Die Evolution der Maschinen im Roman 'Erewhon' von Samuel Butler Eine literaturwissenschaftliche Analyse
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
12.03.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
453 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668896833
Die Verwirklichung von Unsterblichkeit durch Simulation des Menschen im virtuellen Raum mag man bisher noch als bloße Science Fiction abtun können. Die Grundannahmen des Trans- und Posthumanismus, der Mensch sei ein weiterzuentwickelndes, defizitäres Geschöpf, Leben und Menschsein reine Informationsverarbeitung und die Maschine ein Heilsbringer, scheinen angesichts der aktuellen Forschung, unter anderem auf den Gebieten Robotik, Medizin und Künstliche Intelligenz, allerdings geteilt zu werden.
Dem Trans- und Posthumanismus folgend kann das von Butler beschriebene Bewusstsein, das Maschinen dann eines Tages entwickeln könnten, demnach mit dem Menschen selbst identifiziert werden. Der Mensch selbst wird ebenfalls zur Maschine und zwar in zweifacher Hinsicht. Noch gibt es keine Maschinen mit einem Bewusstsein, das diesen Namen, vom Blickpunkt des Menschen aus, auch wirklich verdient hätte. Die Verschmelzung von Mensch und Maschine ist heute bereits aber Realität und es wird zunehmend daran gearbeitet, diese Entwicklung noch weiter voranzutreiben. Vor diesem Hintergrund erscheinen die Ausführungen Butlers heute nicht mehr absurd, wie nach der Veröffentlichung von "Erewhon", sondern erwecken eher den Eindruck einer Prophezeiung.
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