Produktbild: Wie wir werden, wer wir sind

Wie wir werden, wer wir sind Die Entstehung des menschlichen Selbst durch Resonanz

Gesprochen von
8

19,89 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Mark Bremer

Spieldauer

7 Stunden und 40 Minuten

Erscheinungsdatum

27.05.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

1

Verlag

Lagato Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783955679866

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Mark Bremer

Spieldauer

7 Stunden und 40 Minuten

Erscheinungsdatum

27.05.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

1

Verlag

Lagato Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783955679866

Herstelleradresse

Lagato Verlag e.K.
Uhlandstraße 16a
04177 Leipzig
DE

Email: info@lagato-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    02.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Must read

    Eines der interessantesten Bücher, die ich seit Langem gelesen habe! Eine Empfehlung für Mütter und Väter, und auch für Pädagog:innen! Ein wunderbares Geschenk für werdende Eltern.

  • Bewertung

    5/5

    22.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Excellent.

    Äusserst spannende und gut aufgebaute Lektüre. Für Eltern, Erzieher, Sozial Arbeiter, Lehrer aber auch zur persönlichen Entwicklung geeignet. Es werden viele Bereiche angesprochen. Sehr empfehlenswerte Lektüre.

  • Bewertung

    aus Parpan

    5/5

    17.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ohne Resonanz keine Menschheit

    Joachim Bauer WIE WIR WERDEN, WER WIR SIND Die Entstehung des menschlichen Selbst durch Resonanz 978-3-89667-620-7 München, Blessing, 23.05.2019 Giacomo Rizzolatti und seine Mitarbeiter entdeckten in den frühen 1990er-Jahren bei Makaken zufällig, dass die Gehirnareale, die für gewisse Bewegungen üblicherweise aktiv sind, auch beim reinen Zuschauen aktiviert werden. Diese Erkenntnisse weckten kaum Interesse, bis Joachim Bauer 2005 in „Warum ich fühle, was du fühlst“ das Geheimnis der Spiegelneuronen beim Menschen gelüftet hat. Mit „Wie wir werden, wer wir sind“, geht Joachim Bauer weit über das Staunen hinaus, das dieses 1916 schon zum 25. Mal aufgelegten ausgelöst hat. Der Universitätsprofessor, Neurowissenschaftler, Arzt und Psychotherapeut Bauer zeigt den Nutzen der Spiegelneuronen für die Menschwerdung: „Die stärkste Droge für den Menschen ist der andere Mensch“ macht auf Seite 13 klar, worum es geht. Auf Seite 15 folgen Erläuterungen, warum dieses Buch ein Muss für alle Menschen ist, die mit anderen Menschen zu tun haben: „Ohne die atmosphärische Hülle, die unsere Erde umgibt, gäbe es auf dieser Welt kein Leben. Auch jeder Mensch hat eine Hülle. Zwischen den Entstehungsbedingungen der Erdatmosphäre und der Entwicklung dessen, was die Hülle einer Person, ihr „Selbst“ oder ihr „Ich“ ausmacht, bestehen einige Parallelen. Als unser Planet entstand, fehlte ihm die Hülle aus Sauerstoff und Stickstoff, die ihn heute umgibt. Dass auch der Mensch am Beginn des Lebens ohne eine schützende psychische Hülle, ohne einen „Ich-Sinn“, ohne ein „Selbst“ das Licht der Welt erblickt, war eine von Psychologen – insbesondere von Psychoanalytikern – schon länger gehegte Vermutung. Den letztgültigen Nachweis für deren Richtigkeit erbrachten jedoch erst die modernen Neurowissenschaften.“ Schon 1918 hat der Tiefenpsychologe Alfred Adler den Begriff „Gemeinschaftsgefühl“ als zentral für die von ihm gegründete Individualpsychologie eingeführt. Er ging vom inneren Erleben des Menschen als soziales Wesen aus. Heute zeigt Joachim Bauer mithilfe der Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften auf, dass der Mensch nur im Austausch mit dem Menschen zum Menschen wird (Seiten 205 f.): „Kinder und Jugendliche bedürfen einer weit über das Säuglingsalter hinausreichenden, bis zur Volljährigkeit erstreckenden Investition an Unterstützung und Förderung. Kinder müssen die Gelegenheit erhalten, interessante kognitive, sportliche und musikalische Angebote und Anregungen zu prüfen, um deren Nutzung gegebenenfalls zu einem Teil ihres Selbst werden zu lassen. Zugleich sollten sie lernen, nicht alles kritiklos in sich aufzunehmen, was ihnen angeboten wird... Menschliche Gesellschaften sind Resonanzräume. Der Mensch ist ausweislich seiner neurobiologischen Merkmale als soziales Wesen konstruiert. „Gesehen“ zu werden, soziale Wertschätzung zu erhalten und sich zugehörig zu fühlen sind Grundbedürfnisse, so wichtig wie die tägliche Nahrung.“ 1914 veröffentlichte Alfred Adler „Heilen und Bilden“. Joachim Bauer legt den Schwerpunkt in all seinen Werken auf dem Bilden. Denn Bilden hat die mehrfache Wirkung des Heilens, weil sie präventiv und prägend ist. Die Auseinandersetzung mit „Wie wir werden, wer wir sind“, zeigt in aller Deutlichkeit auf, wie wir in eine menschenfreundliche Zukunft investieren müssen, will die Menschheit überleben.

  • Bewertung

    aus Aachen

    5/5

    30.10.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    a must

    Wenn alle Menschen das Buch als Pflichtlektüre lesen müssten, wäre die Welt ein wenig liebenswerter und freundlicher. Eigentlich weiß man, dass Menschen einen großen Einfluss auf andere Menschen haben, aber das Buch bestätigt es, erweitert das Wissen, stellt Verbindungen her und zeigt Wege auf. Das Buch zu lesen ist ein Must.

  • Dr. Axel Lange

    aus Taufkirchen

    5/5

    09.10.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach nur wertvoll für jeden Menschen, der über sich und seine Kinder nachdenkt.

    Ich will es mal anders angehen: Was hinterlässt Bauers Buch in mir, das in vielen Jahren noch präsent sein wird? Ich lese viele Sachbücher. Über manche könnte ich nach sechs Monaten wohl nicht viel mehr wiedergeben als Titel und Autor. Anders bei diesem Buch. Was gäbe ich, hätte ich erlebt, wie meine drei Kinder aufwachsen, und ich hätte das Wissen dieses Buchs gehabt! Meine Rolle als Vater wäre eine andere, noch bessere gewesen. Das Bewusstsein, das Bauer schärft über die Rolle von Vater und Mutter bei der frühen Selbstfindung des Kindes, ist ein Geschenk. Ich bin es, der meinem Kind eine Sicht auf die Welt geben kann. Ich bin es, der ihm vor allem anderen erst ermöglicht, sich selbst in der großen Welt zu finden. Jetzt kann ich es biologisch verstehen. Vielleicht ahnt eine Mutter das eher als der Vater, aber die eigene Rolle so klar dargestellt zu bekommen, wie Bauer das als Neurobiologe macht, ist nicht mit Geld aufzuwiegen. Nach diesem Buch verstehe ich, warum mein Sohn mit 19 Jahren nicht nach Australien wollte, obwohl ich ihm das ermöglich hätte. Ich konnte es damals nicht begreifen. Man kann es vielleicht nicht mehr hören, was über den schädlichen Handy- und Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen geschrieben wird. Zum ersten Mal aber wird mir hier eine Argumentation geliefert, die spontan einleuchtet: Die Kommunikation der Heranwachsenden mit ihrer sozialen Umgebung, Eltern, Freunde, Lehrer etc. ist gänzlich unverzichtbar für ihre gesund und stabile Selbstfindung. Nicht meine sozialen Medien und meine Smart Watch wissen, ob es mehr gut geht oder ob ich gesund bin. Die Antwort liegt in mir selbst im steten Gespräch mit mir nahen Menschen. Im echten Du finde ich mein echtes Ich - ein Leben lang. Bauers Sprache über komplexe Sachverhalte ist immer wieder bildhaft und damit für ein Sachbuch vorbildlich und professionell: Eine Gitarrensaite bringt die einer anderen Gitarre zum Klingen. Das ist „Resonanz“, das Schlüsselwort quer durch das Buch. Unser Selbst formt sich in der Resonanz auf unsere Erfahrungen in den Beziehungen mit wichtigen Menschen um uns. Der „Geist“, die Inhalte dessen was wir denken und sagen, sie „reiten gleichsam auf ihren biologischen Trägern“. Was wir denken und sagen, verändert unsere Biologie. Das ist faszinierendes neues Wissen. Modern ist Bauers Wiedergabe der Rolle unserer Gene: Evolutionsbiologie, Medizin und Psychologie sind dabei, zu überwinden, die Gene als ein fixes Programm zu sehen, das losgelöst von der Außenwelt abgespult wird. Gene verhalten sich jedoch nicht wie im luftleeren Raum. Bauer macht hier klar, wie falsch und überholt diese Sicht auf quasi autonome Gene ist, eine Sicht, die uns Jahrzehnte lang geprägt hat. Jetzt heißt es bei Bauer: Unsere „Gene sind eine Klaviatur“. Wir spielen auf ihr im Erleben unserer sozialen Umwelt wie ein Pianist auf seinem Instrument. Die menschliche Umwelt verändert unsere Gene nicht, aber sie bestimmt ihre Expression, ihre Arbeit, und damit unser Befinden und unsere Gesundheit tagtäglich mit und formt uns so. Bauer hätte an dieser Stelle auch erwähnen dürfen, dass die neueren Erkenntnisse epigenetischer Vererbung genau hier aufsetzen und neuerdings sogar biologische Belege liefern, wie sich grausame Momente (Traumata) oder anhaltend schöne zwischenmenschliche Erlebnisse sogar vererben können: auf Kinder, auf Enkel und Urenkel, die das Gleiche gar nicht selbst erlebt haben oder erleben. Kurz: Ein für jeden Menschen, der über sich selbst in unserer nicht einfachen aber auch wunderbaren Welt mehr erfahren möchte, wichtiges Buch.

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