Helium-3

Kampf um die Zukunft

Brandon Q. Morris, Cliff Allister

(1)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
14,99
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Beschreibung

Die letzten zehntausend Iks haben 300 Jahre lang den interstellaren Raum durchquert, nachdem sie ihrer sterbenden Heimatwelt entfliehen konnten. Endlich finden sie das perfekte Sonnensystem, das ihre Spezies retten könnte: Vier Gasriesen bieten die einmalige Chance, genug des begehrten Helium-3 abzubauen, um das Überleben ihrer Zivilisation zu sichern. Doch dann müssen sie feststellen: Sie sind hier nicht allein! Der Feind ist so fremdartig, dass eine Verständigung aussichtslos erscheint, und er sinnt auf Krieg und Vernichtung. Es entbrennt ein Kampf auf Leben und Tod, den sie nicht gewinnen können – bis einer ihrer Krieger auf die Idee kommt, ein uraltes Tabu ihrer Spezies zu brechen …

Brandon Q. Morris, Jahrgang 1966, ist ein deutscher Physiker und Journalist und beschäftigt sich beruflich und privat schon lange mit Weltraum-Themen. Er wäre gern Astronaut geworden, musste aber aus verschiedenen Gründen auf der Erde bleiben. Ihn fasziniert besonders das "was wäre, wenn". Sein Ehrgeiz ist es deshalb, spannende Science-Fiction-Geschichten zu erzählen, die genau so passieren könnten – und vielleicht auch irgendwann Realität werden..
Cliff Allister lebt mit seiner Frau und zwei Katzen in der Nähe von Paphos auf Zypern. Nach dem Studium ging er bereits 1986 ins Ausland und leitete zwischen 1989 und 2016 eigene Tauchbasen in der Karibik und am Roten Meer. 2015 begann mit dem Roman ERBE DES IMPERIUMS seine zweite Karriere. Seit 2016 widmet er sich ausschließlich dem Schreiben.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Altersempfehlung 16 - 120 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 15.02.2019
Verlag Belle Époque
Seitenzahl 344
Maße (H) 20,3/12,6/2 cm
Gewicht 375 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96357-069-8

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertungen
Übersicht
0
1
0
0
0

Kurzweilige Sci-Fi-Unterhaltung, gelungene Kooperation zweier Indie-Autoren
von Julia Matos am 18.12.2018

Zwei intelligente Alien-Völker, die heimatlos am Rande des Untergangs stehen, konkurrieren miteinander um ein vielversprechendes Sonnensystem. Ich nehme an, dass die Umsetzung dieser nicht ganz neuen Idee insbesondere Einsteiger in das Genre Science Fiction erfreuen kann. Außerdem wunderbar lesbar nebenher, in Pausen, im ÖPNV, ... Zwei intelligente Alien-Völker, die heimatlos am Rande des Untergangs stehen, konkurrieren miteinander um ein vielversprechendes Sonnensystem. Ich nehme an, dass die Umsetzung dieser nicht ganz neuen Idee insbesondere Einsteiger in das Genre Science Fiction erfreuen kann. Außerdem wunderbar lesbar nebenher, in Pausen, im ÖPNV, etc., denn die Kapitel sind kurz und die Geschichte so gestaltet, dass man schnell mittendrin im Geschehen ist, ohne dass sich Verständnis- oder Orientierungsschwierigkeiten einschleichen. Man profitiert davon, dass die Autoren zu Beginn der Geschichte auf interessante Weise die im Mittelpunkt stehenden Charaktere und die beiden Alien-Völker mit ihrer Anatomie und ihren kulturellen und kommunikativen Besonderheiten beschreiben. Dabei haben sich für meinen Geschmack keine Längen eingestellt. Brandon Q. Morris schreibt Hard Science Fiction, mit belastbaren Beschreibungen zur Beschaffenheit von Gestirnen, von Naturwissenschaften und Technischem rund um den Weltraum. Das gefällt mir, weil real existierende fremde Welten erlebbar gemacht werden und ein Lerneffekt entsteht. Hier vorhanden, wenn auch nicht so stark wie sonst, diesmal ohne Anhang. Kaum eine seiner Geschichten kommt ohne Liebesgeschichte aus, was auch hier gilt. Emotionale Bindungen zwischen den Figuren finde ich wichtig, um mitfiebern zu können, wobei es nicht immer die klassische „Mann-und-Frau-verlieben-sich-binnen-Minuten-Masche“ sein muss. Zu oberflächlich, um rundum glaubhaft zu sein, andererseits wären Details wahrscheinlich auch nicht im Sinne der Zielgruppe. Deren Feedback, solche Verbindungen weniger pubertär darzustellen, versucht er anscheinend umzusetzen. Cliff Allister war mir schon länger ein Begriff, sodass ich gern zugegriffen habe. Seine Geschichten sind anscheinend beheimatet in den Untergenres Space Opera und Military Science Fiction. Wer die kapitelweise wechselnden Schilderungen zu den vogelähnlichen Iks und wer die Schilderungen zu den spinnenähnlichen, kriegerisch veranlagten Mendrak beigesteuert hat, ist gut erkennbar, da die Autoren ihrem Stil treu bleiben. Ich finde, die Verknüpfung ist erzähltechnisch, sprachlich und inhaltlich gelungen. Nach meinem Eindruck haben sich die beiden Autoren auch gut miteinander abgestimmt, sodass die Darstellungen harmonieren. Neben den Hauptfiguren bleiben auch die Nebenfiguren gut in Erinnerung. Ich habe ihre Entwicklung und die ihres Umfeldes mit großem Interesse verfolgt. Schwarz-Weiß-Schema schwingt mit, ist aber über weite Strecken charmant umgesetzt. Dass es zwischen den Außerirdischen z. B. Kommunikationsprobleme und Unverständnis zu kulturellen Unterschieden gibt, ist sowohl realistisch als auch amüsant. Kampfhandlungen kommen vor, aber nicht in epischer Länge, was ich befürworte. Die Handlung ist kein Must-Read, nicht besonders komplex, hat nicht zig Wendungen und Überraschungen, weist dafür kreative, teils auch naturwissenschaftlich gestützte Ideen und Details auf. Es wurde mir nie langweilig. Gute kurzweilige Unterhaltung. Es wird eine abgeschlossene Geschichte erzählt, mit Raum für eine Fortsetzung, in die ich reinlesen würde.

  • artikelbild-0