Maigret im Haus der Unruhe

Maigret im Haus der Unruhe

Deutsche Erstausgabe

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Maigret im Haus der Unruhe

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.04.2019

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,2 cm

Gewicht

274 g

Beschreibung

Rezension

»Maigret im Haus der Unruhe ist der vollkommenste der frühen Maigret-Versuche. Mit diesem Roman sitzt die Figur des Kommissar Maigret. Simenon hat seinen Helden endlich im Griff.« Pierre Assouline

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.04.2019

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,2 cm

Gewicht

274 g

Auflage

1

Originaltitel

La maison de l'inquiétude

Übersetzt von

Thomas Bodmer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-13000-0

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Rafael Ulbrich

Thalia Augsburg

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4/5

Nicht nur für Sammler!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nun erstmals in deutscher Übersetzung! Wie man im höchst interessanten Nachwort(*) erfährt, ist 'Maigret im Haus der Unruhe‘ bereits das vierte Buch in dem Maigret einen Auftritt hat, jedoch das erste, in dem ihm eine Hauptrolle zukommt. Ein toller Fall, der schon alles hat, was man an Maigret liebt! Sprachlich vielleicht noch nicht ganz auf dem gewohnten Niveau, aber das macht gar nichts. * Die Nachworte der Neuausgabe im Kampa Verlag sind absolut lesenswert. Man erfährt hier die tollsten Dinge über Simenon und sein Werk!
4/5

Nicht nur für Sammler!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nun erstmals in deutscher Übersetzung! Wie man im höchst interessanten Nachwort(*) erfährt, ist 'Maigret im Haus der Unruhe‘ bereits das vierte Buch in dem Maigret einen Auftritt hat, jedoch das erste, in dem ihm eine Hauptrolle zukommt. Ein toller Fall, der schon alles hat, was man an Maigret liebt! Sprachlich vielleicht noch nicht ganz auf dem gewohnten Niveau, aber das macht gar nichts. * Die Nachworte der Neuausgabe im Kampa Verlag sind absolut lesenswert. Man erfährt hier die tollsten Dinge über Simenon und sein Werk!

Rafael Ulbrich
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Sebastian Krieg

Thalia Kassel

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Bemerkenswerte deutsche Erstausgabe

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es war eine kleine Sensation für Buchliebhaber, als Mitte des letzten Jahres verkündet wurde, dass der neu gegründete Kampa-Verlag alle 75 Maigret-Romane neu auflegen wird. Für die Maigret-Anhänger dürfte hinter dieser kleinen Sensation jedoch eine noch größere versteckt gewesen sein. Der 0. Fall, ist auf dem Buchdeckel von „Maigret im Haus der Unruhe“ zu lesen. Seit Anfang April kann man nämlich einen neuen Maigret lesen, genau diesen nullten – in deutscher Erstausgabe. Über die Entstehung seines legendären, Pfeife schmauchenden Kommissars hat Georges Simenon Zeit seines Lebens verschiedene Geschichten verbreitet, lässt uns Daniel Kampa in seinem Nachwort wissen. Die legendärste ist jene, in der er Maigret im Hafen von Delfzijl, während der Reparatur seines Schiffes, bei zwei, drei Gläschen Genever im Innern eines alten, abgesoffenen Kahns erfunden hat. Entstanden sein soll damals „Maigret und Pietr der Lette“. Kampa lässt uns jedoch wissen, dass die Entstehungsgeschichte viel komplexer ist und Simenon seinen Lesern eine einfache, gute Geschichte zur Entstehung Maigrets liefern wollte. Simenon, der vorher viele Groschengeschichten geschrieben hat, entwickelte seinen Kommissar über Jahre hinweg, verlieh ihm Attribute entliehen aus eigenen, früheren Geschichten und gab ihm verschiedene Namen. Die Maigret-Forschung weiß heute, dass dieser nun erstmals auf Deutsch erschienene Roman der erste ist, indem Simenon seine Figur „im Griff“ hat. Die Geschichte wurde damals zunächst unter dem Pseudonym Georges Sim veröffentlicht. Pfeife, Mantel mit Seidenkragen, Hut, der Kanonenofen im Arbeitszimmer: Es war die Geburtsstunde Maigrets, einer Kultfigur. Schon in früheren Geschichten, die Simenon unter anderen Pseudonymen veröffentlichen ließ, konnte man von einem Kommissar Maigret lesen. Er war jedoch nicht der Mittelpunkt der Geschichte. Maigret war eine Nebenfigur. Worum geht es nun? In „Maigret und das Haus der Unruhe“ wird der Kommissar nachts von einer blonden, jungen Frau aufgesucht, die ihm gesteht, jemanden ermordet zu haben. Maigret sieht keine Gefahr und hebt das klingelnde Telefon im Zimmer am anderen Ende des Ganges ab, dass zu seinem Telefon umzustecken vergessen worden war und als er zurückkommt, ist die Frau verschwunden. Dies ist die Ausgangslage dieses 200 Seiten umfassenden Buches. Am nächsten Tag wird er zu einem Mordfall gerufen. Ermordet wurde ein alter Seefahrer. Die Bewohner des Hauses haben alle ihre Eigenheiten und im Verlauf stellt sich heraus, dass einige von ihnen näher miteinander verstrickt sind, als man zunächst denkt. Es ist das meisterhafte, zeitlose und irgendwie charmante dieser alten Kriminalromane, dass es keine Blutrünstigkeit braucht, keine „Sprachverrenkungen“, die zu künstlicher Spannung führen sollen. Das lesenswerte dieser Geschichten machen die Figuren, die guten Dialoge und die Handlung selbst aus. Zudem ein unerwarteter Plot-Twist am Ende. Nicht in einem Moment habe ich mich gelangweilt. Mit höchstem Genuss habe ich diesen neuen Fall in einem Zug durchgelesen und freue mich über die tolle Arbeit des Verlags Kampa, dem es gelungen ist, eine geringpreisige, gut lesbare und schön gestaltete Ausgabe dieser Geschichte und anderer zu produzieren. Mit Sicherheit werde ich den ein oder anderen Maigret-Roman nochmal lesen oder neu entdecken. Aber nicht nur die Maigrets werden von Kampa neu aufgelegt, sondern auch das sonstige literarische Werk von Simenon. Kurz: Die Geschichten Simenons sind zeitlos und Sie sollten sie lesen!
5/5

Bemerkenswerte deutsche Erstausgabe

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es war eine kleine Sensation für Buchliebhaber, als Mitte des letzten Jahres verkündet wurde, dass der neu gegründete Kampa-Verlag alle 75 Maigret-Romane neu auflegen wird. Für die Maigret-Anhänger dürfte hinter dieser kleinen Sensation jedoch eine noch größere versteckt gewesen sein. Der 0. Fall, ist auf dem Buchdeckel von „Maigret im Haus der Unruhe“ zu lesen. Seit Anfang April kann man nämlich einen neuen Maigret lesen, genau diesen nullten – in deutscher Erstausgabe. Über die Entstehung seines legendären, Pfeife schmauchenden Kommissars hat Georges Simenon Zeit seines Lebens verschiedene Geschichten verbreitet, lässt uns Daniel Kampa in seinem Nachwort wissen. Die legendärste ist jene, in der er Maigret im Hafen von Delfzijl, während der Reparatur seines Schiffes, bei zwei, drei Gläschen Genever im Innern eines alten, abgesoffenen Kahns erfunden hat. Entstanden sein soll damals „Maigret und Pietr der Lette“. Kampa lässt uns jedoch wissen, dass die Entstehungsgeschichte viel komplexer ist und Simenon seinen Lesern eine einfache, gute Geschichte zur Entstehung Maigrets liefern wollte. Simenon, der vorher viele Groschengeschichten geschrieben hat, entwickelte seinen Kommissar über Jahre hinweg, verlieh ihm Attribute entliehen aus eigenen, früheren Geschichten und gab ihm verschiedene Namen. Die Maigret-Forschung weiß heute, dass dieser nun erstmals auf Deutsch erschienene Roman der erste ist, indem Simenon seine Figur „im Griff“ hat. Die Geschichte wurde damals zunächst unter dem Pseudonym Georges Sim veröffentlicht. Pfeife, Mantel mit Seidenkragen, Hut, der Kanonenofen im Arbeitszimmer: Es war die Geburtsstunde Maigrets, einer Kultfigur. Schon in früheren Geschichten, die Simenon unter anderen Pseudonymen veröffentlichen ließ, konnte man von einem Kommissar Maigret lesen. Er war jedoch nicht der Mittelpunkt der Geschichte. Maigret war eine Nebenfigur. Worum geht es nun? In „Maigret und das Haus der Unruhe“ wird der Kommissar nachts von einer blonden, jungen Frau aufgesucht, die ihm gesteht, jemanden ermordet zu haben. Maigret sieht keine Gefahr und hebt das klingelnde Telefon im Zimmer am anderen Ende des Ganges ab, dass zu seinem Telefon umzustecken vergessen worden war und als er zurückkommt, ist die Frau verschwunden. Dies ist die Ausgangslage dieses 200 Seiten umfassenden Buches. Am nächsten Tag wird er zu einem Mordfall gerufen. Ermordet wurde ein alter Seefahrer. Die Bewohner des Hauses haben alle ihre Eigenheiten und im Verlauf stellt sich heraus, dass einige von ihnen näher miteinander verstrickt sind, als man zunächst denkt. Es ist das meisterhafte, zeitlose und irgendwie charmante dieser alten Kriminalromane, dass es keine Blutrünstigkeit braucht, keine „Sprachverrenkungen“, die zu künstlicher Spannung führen sollen. Das lesenswerte dieser Geschichten machen die Figuren, die guten Dialoge und die Handlung selbst aus. Zudem ein unerwarteter Plot-Twist am Ende. Nicht in einem Moment habe ich mich gelangweilt. Mit höchstem Genuss habe ich diesen neuen Fall in einem Zug durchgelesen und freue mich über die tolle Arbeit des Verlags Kampa, dem es gelungen ist, eine geringpreisige, gut lesbare und schön gestaltete Ausgabe dieser Geschichte und anderer zu produzieren. Mit Sicherheit werde ich den ein oder anderen Maigret-Roman nochmal lesen oder neu entdecken. Aber nicht nur die Maigrets werden von Kampa neu aufgelegt, sondern auch das sonstige literarische Werk von Simenon. Kurz: Die Geschichten Simenons sind zeitlos und Sie sollten sie lesen!

Sebastian Krieg
  • Sebastian Krieg
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Maigret im Haus der Unruhe

von Georges Simenon

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