Produktbild: Das Wäldchen

Das Wäldchen Mord in Bonn

4

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.06.2019

Verlag

Lempertz Edition und Verlagsbuchhandlung

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19/12,8/2 cm

Gewicht

202 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96058-294-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.06.2019

Verlag

Lempertz Edition und Verlagsbuchhandlung

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19/12,8/2 cm

Gewicht

202 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96058-294-6

Herstelleradresse

Lempertz, Math., Buchhandlung und Antiquariat GmbH
Hauptstr. 354
53639 Königswinter
Deutschland
Email: info@edition-lempertz.de
Url: www.edition-lempertz.de
Telephone: +49 2223 900036
Fax: +49 2223 900038

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  • Gelinde

    5/5

    22.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Das Wäldchen

    Das Wäldchen, von Karin Büchel Cover: Passend zur Geschichte Inhalt: Knochenfunde, die mindestens 20 Jahre alt sind, geben der Beueler Polizei große Rätsel auf. Die Spuren führen zurück zu vermissten Kindern. Kommissar Willi Wipperfürth will nicht aufgeben. Und dann schließt sich ein Kreis und sein Privatleben hat plötzlich mit dem Fall zu tun. Meine Meinung: Ein Krimi sehr mir total gut gefallen hat. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen (Sogwirkung), so spannend und ineinander verflochten ist alles geschrieben. Es gibt immer wieder Rückblicke die mir einzelne Puzzelteile an den richtigen Ort verschieben und ich beginne immer mehr zu ahnen und eine Übersicht zu gewinnen. Die Tat ist alleine schon unglaublich und unfassbar. Aber was ich hier besonders gut finde, wir erleben wie es den Angehörigen danach geht. Wie ihr Leben zwar weitergeht, aber auf immer beeinträchtigt ist und wie die Angehörigen ein Leben lang leiden. Die Charaktere sind sehr gut geschildert, allen voran Kommissar Willi Wipperfürth der einen sehr menschlichen Eindruck macht, kein übernatürlicher Ermittlungsheld. Er schaut auch mal nach rechts oder links und über seinen Tellerrand hinaus. Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist für ihn auch irgendwie immer präsent. Auch Jenny wird für mich sehr authentisch geschildert. Sie gibt sich selbst jahrelang eine Schuld, und damit zu leben ist bestimmt am schwersten. Der Schreibstil ist sehr flüssig, authentisch (das Leben geht seltsame Wege) und an den passenden Stellen sehr emotional. Der Spannungsbogen wird gekonnt aufgebaut und kontinuierlich gehalten. Autorin: Karin Büchel ist in Gelsenkirchen geboren, in Hennef aufgewachsen und hat in Augsburg und Bonn studiert. Sie lebt sie mit ihrer Familie in Bonn/Beuel, und schreibt neben schwarzhumorigen Kurzgeschichten seit einigen Jahren Kriminalromane, die in Bonn und Umgebung spielen. Mein Fazit: Ein wirklich spannender Krimi, bei dem auch das Leiden der Angehörigen nach einer Tat sehr gut beleuchtet wird. Von mir eine klare Leseempfehlung und volle 5 Sterne.

  • labelloprincess

    4/5

    24.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    guter Krimi für zwischendurch

    Das Cover passt perfekt zum Genre, man weiß direkt, was einen erwarten wird. Die Idee mit der Fallakte finde ich super gelungen. Der Schreibstil war eigentlich ganz gut zu lesen. Gerne hätte er etwas mitreißender, lebendiger und temporeicher sein können. Man konnte der Handlung gut folgen, ich habe sie aber „nur“ vom Spielfeldrand aus wahrgenommen, anstatt mittendrin im Geschehen zu sein. Die Perspektivenwechsel zwischen den Personen fand ich sehr gelungen, so konnte man vom Ermittlerteam, aber auch vom Täter, von den Opfern und noch weiteren Personen etwas erfahren. Das machte das Buch etwas interessanter. Die Spannung hätte ruhig noch etwas höher sein können. Zu Beginn gibt es viele lose Fäden, die sich dann aber gekonnt miteinander verflechten und zu einem Gesamtbild führen. Mir war es hier etwas zu viel Zufall, das wirkte leider zu viel gekünstelt. Auch die Themen rund um die Liebe, hätten gerne etwas verkürzt sein könnten. Ein kurzweiliges Buch für zwischendurch. Ich vergebe für den Krimi 4 von 5 Sterne.

  • Helgas Bücherparadies

    4/5

    13.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Das Wäldchen

    Die Schwestern Nora und Jenny haben den Bus verpasst und ein Mädchen nimmt den Weg durch ein düsteres und dunkles Wäldchen. Die andere bevorzugt den Bus, kam aber nie daheim an. Kommissar Willi Wipperfürth wird mit einem Knochenfund konfrontiert. Erste Ermittlungen ergeben, dass die Knochen über 20 Jahre alt sind. Er und sein Kollege verfolgen die Vermisstenanzeigen in diesem Zeitraum. Die Verbrechen häufen sich und Willi ist gefordert. Kurz darauf trifft er auf seine Jugendfreundin. Umgibt sie ein Geheimnis? Das Buch von Karin Büchel wird in zwei Zeitzonen erzählt. Man bekommt dadurch immer mehr Einblicke, was früher geschah. Kommissar Willi Wipperfürth ist ein ruhiger und fürsorglicher Chef. Eine gewisse Gemütlichkeit umgibt ihn. Sein Privatleben bekommt endlich etwas Schwung. Die Schwester der Vermissten leidet seither unter starken Schuldgefühlen und wird vom Leben gebeutelt und enttäuscht. Diese Charakter hat die Autorin sehr gut getroffen. Mehrere Fäden sind gesponnen und erst am Ende werden die Zusammenhänge sichtbar. Sie wurden gekonnt zusammengeführt. Fazit: Ein solider Krimi mit Lokalkolorit, der im Laufe der Geschichte an Spannung zunimmt. Ich hatte angenehme Lesestunden und empfehle das Buch sehr gerne weiter.

  • Anett H.

    aus Brandenburg

    3/5

    11.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Alle Wege führen zum Mörder

    „Das Wäldchen“ von Karin Büchel, erschienen im Verlag Edition Lampertz, habe ich als Taschenbuch mit 222 Seiten und 24 Kapiteln gelesen. Im beschaulichen Beuel passiert kaum etwas, aber an diesem Tag werden menschliche Knochen im Wald gefunden. Für Kommissar Wiili Wipperführt und seinen Kollegen Berger beginnt eine Arbeit, die fast ausschließlich aus dem Sichten alter Vermisstenfälle besteht. Eine kleine Auflockerung war die tote Frau auf dem Friedhof und der tödliche Unfall vor dem Friedhof. Das war aber schnell geklärt und hatte mit den Knochen nichts zu tun. Das Buch wird in mehreren Handlungssträngen erzählt. Zu Beginn verschwindet Nora, die jüngere Schwester von Jenny. 27 Jahre später werde Knochen gefunden. Jetzt erfährt man, wie Jenny's Leben seither verlaufen ist, was ich sehr dramatisch und traurig fand. Dann ging auch noch ihre seltsame Beziehung mit Wolle auseinander und sie lernt einen sehr netten Mann kennen, der sich plötzlich auch von ihr zurückzieht, als sie von ihrer Schwester erzählte. Es gibt kursive Rückblicke aus Sicht eines jungen Mannes, der als Versager von seinen Freunden bezeichnet wurde und sich beweisen wollte, dass er keiner war. Das ging dann aber auch schief. Auch gibt es kurze Szenen über Nora's damalige Situation. Dann taucht Willi's erste große Liebe Heidrun plötzlich auf und es funkt wieder zwischen ihnen. Bis Heidrun von ihrem Cousin erzählt. Und letztendlich gibt es noch Thomas, einen alten Freund von Willi, der ihm von einer seltsame Beichte erzählte. Es ist ein gekonnter Handlungsaufbau, bei dem zum Schluss alle Fäden zusammenführen. Die Geschichte ist eher ruhig erzählt. Sie hat mir gut gefallen, aber besonders spannend fand ich sie nicht. Bei der Durchsicht der Akten wurde viel über einzelne Fälle gesprochen, was nicht relevant war. Auch gab es zu viele Gespräche oder Philosophiererei zwischen Willi und Berger. Die Charaktere sind gut beschrieben, die meisten fand ich sympathisch. Die Kollegen auf dem Revier verstehen sich sehr gut und es erscheint schon fast familiär zu sein. Der Schreibstil ist gut und einfach gehalten, sodass ein zügiges Lesen möglich war. Das Cover gefällt mir sehr gut, ein Foto mit Totenkopf und Knochen mit einer Büroklammer versehen, das wirkt schon geheimnisvoll. Alles in Allem ein ruhiger, unblutiger, gemächlicher Krimi mit guter Handlung und interessanter, nachvollziehbarer Aufklärung.

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