Wie werden soziale Ungleichheiten in Deutschland legitimiert? Eine Analyse
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
25.02.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
10 (Printausgabe)
Dateigröße
461 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668884021
Nach der Definition des Begriffes "soziale Ungleichheit" wird dessen historischer Kontext gezeigt. Es werden auch unterschiedliche Theorien, die dieses Thema analysieren, vorgestellt.
In seinem Essay "Du kommst hier nicht rein" bezieht sich Lars Weisbrod auf die These von Thomas Piketty, dass die ökonomische Ungleichheit nicht nur größer werde, sondern sich sogar immer mehr verfestige. Deutschland nähere sich in Bezug auf die Aufstiegsmöglichkeiten wieder den Gesellschaftsstrukturen des 19. Jahrhunderts an und man könne eigentlich wieder von Aristokratie sprechen, nur mit Panama-Briefkastenfirmen statt Ländereien.
In Bezug auf die Einkommensverteilung von 1991 bis 2010 bestätigt sich, dass sich die Einkommensverhältnisse in diesem Zeitraum gefestigt und lediglich nach dem oberen 10. Zehntel umverteilt haben. Während das obere 10. Zehntel einen Einkommenszuwachs verbuchen konnte, ist das Einkommen bei allen anderen Dezilen im gleichen Zeitraum gesunken. Im Jahr 2010 hatte das Zehntel der Bevölkerung mit den geringsten Einkommen nur einen Anteil von 3,7% am gesamten bedarfsgewichteten Nettoeinkommen. Im Vergleich lag der Wert für die 10% mit den höchsten Einkommen bei 23,1%.
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