Die Hand im Feuer

Die Hand im Feuer

Buch (Taschenbuch)

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Braunschweiger Land: 1623 A.D.
Der Handel mit Tuchen liegt der Leinenweberstochter Marie im Blut. Im Gegensatz zu ihrem Bruder Hannes ist sie die Stütze der Familie. Als aber die furchtbaren Auswirkungen des Krieges ihren Hof erreichen, endet ihr behütetes Leben von einem Tag auf den anderen.
Durch ihre verblüffende Ähnlichkeit mit der Kurfürstin von der Pfalz wird Christian von Halberstadt auf die junge Frau aufmerksam und Marie verliebt sich Hals über Kopf in den wagemutigen, jungen Feldherrn.
Die Familie des Herzogs von Brandenburg Wolfenbüttel verfolgt jedoch ganz unterschiedliche Interessen und bald wird Marie Teil ihrer Intrigen und Machenschaften. Auf der Suche nach ihrem letzten überlebenden Familienmitglied begleitet sie den Tross des Herzogs Christian durch ein geschundenes Land. Zerrissen zwischen ihren Gefühlen und ihrem Verstand begibt sie sich in tödliche Gefahr.

Christine Ambrosius wuchs im Rheinland und in Südfrankreich auf. Als Betriebswirtin für Tourismus reiste sie für verschiedene Fluggesellschaften und Reiseunternehmen um die Welt und lebte einige Zeit in den Vereinigten Staaten. Aus ihrem Interesse für das Reisen, fremde Kulturen und Historie entstand ihr erster Roman, »Ein Hauch Muskat«.
Reisen und fremde Kulturen sind auch in ihren nachfolgenden Büchern ein zentrales Thema.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2019

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

19/12/4 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2019

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

19/12/4 cm

Gewicht

622 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7481-9096-7

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Eine mutige Frau in den Wirren des 30jährigen Krieges

Bewertung aus Glauchau am 21.05.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„...Sie fühlte sich wie ein Blatt im Wind, dass jeder Luftzug in eine andere Richtung blies...“ Die 20jährige Marie ist seit zwei Jahren Witwe und die Tochter eines Leinenwebers. Sie hat Lesen, Schreiben und Rechnen gelernt und hilft ihrem Vater im Geschäft. Ihr jüngerer Bruder Hannes träumt davon, Söldner zu werden. Wir schreiben das Jahr 16223. Als Marie vom Kloster Riddagshausen zurück kommt, wo sie geschäftlich zu tun hatte, findet sie ihr Elternhaus in Flammen vor. Nur ihr Bruder Hannes hat den Überfall der marodierenden Söldner überlebt. Beide kehren ins Kloster zurück. Die Äbtissin schickt sie mit einem Begleitschreiben ins nahegelegene Damenstift, wo sich Herzogin Anna aufhält. Marie ahnt nicht im mindesten, was sie erwartet. Die Autorin hat einen fesselnden historischen Roman geschrieben. Sie lässt einige Jahre des 30jährigen Krieges wieder lebendig werden. Der Schriftstil lässt sich flott lesen. Marie wächst mit ihren Aufgaben. Allerdings wird sie nie vergessen, wie schmerzhaft Verluste sein können. Deshalb will sie auch ihren Bruder im Auge behalten, der allerdings die erstbeste Gelegenheit genutzt hat, um sich ins Heer von Christian von Braunschweig einzugliedern. Bei Marie klingt das so: „...Er ist alles, was mir geblieben ist, und ich bin verantwortlich für ihn...“ Bei der Herzogin lernt Marie Christian von Braunschweig kennen. Der ist von ihr beeindruckt, weil sie der Kurfürstin der Pfalz wie eine Schwester gleicht. Herzogin Anna nutzt Maries momentane Lage, um sie als Botin und Spionin einzusetzen. Sehr anschaulich wird dargestellt, welche unterschiedlichen Interessen die Vertreter des Adels hatten. Ich darf Marie auf ihren Wegen im Auftrag der Herzogin begleiten. Zwei Dinge lassen sie immer wieder die Gefahr suchen. Das ist zum einen ihre Angst um den Bruder und zum anderen ihre Liebe zu Christian. Dabei ahnt sie zwar, dass sie nur Mittel zum Zweck ist, kann sich aber lange nicht aus ihren Verstrickungen lösen. Hinzu kommt, dass Christian auf evangelischer Seite kämpft, Herzogin Anna aber der katholischen Liga nahesteht. Nebenbei stellt mir die Autorin auf diese Weise die wesentlichen Vertreter der kriegführenden Parteien vor. Da wäre zum einen der selbstsüchtige und gnadenlose Herr von Mansfeld, zum anderen Tilly und Wallenstein, die sich der Verantwortung für ihre Soldaten bewusst sind. Positiv fällt Moritz von Oranien auf. Er zeigt gegenüber Marie keinerlei Standesdünkel auf. Gerade von Mansfelds Leuten wird berichtet. „...Die Söldner verpflegen sich aus dem Volk, rauben und stehlen das Korn von den Halmen, wenn sie die Felder nicht auch noch anzünden...“ Wallensteins Vertrauter dagegen formuliert: „...Im Krieg geht es selten um Barmherzigkeit, aber mein Heerführer legt ebenso wie ich großen Weert auf tadelloses Verhalten der Soldaten...“ Herzogin Anna allerdings ist mir ebenfalls nicht sympathisch. Sie nutzt geschickt alle Ränke und Schliche, um ihren Willen durchzusetzen. Einiges spricht dafür, das sie dabei auch über Grenzen geht. Sie ist eine selbstbewusste und politisch interessierte Frau, kann aber auf Machtspielchen nicht verzichten. Glücklicherweise hat Marie in brenzligen Situationen immer Menschen an ihrer Seite, die ihr helfen und zu ihr stehen. Sie darf erleben, dass es auch am Hofe nicht nur Neid und Missgunst gibt. Deutlich wird, dass die Söldner ziemlich schnell die Seite wechseln, wenn die Bezahlung nicht stimmt. Währenddessen hungert ein großer Teil der Bevölkerung. Nur wenige Gegenden und Städte sind bisher vom Krieg verschont geblieben. Dazu gehört zum Beispiel Hamburg. Eine Zeittafel und ausführliche Erläuterungen schließen das Buch ab. Die Geschichte hat mir ausgezeichnet gefallen. Sie zeugt von der umfangreichen und exakten Recherche der Autorin und zeigt, das im Krieg menschliche Werte sehr schnell verlorengehen, wenn nur der Hunger und das Leid das Handeln bestimmen.

Eine mutige Frau in den Wirren des 30jährigen Krieges

Bewertung aus Glauchau am 21.05.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„...Sie fühlte sich wie ein Blatt im Wind, dass jeder Luftzug in eine andere Richtung blies...“ Die 20jährige Marie ist seit zwei Jahren Witwe und die Tochter eines Leinenwebers. Sie hat Lesen, Schreiben und Rechnen gelernt und hilft ihrem Vater im Geschäft. Ihr jüngerer Bruder Hannes träumt davon, Söldner zu werden. Wir schreiben das Jahr 16223. Als Marie vom Kloster Riddagshausen zurück kommt, wo sie geschäftlich zu tun hatte, findet sie ihr Elternhaus in Flammen vor. Nur ihr Bruder Hannes hat den Überfall der marodierenden Söldner überlebt. Beide kehren ins Kloster zurück. Die Äbtissin schickt sie mit einem Begleitschreiben ins nahegelegene Damenstift, wo sich Herzogin Anna aufhält. Marie ahnt nicht im mindesten, was sie erwartet. Die Autorin hat einen fesselnden historischen Roman geschrieben. Sie lässt einige Jahre des 30jährigen Krieges wieder lebendig werden. Der Schriftstil lässt sich flott lesen. Marie wächst mit ihren Aufgaben. Allerdings wird sie nie vergessen, wie schmerzhaft Verluste sein können. Deshalb will sie auch ihren Bruder im Auge behalten, der allerdings die erstbeste Gelegenheit genutzt hat, um sich ins Heer von Christian von Braunschweig einzugliedern. Bei Marie klingt das so: „...Er ist alles, was mir geblieben ist, und ich bin verantwortlich für ihn...“ Bei der Herzogin lernt Marie Christian von Braunschweig kennen. Der ist von ihr beeindruckt, weil sie der Kurfürstin der Pfalz wie eine Schwester gleicht. Herzogin Anna nutzt Maries momentane Lage, um sie als Botin und Spionin einzusetzen. Sehr anschaulich wird dargestellt, welche unterschiedlichen Interessen die Vertreter des Adels hatten. Ich darf Marie auf ihren Wegen im Auftrag der Herzogin begleiten. Zwei Dinge lassen sie immer wieder die Gefahr suchen. Das ist zum einen ihre Angst um den Bruder und zum anderen ihre Liebe zu Christian. Dabei ahnt sie zwar, dass sie nur Mittel zum Zweck ist, kann sich aber lange nicht aus ihren Verstrickungen lösen. Hinzu kommt, dass Christian auf evangelischer Seite kämpft, Herzogin Anna aber der katholischen Liga nahesteht. Nebenbei stellt mir die Autorin auf diese Weise die wesentlichen Vertreter der kriegführenden Parteien vor. Da wäre zum einen der selbstsüchtige und gnadenlose Herr von Mansfeld, zum anderen Tilly und Wallenstein, die sich der Verantwortung für ihre Soldaten bewusst sind. Positiv fällt Moritz von Oranien auf. Er zeigt gegenüber Marie keinerlei Standesdünkel auf. Gerade von Mansfelds Leuten wird berichtet. „...Die Söldner verpflegen sich aus dem Volk, rauben und stehlen das Korn von den Halmen, wenn sie die Felder nicht auch noch anzünden...“ Wallensteins Vertrauter dagegen formuliert: „...Im Krieg geht es selten um Barmherzigkeit, aber mein Heerführer legt ebenso wie ich großen Weert auf tadelloses Verhalten der Soldaten...“ Herzogin Anna allerdings ist mir ebenfalls nicht sympathisch. Sie nutzt geschickt alle Ränke und Schliche, um ihren Willen durchzusetzen. Einiges spricht dafür, das sie dabei auch über Grenzen geht. Sie ist eine selbstbewusste und politisch interessierte Frau, kann aber auf Machtspielchen nicht verzichten. Glücklicherweise hat Marie in brenzligen Situationen immer Menschen an ihrer Seite, die ihr helfen und zu ihr stehen. Sie darf erleben, dass es auch am Hofe nicht nur Neid und Missgunst gibt. Deutlich wird, dass die Söldner ziemlich schnell die Seite wechseln, wenn die Bezahlung nicht stimmt. Währenddessen hungert ein großer Teil der Bevölkerung. Nur wenige Gegenden und Städte sind bisher vom Krieg verschont geblieben. Dazu gehört zum Beispiel Hamburg. Eine Zeittafel und ausführliche Erläuterungen schließen das Buch ab. Die Geschichte hat mir ausgezeichnet gefallen. Sie zeugt von der umfangreichen und exakten Recherche der Autorin und zeigt, das im Krieg menschliche Werte sehr schnell verlorengehen, wenn nur der Hunger und das Leid das Handeln bestimmen.

Eine Reise durch den 30.jährigen Krieg

Michaela Weber aus Weimar am 03.05.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Marie verliert ihre Familie-bis auf ihren Bruder Hannes.Auf der Suche nach ihrem Bruder,geht sie in den Dienst von Anna Sophie von Brandenburg.Diese schickt Marie auf eine Mission.Christian von Haberstadt wird auf Marie aufmerksam-den diese hat viel Ähnlichkeit mit der Kurfürstin Elisabeth Stuart.Auf der Reise durch das Kriegstgebiet begegnet Marie viel Elend und Leid.Sie wird Zeuge von Intriegen,Verspottungen und Trennungen.Sie trifft auf viele interrisante Menscher der Zeit ,sowie auf Kaufleute und einfache Menschen….. Die Autorin Christine Ambrosius hat einen sehr spannenden und interrisannten Mittelalterroman geschrieben,man erfährt eines über den 30 jährigen Krieg.Man hat das Gefühl als stiller Beobachter alles hautnah mit zu erleben.Mit Marie zusammen durchlebt so manche brenzliche Situation.Viel zu schnell war das Ebook gelesen und zu Ende.Es hat mir sehr gut gefallen und ich hoffe auf eine Fortsetzung und vergebe 5 Sterne.

Eine Reise durch den 30.jährigen Krieg

Michaela Weber aus Weimar am 03.05.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Marie verliert ihre Familie-bis auf ihren Bruder Hannes.Auf der Suche nach ihrem Bruder,geht sie in den Dienst von Anna Sophie von Brandenburg.Diese schickt Marie auf eine Mission.Christian von Haberstadt wird auf Marie aufmerksam-den diese hat viel Ähnlichkeit mit der Kurfürstin Elisabeth Stuart.Auf der Reise durch das Kriegstgebiet begegnet Marie viel Elend und Leid.Sie wird Zeuge von Intriegen,Verspottungen und Trennungen.Sie trifft auf viele interrisante Menscher der Zeit ,sowie auf Kaufleute und einfache Menschen….. Die Autorin Christine Ambrosius hat einen sehr spannenden und interrisannten Mittelalterroman geschrieben,man erfährt eines über den 30 jährigen Krieg.Man hat das Gefühl als stiller Beobachter alles hautnah mit zu erleben.Mit Marie zusammen durchlebt so manche brenzliche Situation.Viel zu schnell war das Ebook gelesen und zu Ende.Es hat mir sehr gut gefallen und ich hoffe auf eine Fortsetzung und vergebe 5 Sterne.

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