Die Unsichtbaren

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Die Unsichtbaren

Weisses Meer

Die Augen der Rigel

Die Unsichtbaren

Eine Insel-Saga

Buch (Gebundene Ausgabe)

28,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Barrøy - so heißt die kleine Insel inmitten Norwegens atemberaubender Küste, auf der Ingrid aufwächst, fernab der übrigen Welt. Bis eines Tages mit dem Kriegsgefangenen Alexander die große Geschichte, der Zweite Weltkrieg an ihren Strand gespült wird. Zwischen den beiden entspinnt sich eine sprachlose Liebe, die nur kurz währen kann. Neun Monate später bekommt Ingrid eine Tochter und folgt Alexanders Spuren durch ein Nachkriegs-Norwegen, der nach der deutschen Besatzung nur vergessen will...

Eines Tages spült das Meer den jugen russischen Kriegsgefangenen Alexander an Barrøys Strände und mit ihm die große Geschichte, den Zweiten Weltkrieg. Zwischen den beiden entspannt sich eine kurze sprachlose Liebe, bevor die deutsche Besatzung Norwegens sie auseinandertreibt. Neun Monate später bekommt Ingrid eine Tochter. Mit Kaja vor den Bauch gebunden, folgt Ingrid Alexanders Spuren durch einen frischen Frieden, in einem Nachkriegs-Norwegen, das nichts anderes will als vergessen...

Roy Jacobsens Insel-Saga erzählt, auch vor dem Hintergrund deutscher Geschichte, mit außergewöhnlichem Sog vom Leben einer Familie in überwältigender Natur, von starken, eigenwilligen Frauen, von Schuld und Kollaboration.

Roy Jacobsen, geboren 1954, schreibt Romane, Erzählungen und Kinderbücher und gilt als einer der wichtigsten Autoren Norwegens. "Die Unsichtbaren" wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt und war auf der Shortlist des
Man Booker International und des
Dublin Awards. Der Autor schrieb außerdem zusammen mit Nicolas Winding Refn das Drehbuch von "Walhalla Rising" (2009). Er lebt in Oslo.

Gabriele Haefs, geboren 1953, Autorin, Herausgeberin und Übersetzerin, erhielt u.a. den
Deutschen Jugendliteraturpreis (zusammen mit Jostein Gaarder) und den
Königlich Norwegischen Verdienstorden, Ritter 1. Klasse. Sie übersetzte u.a. Karin Fossum, Jostein Gaarder, Elin Brodin, Åsa Larssson, Lena Andersson und die Werke ihres Mannes Ingvar Ambjørnsen.

Andreas Brunstermann, geboren 1960, übersetzt Belletristik und Sachbücher aus dem Norwegischen, Schwedischen und Englischen.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.11.2019

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

613

Maße (L/B/H)

22,5/15,5/5,2 cm

Gewicht

939 g

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.11.2019

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

613

Maße (L/B/H)

22,5/15,5/5,2 cm

Gewicht

939 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

De usynlige. Hvitt hav. Rigels øyne

Übersetzer

  • Gabriele Haefs
  • Andreas Brunstermann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-73183-9

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Insel-Saga mit Magie

Manfred Fürst aus Kirchbichl am 05.12.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

So muss es gewesen sein - vor über 100 Jahren. Im Norden Norwegens auf einer kleinen Insel Barrøy. Inselleben. Eine einzige Familie. Fern ab vom Festland. Für dieses sind die Inselbewohner Exoten. Sprödheit der Insel – Sprödheit der Menschen. Es beginnt die Geschichte der Ingrid Marie Barrøy, einem dreijährigen Mädchen. Das Leben auf der Insel wird durch Ebbe und Flut, von Wind und Wetter und den Jahreszeiten bestimmt. Vom Älterwerden, vom Geborenwerden und Sterben. Die Familie wird auf natürliche Weise dezimiert und auf unerwartete vermehrt. Es werden Tote und Halbtote an die Küste gespült. Ein halbtoter russischer Flüchtling erholt sich ganz gut – Ingrid wird nach neun Monaten eine Tochter Kaja zur Welt bringen. Der Russe entpuppt sich als Alexander Michailowitsch Nischnikow und die Suche nach ihm wird zum Auslöser einer alptraumhaften „Rundreise“ durch Norwegen und Schweden im ersten Jahr nach dem Ende des 2. WK. „Die Reise war zu einer verzweifelten Suche nach dem Wendepunkt geworden“ (Zitat aus „Die Unsichtbaren“) ist der Glanzsatz für Ingrids Such nach Alexander, mit der sie innerlich abgeschlossen hatte. Ingrid ist eine hartnäckige Spurensucherin, findet ihren Frieden mit der Rückkehr nach Barrøy, und in Mariann ihr Alter Ego. „Die Unsichtbaren“ von Roy Jacobsen erfordert konzentriertes Lesen und Überwindung. Ein halbes Jahrhundert norwegischer Geschichte, besetztes und befriedetes Norwegen mit bitteren Nachwehen der Kriegszeit. Anspruchsvolle Prosa für anspruchsvolle Leser, so sollten diese wenigsten sein. Die gewohnte direkte Sprache wird oft von der ungewohnten indirekten Sprache abgelöst. Die deutsche Übersetzung klingt manchmal wie die aus einem Übersetzungs-Automaten. Drei Teile auf über 600 Seiten, Durchhaltevermögen ist eine Voraussetzung. Bewundernswerte literarische Dichtheit über Land, Mensch und Leben. Pflichtlektüre für alle Norweger. In dieser Insel-Saga „Die Unsichtbaren“ von Roy Jacobsen verbirgt sich eine unglaubliche Magie, der sich der Leser nicht entziehen kann.

Insel-Saga mit Magie

Manfred Fürst aus Kirchbichl am 05.12.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

So muss es gewesen sein - vor über 100 Jahren. Im Norden Norwegens auf einer kleinen Insel Barrøy. Inselleben. Eine einzige Familie. Fern ab vom Festland. Für dieses sind die Inselbewohner Exoten. Sprödheit der Insel – Sprödheit der Menschen. Es beginnt die Geschichte der Ingrid Marie Barrøy, einem dreijährigen Mädchen. Das Leben auf der Insel wird durch Ebbe und Flut, von Wind und Wetter und den Jahreszeiten bestimmt. Vom Älterwerden, vom Geborenwerden und Sterben. Die Familie wird auf natürliche Weise dezimiert und auf unerwartete vermehrt. Es werden Tote und Halbtote an die Küste gespült. Ein halbtoter russischer Flüchtling erholt sich ganz gut – Ingrid wird nach neun Monaten eine Tochter Kaja zur Welt bringen. Der Russe entpuppt sich als Alexander Michailowitsch Nischnikow und die Suche nach ihm wird zum Auslöser einer alptraumhaften „Rundreise“ durch Norwegen und Schweden im ersten Jahr nach dem Ende des 2. WK. „Die Reise war zu einer verzweifelten Suche nach dem Wendepunkt geworden“ (Zitat aus „Die Unsichtbaren“) ist der Glanzsatz für Ingrids Such nach Alexander, mit der sie innerlich abgeschlossen hatte. Ingrid ist eine hartnäckige Spurensucherin, findet ihren Frieden mit der Rückkehr nach Barrøy, und in Mariann ihr Alter Ego. „Die Unsichtbaren“ von Roy Jacobsen erfordert konzentriertes Lesen und Überwindung. Ein halbes Jahrhundert norwegischer Geschichte, besetztes und befriedetes Norwegen mit bitteren Nachwehen der Kriegszeit. Anspruchsvolle Prosa für anspruchsvolle Leser, so sollten diese wenigsten sein. Die gewohnte direkte Sprache wird oft von der ungewohnten indirekten Sprache abgelöst. Die deutsche Übersetzung klingt manchmal wie die aus einem Übersetzungs-Automaten. Drei Teile auf über 600 Seiten, Durchhaltevermögen ist eine Voraussetzung. Bewundernswerte literarische Dichtheit über Land, Mensch und Leben. Pflichtlektüre für alle Norweger. In dieser Insel-Saga „Die Unsichtbaren“ von Roy Jacobsen verbirgt sich eine unglaubliche Magie, der sich der Leser nicht entziehen kann.

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Kerstin Harding

Thalia Hamburg - AEZ

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5/5

Ein faszinierendes Porträt einer verschwundenen Zeit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch hat mich gleich von der ersten Seite in seinen Bann gezogen. Mit großer Intensität beschreibt Roy Jacobsen das karge Inselleben der norwegischen Familie Barrøy, das einsam und geprägt von harter Arbeit und verheerenden Stürmen ist. Als eines Tages ein junger Mann an den Strand gespült wird, ändert sich für die Protagonistin Ingrid Barrøy schlagartig alles. Der 2. Weltkrieg tobt europaweit und macht auch nicht vor der kleinen Insel halt. Ingrid wird konfrontiert mit deutschen Besatzern und findet sich plötzlich in einer Welt wieder, in der es um Schuld, Verrat und Wiedergutmachung geht. Ein ganz großer und wichtiger Roman!
5/5

Ein faszinierendes Porträt einer verschwundenen Zeit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch hat mich gleich von der ersten Seite in seinen Bann gezogen. Mit großer Intensität beschreibt Roy Jacobsen das karge Inselleben der norwegischen Familie Barrøy, das einsam und geprägt von harter Arbeit und verheerenden Stürmen ist. Als eines Tages ein junger Mann an den Strand gespült wird, ändert sich für die Protagonistin Ingrid Barrøy schlagartig alles. Der 2. Weltkrieg tobt europaweit und macht auch nicht vor der kleinen Insel halt. Ingrid wird konfrontiert mit deutschen Besatzern und findet sich plötzlich in einer Welt wieder, in der es um Schuld, Verrat und Wiedergutmachung geht. Ein ganz großer und wichtiger Roman!

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Ramona Schulze

Mayersche Frechen

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Für meinen Geschmack zu düster und bedrückend auch wenn die Geschichte nach wie vor sehr interessant ist.
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