Produktbild: Hotel Dellbrück

Hotel Dellbrück Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.11.2018

Verlag

Osburg Verlag

Seitenzahl

421 (Printausgabe)

Dateigröße

1036 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783955101718

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

26.11.2018

Verlag

Osburg Verlag

Seitenzahl

421 (Printausgabe)

Dateigröße

1036 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783955101718

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Lesenswert, trotz ein paar Schwächen

Lia48 am 06.07.2019

Bewertungsnummer: 1226037

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

INHALT: Das Hotel Dellbrück in Lippstadt versteht sich als große Familie. Deshalb nehmen Tono und Emmi den damals 3-jährigen Sigmund wie ihren eigenen Sohn bei sich auf, als dessen Mutter, eine Angestellte des Hotels, stirbt. Gebürtig ist Sigmund Jude, wächst jedoch katholisch auf. Als die Juden in Deutschland immer mehr unterdrückt und schikaniert werden, beschließt Tono schweren Herzens, Sigmund sicherheitshalber nach England zu schicken. Sigmund ist 15 Jahre alt, als er 1938 allein mit dem Kindertransport das Land verlässt. Seine neuen Pflegeeltern in Wadebridge gehören den Methodisten an und wollen, dass ihr Pflegesohn sich ebenfalls ihrer Glaubensgemeinschaft anschließt. Deutschland ist im Krieg und bald kämpft auch England gegen die Deutschen. Und irgendwann weiß Sigmund gar nicht mehr, wo er überhaupt hingehört und wo sein Zuhause ist... Sein Sohn Frido steht 2008 vor dem Hotel Dellbrück und möchte einen Blick in die Räumlichkeiten werfen und in Erinnerungen schwelgen. Wie oft hat er damals im Hotel verstecken gespielt! Frido lebt seit vielen Jahren in Australien, war nach dem Abitur in Indien und ist momentan zu Besuch in Deutschland. Doch wo ist eigentlich seine Heimat? MEINUNG: In diesem Buch erwartet den Leser eine Geschichte, welche einen Identitätskonflikt über mehrere Generationen anschaulich in den Mittelpunkt stellt: “Aber du bist doch jetzt Engländer, bist doch gar kein Deutscher mehr.“ (S.186) Sigmund weiß irgendwann nicht mehr, wo er überhaupt hingehört. Er steht zwischen Deutschland und England, beides Länder in denen Menschen leben, die ihm wichtig geworden sind und die sich nun gegenseitig bekriegen. “Aber du bist Methodist, du bist nicht mehr einer von ihnen.“ (S.208) In welcher Religion ist er eigentlich beheimatet? Irgendwas in ihm ist jüdisch, er wird häufig als Jude beschimpft, aber eigentlich fühlt er sich gar nicht als Jude. Schließlich ist er katholisch aufgewachsen aber bei den Methodisten fühlt er sich auch nicht unbedingt heimisch. Die Frage nach der Heimat, Familie, Spiritualität, Schuldgefühle, all das spielt geschickt verknüpft mit den historischen Ereignissen zu jener Zeit, eine thematische Rolle im Buch, was mir gut gefallen hat. Abwechselnd werden die Geschichten von Vater und Sohn erzählt. Dabei steht Sigmunds Lebenslauf im Vordergrund. Fridos Geschichte bildet anfangs mehr den Rahmen, und tritt erst etwa im letzten Drittel des Buches in den Fokus. Großes Mitgefühl wurde bei mir geweckt, als Sigmund den Hass auf Juden zu spüren bekommt und schließlich seine Familie verlassen und allein für mehrere Jahre nach England gehen muss. Bei Fridos Geschichte, hätte ich später gerne noch ein paar weitere emotionale Momente erlebt. Mit dem Schreibstil bin ich gut zurecht gekommen, die Verwendung einiger englischen Worte (bei Sigmunds Zeit in England) empfand ich als passend, da sich der 15-Jährige hier erst noch an die fremde Sprache gewöhnen muss und noch nicht alles versteht. Zwischendurch sind immer wieder einige Briefe enthalten, die für Abwechslung sorgen. Das zumeist langsame Fortschreiten in der Handlung, ließ das Buch auf mich sehr authentisch wirken. Besonders am Anfang konnte mein Interesse aufrecht erhalten werden. Ab dem Mittelteil gab es dann doch so einige Längen für mich, auch wenn ich immer wieder zurück in die Geschichte gefunden habe. Die Schilderungen im ca. letzten Drittel des Buches über Fridos Aufwachsen & Zeit in Indien, stellten mir persönlich einen etwas zu hohen Kontrast zum vorherigen Geschehen dar. Passend zum Rest des Buches, hätte ich mir diesen Teil ausführlicher beschrieben sowie vielleicht zusätzlich noch eine paar Perspektivwechsel mehr gewünscht. Den Schluss dagegen empfand ich als äußerst stimmig. Gekonnt werden die beiden Handlungsstränge hier miteinander verwoben, so dass die Geschichte um Sigmund und Frido und deren Suche nach Heimat, ein rundes Ganzes ergibt. FAZIT: Ein sich eher langsam entwickelndes Buch, das für mich ab der Mitte etwas schwächer wurde, mir insgesamt aber gefallen hat und den Identitätskonflikt über mehrere Generationen gut zum Ausdruck bringt. 3,5/5 Sterne!

Lesenswert, trotz ein paar Schwächen

Lia48 am 06.07.2019
Bewertungsnummer: 1226037
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

INHALT: Das Hotel Dellbrück in Lippstadt versteht sich als große Familie. Deshalb nehmen Tono und Emmi den damals 3-jährigen Sigmund wie ihren eigenen Sohn bei sich auf, als dessen Mutter, eine Angestellte des Hotels, stirbt. Gebürtig ist Sigmund Jude, wächst jedoch katholisch auf. Als die Juden in Deutschland immer mehr unterdrückt und schikaniert werden, beschließt Tono schweren Herzens, Sigmund sicherheitshalber nach England zu schicken. Sigmund ist 15 Jahre alt, als er 1938 allein mit dem Kindertransport das Land verlässt. Seine neuen Pflegeeltern in Wadebridge gehören den Methodisten an und wollen, dass ihr Pflegesohn sich ebenfalls ihrer Glaubensgemeinschaft anschließt. Deutschland ist im Krieg und bald kämpft auch England gegen die Deutschen. Und irgendwann weiß Sigmund gar nicht mehr, wo er überhaupt hingehört und wo sein Zuhause ist... Sein Sohn Frido steht 2008 vor dem Hotel Dellbrück und möchte einen Blick in die Räumlichkeiten werfen und in Erinnerungen schwelgen. Wie oft hat er damals im Hotel verstecken gespielt! Frido lebt seit vielen Jahren in Australien, war nach dem Abitur in Indien und ist momentan zu Besuch in Deutschland. Doch wo ist eigentlich seine Heimat? MEINUNG: In diesem Buch erwartet den Leser eine Geschichte, welche einen Identitätskonflikt über mehrere Generationen anschaulich in den Mittelpunkt stellt: “Aber du bist doch jetzt Engländer, bist doch gar kein Deutscher mehr.“ (S.186) Sigmund weiß irgendwann nicht mehr, wo er überhaupt hingehört. Er steht zwischen Deutschland und England, beides Länder in denen Menschen leben, die ihm wichtig geworden sind und die sich nun gegenseitig bekriegen. “Aber du bist Methodist, du bist nicht mehr einer von ihnen.“ (S.208) In welcher Religion ist er eigentlich beheimatet? Irgendwas in ihm ist jüdisch, er wird häufig als Jude beschimpft, aber eigentlich fühlt er sich gar nicht als Jude. Schließlich ist er katholisch aufgewachsen aber bei den Methodisten fühlt er sich auch nicht unbedingt heimisch. Die Frage nach der Heimat, Familie, Spiritualität, Schuldgefühle, all das spielt geschickt verknüpft mit den historischen Ereignissen zu jener Zeit, eine thematische Rolle im Buch, was mir gut gefallen hat. Abwechselnd werden die Geschichten von Vater und Sohn erzählt. Dabei steht Sigmunds Lebenslauf im Vordergrund. Fridos Geschichte bildet anfangs mehr den Rahmen, und tritt erst etwa im letzten Drittel des Buches in den Fokus. Großes Mitgefühl wurde bei mir geweckt, als Sigmund den Hass auf Juden zu spüren bekommt und schließlich seine Familie verlassen und allein für mehrere Jahre nach England gehen muss. Bei Fridos Geschichte, hätte ich später gerne noch ein paar weitere emotionale Momente erlebt. Mit dem Schreibstil bin ich gut zurecht gekommen, die Verwendung einiger englischen Worte (bei Sigmunds Zeit in England) empfand ich als passend, da sich der 15-Jährige hier erst noch an die fremde Sprache gewöhnen muss und noch nicht alles versteht. Zwischendurch sind immer wieder einige Briefe enthalten, die für Abwechslung sorgen. Das zumeist langsame Fortschreiten in der Handlung, ließ das Buch auf mich sehr authentisch wirken. Besonders am Anfang konnte mein Interesse aufrecht erhalten werden. Ab dem Mittelteil gab es dann doch so einige Längen für mich, auch wenn ich immer wieder zurück in die Geschichte gefunden habe. Die Schilderungen im ca. letzten Drittel des Buches über Fridos Aufwachsen & Zeit in Indien, stellten mir persönlich einen etwas zu hohen Kontrast zum vorherigen Geschehen dar. Passend zum Rest des Buches, hätte ich mir diesen Teil ausführlicher beschrieben sowie vielleicht zusätzlich noch eine paar Perspektivwechsel mehr gewünscht. Den Schluss dagegen empfand ich als äußerst stimmig. Gekonnt werden die beiden Handlungsstränge hier miteinander verwoben, so dass die Geschichte um Sigmund und Frido und deren Suche nach Heimat, ein rundes Ganzes ergibt. FAZIT: Ein sich eher langsam entwickelndes Buch, das für mich ab der Mitte etwas schwächer wurde, mir insgesamt aber gefallen hat und den Identitätskonflikt über mehrere Generationen gut zum Ausdruck bringt. 3,5/5 Sterne!

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Hotel Dellbrück

von Michael Göring

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