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Produktbild: Das Mahnmal

Das Mahnmal

7

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Verlag

Epubli

Seitenzahl

452

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,6 cm

Gewicht

444 g

Auflage

14. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7467-9361-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Verlag

Epubli

Seitenzahl

452

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,6 cm

Gewicht

444 g

Auflage

14. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7467-9361-0

Herstelleradresse

Epubli
Köpenickerstr. 154a|10997|Berlin|DE
kontakt@epubli.de

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  • Bewertung

    aus Linz

    5/5

    16.10.2019

    Buch (Taschenbuch)

    ein spannender gut recherchierter Historienroman

    Wir begleiten den jungen Mathes, der in seiner Heimatstadt Augsburg anfängt Morde aufzuklären weil er einer jungen Dame imponieren will. Hilfe bekommt er dabei von Ennlin, ein äusserst tapferes kleines Mädchen, die es in sich hat. Ausserdem begibt sich Mathes auf eine Reise. Wie die beschrieben ist und was Mathes dabei alles erlebt fand ich sehr spannend. Ich habe das Buch wirklich sehr gern gelesen. Denn es war spannend, gut geschrieben, gut recherchiert. Einfach ein vergnügen!

  • hapedah

    5/5

    30.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Spannung im Mittelalter

    Im Jahr 1499 halten grausam inszenierte Morde die Bürger von Augsburg in Atem. Der junge Gerbersohn Mathes ist heimlich verliebt in Ursula, die Tochter von Ullrich Fugger von der Lilie, die gesellschaftlich weit über ihm steht. So bleibt ihm nur, seine Angebetete von weitem anzuschmachten, deshalb geht Mathes jeden Dienstag zum Markt, um einen flüchtigen Blick auf Ursula zu erhaschen. Bei einer zufälligen Begegnung fordert sie den jungen Gerbersohn auf, die geheimnisvollen Morde aufzuklären , worauf dieser sich kopfüber in die Ermittlungen stürzt und sich damit in große Gefahr bringt. Mit 13 Jahren steht Mathes in der spätmittelalterlichen Zeit auf der Schwelle zum Erwachsen werden und ist sich bereits bewusst, dass ihn das Handwerk seines Vaters nicht so ausfüllt, wie es bei seinem Bruder der Fall ist. er ist klug, gewitzt und möchte gern Lesen und Schreiben lernen. Als sich ihm die Möglichkeit bietet, mit einem Kartographen auf Reisen zu gehen und dabei nicht nur seine Bildung zu erweitern, sondern auch neue Informationen zu den Morden zu erhalten, überredet Mathes seine Eltern, ihn ziehen zu lassen. Doch keiner ahnt zu dem Zeitpunkt, welche Gefahren und Abenteuer der Junge auf dieser Fahrt erleben wird...... Kiara Lameika hat mit ihrem Debütroman "Das Mahnmal" eine spannende Geschichte vor den historischen Hintergrund geschaffen. Der Leser begleitet den sympathischen Mathes durch viele Abenteuer und bleibt bis zur letzten Seite von dem Buch gefesselt, dabei werden viele historische Fakten mit den Erlebnissen des Protagonisten verknüpft. Viele Fußnoten am Seitenende erklären die geschichtlichen Hintergründe und man muss den Lesefluss nicht unterbrechen, um zu einem angehängten Glossar zu blättern. Mich hat dieser Roman in seinen Bann gezogen und begeistert, allen mittelalterlich Interessierten kann ich ihn nur ans Herz legen!

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    28.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Mördersuche im Mittelalter

    „...So ist das mit dem Frauen, egal wie alt sie sind. Man versteht oft nicht, was sie tun und warum sie es tun. Es gibt ein Sprichwort: selbst wenn Frauen aus Glas wären, würden sie doch undurchsichtig sein...“ Wir schreiben das Jahr 1499. In Augsburg wurde ein alter Mann getötet und seine Leiche wie ein Mahnmal inszeniert. Mathes, der dreizehnjährige Sohn eines Gerbers, gehört zu denjenigen, die die Leiche gesehen haben. Er möchte Ursula, der Tochter von Ulrich Fugger von der Lilie, imponieren und den Fall aufklären. Die Autorin hat einen fesselnden historischen Roman für jugendliche Leser geschrieben. Geschickt wird die kriminelle Handlung mit den geschichtlichen Gegebenheiten verknüpft. Die Personen werden gut charakterisiert. Mathes ist ein vorlauter junger Mann, der es mit der Wahrheit nicht immer sehr genau nimmt. Diese Einschätzung kommt von ihm selbst. Der Beruf seines Vaters interessiert ihn nur marginal. Er tut seine Pflicht, bedauert aber, dass kein Geld für seine Ausbildung da ist. Er möchte gern richtig Lesen und Schreiben kennen. Im Laufe der Geschichte zeigt sich außerdem, dass er ein guter Beobachter und ein findiges Köpfchen ist. Er kann strategisch denken und holt selbst aus schwierigen Situationen noch das Beste heraus. In Augsburg hilft ihn bei seinen Erkundungen die 12jährige Ennlin. Sie ist die Tochter einer Kräuterfrau. Allerdings dauert es ein Stück, bis Mathes ihre Fähigkeiten zu würdigen weiß. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Er passt sich den Gegebenheiten an. Als Mathes und sein Bruder dem Kartographen und Astronomen Erhard Etzlaub bei einer Panne am Karren helfen, bietet sich für Mathes die unerwartete Chance, den Forscher auf der Reise begleiten zu dürfen. Das kommt ihm gerade recht, denn seine Nachforschungen möchte er in einem anderen Ort fortsetzen. Gleichzeitig will Etzlaub ihn im Lesen ausbilden. Mathes ahnt nicht, dass auf ihn das Abenteuer seines Lebens wartet, denn am Bodensee ist Krieg zwischen den Schwaben und den Eidgenossen. In gut ausgearbeiteten Gesprächen wird die Sinnlosigkeit des Krieges thematisiert. Es geht um Macht und Reichtum, Menschenleben spielen keine Rolle. Für die betroffene Bevölkerung bedeutet das nicht nur Hunger und Not, sondern auch Zwangsrekrutierung. „...Es läuft immer wieder auf dasselbe hinaus: Die Niederen kämpfen um ihr Leben und die Reichen spielen mit ihnen, als wären sie Schachfiguren...“ Mathes muss notgedrungen mehrmals die Seiten wechseln. In vieler Hinsicht erweist er sich als ein gelehriger Schüler. Eines aber wächst von Mal zu Mal: seine Abneigung gegen den Krieg. Außerdem reift er charakterlich. Gekonnte Sprachbilder beschreiben die Zustände im Krieg: „...Ein Leben war hier nur der Streich eines Schwertes, einem gekrümmten Finger hinter einem Armbrustabzug oder eine schnellende Bogensehne wert...“ Mathes lernt die Schweizer Bergwelt mit ihrer Schönheit kennen. In Gedanken formuliert er das so: „...Doch diese Berge werden auch in abertausenden von Jahren hier stehen; den Wandel der Zeiten trotzend...“ Zurück in Augsburg gelingt es Mathes zusammen mit Ennlin, dem Mörder auf die Spur zu kommen. Während Mathes` Abwesenheit hatte er sich erneut ein Opfer gesucht. An vielen Stellen im Buch werden Vorurteile ad absurdum geführt. Die entsprechenden Gespräche gehören zu den stilistischen Höhepunkten der Geschichte, sei es Mathes` Unterhaltung mit einem alten Juden oder seine Gespräche mit Franz aus der Schweiz, der trotz seiner jugendlichen Jahre unbedingt beim Kampf seines Volkes um die Heimat dabei sein will. Drei Karten ergänzen die Geschichte. Dazu gehört auch eine über Mathes` genauen Reiseweg. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeichnet eine abwechslungsreiches Bild über die historischen Gegebenheiten.

  • Bewertung

    5/5

    25.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Mitreisende Spannung bis zum letzten Moment

    Klappentext: Augsburg – a.d. 1499, Spätmittelalter. Eine brutale Mordserie erschüttert die Stadt. Die Opfer werden auf grausamste Weise entstellt und zur Schau gestellt. Als der dreizehnjährige Mathes versucht, die reiche Patriziertochter Ursula Fugger zu beeindrucken und zur Aufklärung der Morde beizutragen, stößt er auf Spuren, deren Verfolgung ihn sogar weit außerhalb der Grenzen von Augsburg in Lebensgefahr bringt… Ein spannender historischer Roman, der eine raue, mittelalterliche Abenteuer- und Detektivgeschichte mit frechem, jugendlichem Entdeckerdrang vereint. Eine Mischung aus Ken Follett, Erich Kästner und Bernard Cornwell. Historisches, Mord, Abenteuer, Krieg - eine Geschichte, die einen nicht mehr loslässt. Für Jugendliche (ab 12) und Erwachsene gleichermaßen geeignet, sozusagen ein Jugendbuch im Erwachsenen-Setting. Fazit: Auf dieses Buch wurde ich durch das Cover aufmerksam. Ich rätselte, was es mir sagen wollte. Die Lösung erschloss sich mir, als ich dieses packende Buch gelesen hatte. Mehr verrate ich dazu nicht, da ihr das Rätsel selbst lösen sollt. Um was geht es? Mathes ist verliebt in die Tochter des Fuggers, die für ihn unerreichbar scheint, da er als Sohn eines Gerbers ihren Ansprüchen nicht genügen kann. So bleibt Mathes nur die Möglichkeit, die geliebte Ursula aus der Ferne anzuschmachten. Als eine zerstückelte Leiche gefunden wird, will Mathes den Mörder finden, um Ursula zu beeindrucken und ihr Herz zu gewinnen. Ob ihm dies gelingen kann, zumal dann noch weitere grausam zugerichtete Leichen auftauchen? Das müsst ihr leider selbst lesen, es lohnt sich. Mathes wird nun schneller in dunkle Machenschaften gezogen, als ihm lieb sein kann. Gut, dass es dieses vorlaute, schmutzige Gör, namens Ennlin gibt, welches ihn unterstützt. Die Jugendlichen geraten immer tiefer in diesen gefährlichen Strudel und müssen bald um ihr Leben bangen. Welchen Gefahren sie ausgesetzt sind und ob sie mit heiler Haut davonkommen, auch dazu hülle ich mich in Schweigen. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, da es das Leben in dieser Zeit aus einer anderen Perspektive beschreibt und auch die Unterdrückung von Frauen sehr gut darstellt. Es herrscht der Schwabenkrieg und es sind die Ausläufer der Hexenverfolgung spürbar. Vor diesem Hintergrund beginnen Mathes und Ennlin zu ermitteln und stoßen auf so manche Ungereimtheit. Welche Rolle spielen die „Dunklen“, der Patrizier und der Büttel? Fragen über Fragen. Mathes, nach damaligen Verständnis, auf der Schwelle zum Mann nimmt alle Gefahren auf sich, um für Aufklärung und Gerechtigkeit zu sorgen. Dafür geht er auch auf Reisen, um endlich Lesen und Schreiben zu lernen und muss sich auch hier vielfältigen Gefahren stellen. Mit Mut und Witz wagt er Dinge, die seinem niedrigen Stand und Alter nicht entsprechen. Seine Gedankengänge und Gefühle konnte ich sehr gut nachvollziehen, da er sehr authentisch und liebevoll dargestellt wurde. Die 12-jährige Ennlin hat mich sehr schnell begeistert, da sie kein typisches Mädchen dieser Zeit war. Als Tochter einer Heilerin hat sie schon viel gesehen und erlebt und ist dadurch in der Lage, die Zusammenhänge zu erkennen. Aus dem anfangs vorlauten Gör wird eine immer ernster zu nehmende junge Frau. Beide Hauptprotagonisten sind mir ans Herz gewachsen und ich habe mitgefiebert und mitgebangt. Sie handeln teilweise sehr klug, um sich dann wieder mitten in die Gefahrenzonen zu schmeißen. Dieses Verhalten ist ihrem Alter durchaus angemessen und wurde von der Autorin glaubhaft vermittelt. Neben den Hauptcharakteren gibt es natürlich auch noch die Charaktere in den Nebenrollen. Schnell bauten sich bei mir Sympathien und Antipathien auf, so dass ich schnell einen Täterkreis in Verdacht hatte. Doch Erstens kommt es anders und Zweitens, als man denkt. Von dem Ende und den Beweggründen war ich überrascht, obwohl ich zum Ende hin in meinem Verdacht immer sicherer wurde. Ich lade euch zum Miträtseln ein. Ach ja, was ist aus der geliebten Ursula geworden? Ist sie Mathes Liebe wert oder nicht? Auch diese Frage könnt ihr beantworten, wenn ihr dieses Buch lest. Am Ende des Buches, versuchte ich, es in ein Genre einzuordnen und muss zugeben, es fällt mir schwer. Was wurde mir geboten? Ein Jugendbuch? Eine Detektivgeschichte? Ein historischer Krimi? Eine Liebesgeschichte? Ein Abenteuerroman? Ein normaler historischer Roman, der Einblicke in das Leben der ärmeren und reicheren Familien gibt? Mir wurde sehr viel mehr geboten und zwar eine Geschichte, die mich packte und mit ihrer Vielschichtigkeit überzeugte. Die Recherche zu dieser Zeit wurde in eine spannende Rahmenhandlung verwoben und so lernt es sich mal wieder nebenbei. Der Schreibstil ist der heutigen Zeit angepasst und die historischen Wörter, die verwendet werden, sind in dazugehörigen Fußzeile erklärt, so dass ein umständliches Blättern ans Ende des Buches entfällt. Für mich ist dies ein weiterer Pluspunkt. Durch den lockeren, angemessenen Schreibstil und die Spannung habe ich das Buch regelrecht inhaliert und konnte es erst nach der letzten Zeile ziemlich atemlos aus der Hand legen. Der Titel wurde sehr gut gewählt und beim Lesen fällt auf, das er sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht. Für mich ist dieses Debüt von Anfang bis zum Ende sehr gelungen und ich ziehe den Hut vor Kiara Lameika und fiebere der Fortsetzung, die hoffentlich folgen wird, entgegen. Von mir eine absolute Empfehlung und sieben von fünf möglichen Sternen.

  • labelloprincess

    4/5

    13.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    guter, historischer Krimi

    Das Mahnmal von Kiara Lameika ist ein eindrucksvoller historischer Roman, der mit einem flüssigen und angenehm zu lesenden Schreibstil überzeugt. Die Autorin versteht es, ihre Leserinnen und Leser emotional mitzunehmen und gleichzeitig ein authentisches Bild vom Leben in jener Zeit zu zeichnen. Besonders gelungen ist die Charakterentwicklung von Mathes, der durch seine Erlebnisse und Herausforderungen sichtbar wächst. Seine Geschichte hat mich berührt und nachhaltig beschäftigt. Die Handlung entwickelt sich insgesamt stimmig, auch wenn es zwischenzeitlich zu einigen Längen kommt, die den Lesefluss ein wenig ausbremsen. Etwas kürzere Kapitel hätten hier sicher zu mehr Spannung beigetragen. Das Cover hat mich persönlich nicht besonders angesprochen, wirkt aber dennoch stimmig zum Genre und vermittelt die ernste Thematik des Romans passend. Trotz kleiner Kritikpunkte ist Das Mahnmal ein lesenswertes Buch, das inhaltlich überzeugt, zum Nachdenken anregt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Gut gefallen hat mir auch, dass am Ende alles gut nachvollziehbar aufgeklärt wurde. Ich vergebe dafür 4 von 5 Sternen.

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