deutschen organisationen« mitgegründet, ein postmigrantisches Netzwerk mit über 130 Initiativen aus ganz Deutschland. Für ihre Arbeit und ihr ehrenamtliches Engagement erhielt sie 2019 den Julie und August Bebel Preis für innovative und emanzipatorische Beiträge zur Politischen Bildung. Ataman lebt (gern) in Berlin.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.03.2019

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19,5/11,6/2,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.03.2019

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19,5/11,6/2,2 cm

Gewicht

265 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397460-7

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I. D.

Mayersche Bochum

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5/5

Eine nach wie vor wichtige Debatte in Deutschland

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ferda Ataman ist Deutsche. Hier geboren, hier aufgewachsen, schon immer hier gewesen. Dennoch bekommt sie vorrangig aufgrund ihres Namens ständig die Frage gestellt, woher sie denn nun wirklich komme, als ob auf deutschem Boden geboren nicht ausreiche, um deutsche Staatsbürgerin zu sein. Mit der Migrationsphobie versucht sie mit diesem Buch aufzuräumen, indem sie der üblichen irrationalen Emotion des Themas Einwanderung sachliche Fakten entgegenhält. So zum Beispiel, dass Deutschland ein Auswanderungsland ist, das mehr Leute verlassen als dass Menschen einwandern. Daraus resultiert logischerweise, dass Deutschland Einwanderung braucht, damit ihm das demographische Problem nicht in einigen Jahren über den Kopf wächst - mal ganz abgesehen von den vielen Jobs mit Niedrigqualifikation, die Deutsche gar nicht machen wollen wie den Hintern der eigenen pflegebedürftigen Oma abzuputzen oder als Putzkraft auf Knien irgendwo rumzurutschen. Die German Angst - unbegründet, denn die oft vermutete Armutsmigration hierhin bleibt aus. Der ständig befürchtete Untergang des Abendlandes ist im Grunde dessen Rettung - das ist bisher nur noch nicht ins kollektive Gedächnis der Deutschen gedrungen. Dieses wichtige Buch, das durch den Stil von Ferda Ataman leicht wergzulesen ist, würde ich ganz gerne mal sehr unentspannten Deutschen, pardon, Herkunftsdeutchen zu lesen geben, damit die mal lernen wieder ein wenig lockerer durch die Hose zu atmen!
5/5

Eine nach wie vor wichtige Debatte in Deutschland

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ferda Ataman ist Deutsche. Hier geboren, hier aufgewachsen, schon immer hier gewesen. Dennoch bekommt sie vorrangig aufgrund ihres Namens ständig die Frage gestellt, woher sie denn nun wirklich komme, als ob auf deutschem Boden geboren nicht ausreiche, um deutsche Staatsbürgerin zu sein. Mit der Migrationsphobie versucht sie mit diesem Buch aufzuräumen, indem sie der üblichen irrationalen Emotion des Themas Einwanderung sachliche Fakten entgegenhält. So zum Beispiel, dass Deutschland ein Auswanderungsland ist, das mehr Leute verlassen als dass Menschen einwandern. Daraus resultiert logischerweise, dass Deutschland Einwanderung braucht, damit ihm das demographische Problem nicht in einigen Jahren über den Kopf wächst - mal ganz abgesehen von den vielen Jobs mit Niedrigqualifikation, die Deutsche gar nicht machen wollen wie den Hintern der eigenen pflegebedürftigen Oma abzuputzen oder als Putzkraft auf Knien irgendwo rumzurutschen. Die German Angst - unbegründet, denn die oft vermutete Armutsmigration hierhin bleibt aus. Der ständig befürchtete Untergang des Abendlandes ist im Grunde dessen Rettung - das ist bisher nur noch nicht ins kollektive Gedächnis der Deutschen gedrungen. Dieses wichtige Buch, das durch den Stil von Ferda Ataman leicht wergzulesen ist, würde ich ganz gerne mal sehr unentspannten Deutschen, pardon, Herkunftsdeutchen zu lesen geben, damit die mal lernen wieder ein wenig lockerer durch die Hose zu atmen!

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Johanna Siebert

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4/5

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Sie sind hier geboren, sprechen die Sprache perfekt, fühlen sich heimisch... und werden als Ausländer abgestempelt?! Die Wahrheit über ein Wahrnehmungsproblem - wichtiges Buch!
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