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Markus Zusak

1. Nichts weniger als ein Wunder

Nichts weniger als ein Wunder

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Johannes Klaussner

Spieldauer

16 Stunden und 45 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

04.02.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

344

Verlag

Random House Audio

Originaltitel

Bridge of Clay (Knopf Books, New York 2018)

Übersetzt von

Alexandra Ernst

Sprache

Deutsch

EAN

9783837145106

Beschreibung

Rezension

»Johannes Klaußner versteht es, die besondere Erzählstimmung von Markus Zusak großartig zu vertonen.«

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Johannes Klaussner

Spieldauer

16 Stunden und 45 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

04.02.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

344

Verlag

Random House Audio

Originaltitel

Bridge of Clay (Knopf Books, New York 2018)

Übersetzt von

Alexandra Ernst

Sprache

Deutsch

EAN

9783837145106

Herstelleradresse

Random House Audio [9]
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Fax: +49 89 41363333

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  • Bewertung

    5/5

    01.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    So ein underrated Buch!

    Ich habe es schon vor einiger Zeit gelesen, aber muss immer wieder meine makierten Stellen lesen (und das sind einige!). Es ist wirklich ein langes Buch, aber lesenswert!! Dennoch ist manchmal war Übersetzung von Sprichwörter komisch, aber das störte mich gar nicht :) Dieses künstlerische Meisterwerk über Brüderschaft sollte mehr Aufmerksamkeit in der deutschen Booktok-Bubble verdienen!

  • Bewertung

    5/5

    12.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    ENDLICH

    Ich habe so lange darauf gewartet, dieses Buch endlich in der Paperback-Version zu sehen und Tadaaaa! Hier ist es! Die Geschichte erzählt von fünf Brüdern, die alles verloren haben und nun, jeder für sich allein, auf der Suche sind. Auf der Suche nach einem Sinn, nach Wahrheit und nach einem Weg, mit der Vergangenheit abzuschließen. Doch nur einer von ihnen wagt es, eine Brücke zurück zur Vergangenheit zu schlagen, und somit auch zurück zu seinen Brüdern.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    08.03.2019

    eBook (ePUB)

    Bridge of Clay...

    Dies ist die Geschichte der fünf Dunbar-Brüder. Nach dem Tod der geliebten Mutter und dem Weggang ihres Vaters leben sie nach ihren ganz eigenen Regeln. Sie trauern, sie lieben, sie hassen, sie hoffen und sie suchen. Nach einem Weg, mit ihrer Vergangenheit klarzukommen, nach der Wahrheit und nach Vergebung. Schließlich ist es Clay – angetrieben von den Erinnerungen an ihren tragischen Verlust –, der beschließt, eine Brücke zu bauen. Eine Brücke, die Vergangenheit zu überwinden und so sich selbst und seine Familie zu retten. Dafür verlangt er sich alles ab, was er geben kann, und mehr: nichts weniger als ein Wunder. 13 Jahre hat Markus Zusak, der vor allem durch ‘Die Bücherdiebin’ weltberühmt wurde, an diesem 640 Seiten starken Roman gefeilt und gearbeitet. Eine lange Zeit voller Zweifel und stetiger Änderungen, und doch wollte und konnte Zusak nichts anderes schreiben. Und für mich kann ich sagen: ich bin froh darum… ‘Bridge of Clay’ lautet der Originaltitel des Romans, in meinen Augen aussagekräftiger und passender als der sperrigere deutsche Titel, auch wenn sich dieser im Verlauf der Lektüre ebenfalls erschließt. Doch wer ist nun dieser Clay? Clay ist der vierte der fünf Dunbar-Brüder, einer australischen Familie, deren Geschichte hier erzählt wird. “Es gab einen Jungen, einen Sohn, einen Bruder. Ja, für uns gab es immer einen Bruder, und er war derjenige von uns fünfen, der alles auf seine Schultern lud. Wie immer, sagte er ruhig und besonnen zu mir, und natürlich traf er damit ins Schwarze.” (S. 9 f. ) Und nun sitze ich hier und zerbreche mir den Kopf, wie ich diesem so besonderen Roman mit einer Rezension gerecht werden kann? Ich fühle mich überfordert, maßlos. Denn diese Erzählung ist ein Erlebnis - man kann davon berichten, aber man versteht es erst, wenn man es selbst gelesen hat. Der Inhalt lässt sich nicht beschreiben, ohne zu viel zu verraten - oder zu wenig. Soll ich schreiben, dass Zusak hier eine Familiengeschichte präsentiert? Eine Erzählung voller wilder Jungen, einer Mutter und einem Vater, die trotzig dem Schicksal begegnen? Einem Schicksal, das die Familie sprengt und den Vater für die Jungen zum Mörder werden lässt? Clay, der viel auf seine Schultern lädt und der eine Brücke baut, in der viel Arbeit und noch mehr von ihm selbst steckt - und die so vieles symbolisiert? Wer soll das verstehen? Schreibe ich aber mehr, so entzaubere ich den Roman für jeden, der mit dem Gedanken spielt, ihn zu lesen - und ich wünsche ihm, dass das viele sein werden. Dieser Roman ist anders als ‘Die Bücherdiebin’, vollkommen anders. Und wer mit der Hoffnung beginnt, hier auf ein ähnliches Werk zu stoßen, wird womöglich enttäuscht sein. Aber wer bereit ist, sich auf ein ganz besonderes Leseerlebnis einzulassen, der wird, zumindest wenn man sich an den eigenwilligen Schreibstil gewöhnt hat, unbedingt belohnt. Dabei ist nicht nur die Geschichte auf eine ganz eigene Art gewoben, episodenhaft und immer wieder wechselnd in Perspektive und Zeitebene, wodurch sich die Figuren und ihre Entwicklung fast mosaikartig und wie aus grob behauenem Stein ganz allmählich herausschälen. Es ist vor allem der Schreibstil, der hier erwähnenswert ist, und der vor allem zu Beginn fast schon experimentell wirkte und sich für mich etwas sperrig las, dabei aber rasch einen ganz eigenen Zauber entwickelte. Voller Bilder und Metaphern, befrachtet mit einer nicht immer gleich verständlichen Symbolik, durchzogen von altgriechischen Heldensagen (die auch Einfluss auf die eigenwillige Namensgebung der Haustiere hatten), oft nur in angerissenen Satzfragmenten, erzeugt diese Art des Schreibens einen zunehmenden Sog, der einen das Buch kaum noch aus der Hand legen lässt. Und trotz der oft fast sachlichen Darstellung - schließlich schreibt hier der älteste der Dunbar-Brüder die Ereignisse aus seiner Sicht - sorgt manchmal ein einzelnes Wort, ein kleiner Satz dafür, dass einem beim Lesen die Luft wegbleibt und die Tränen kommen. Ein Roman, durchzogen von Melancholie und Schmerz, Liebe und Hoffnung, Zusammenhalt und Verzweiflung, Schuld und Vergebung, Trauer und Humor. Und am Ende legt Markus Zusak gekonnt das letzte Steinchen in das Mosaik dieser Familienerzählung, und alles bekommt einen Sinn, jedes Teilchen ist an seinem rechten Platz, alle Fagezeichen lösen sich auf. Kunstvoll gewebt ist diese Geschichte, und damit umgarnt der Autor den Leser und zieht ihn in eine emotionsgeladene und stimmungsvolle Erzählung hinein, aus der er sich erst nach der letzten Seite allmählich wieder zu lösen vermag. Ein leiser Roman von ungeheuerer Wucht, ein Leseerlebnis, das seinesgleichen sucht - es lohnt sich unbedingt, sich darauf einzulassen! Und einmal am Ende angekommen, würde man am liebsten gleich von vorne anfangen, weil man beim zweiten Mal womöglich auf einer tieferen Ebene liest. Wirklich ein besonderes Werk… © Parden  

  • Katja Buner

    aus Mönchengladbach

    4/5

    03.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine berührende und wunderbare Geschichte

    Markus Zusak hat mich hier wieder einmal in seinen Bann gezogen. Sein Schreibstil ist einfach schön. Er beschreibt sehr wortgewaltig und findet erstaunlich passende und kreative Ausdrücke für seine Geschichte. Manche Sätze musste ich daher zweimal lesen, um die Genialität und Klarheit dahinter zu erkennen, aber wenn ich sie dann hatte, trafen die Worte es perfekt. Das Buch hat mich auch zuerst etwas verwirrt. Mir war nicht direkt klar, wer der Erzähler ist und in welcher Beziehung er zu den anderen steht. Auch wusste ich nicht direkt, wessen Geschichte hier erzählt werden soll. Zudem sprang der Erzähler auch in den Zeiten immer sehr häufig, was es zum Teil schwierig machte zu folgen. Gleichzeitig machte das aber auch die Spannung des Buches aus. So wurden nach und nach die Geheimnisse der Familie aufgedeckt und bis zum Schluss gar es noch verwunderliche Dinge, die auch erst ganz zum Schluss einen Sinn ergaben. Man entdeckte quasi Schritt für Schritt die Familiengeschichte der Jungs. Es ist ein wunderschönes Buch über eine besondere Familie und die Kunst der Vergebung. Nicht nur bei anderen, sondern vor allem bei sich selbst.

  • Bewertung

    aus Arnoldstein

    4/5

    25.04.2019

    eBook (ePUB)

    Nichts weniger als ein Wunder

    Spannend geschrieben, gute Geschichte, stilmässig überflüssige Redewendungen, wirken an den Haaren herbeigezogen, reisserisch.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

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    S. Lütgert

    Thalia Hamburg – AEZ

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Poetisch, tragisch, schräg - ein Meisterwerk!

    Mehr als 10 Jahre sind seit dem deutschen Erscheinen von Markus Zusaks Bestseller "Die Bücherdiebein" vergangen... und das Warten hat sich gelohnt! Die Handlung entfaltet sich zunächst extrem langsam, um den Leser schließlich ins Mark zu treffen. Unglaublich sprachmächtig und poetisch erzählt das Buch von dem jungen Clay und seinen vier Brüdern, die fast alles verloren haben und dennoch nicht aufhören, umeinander und miteinander zu kämpfen. Der Roman liest sich wie aus der Zeit gefallen, es geht um Schmerz, Liebe, Familie, Zusammenhalt und Verlust - und um Clays unermüdliches Ringen um Versöhnung. Ein Buch für geduldige Leser, die diese sprachliche und emotionale Wucht zu schätzen wissen. Brutal, schräg, tragisch und berührend - die Brüder Dunbar vergisst man nicht so schnell.

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