Produktbild: Der Kinderzug
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Der Kinderzug Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2019

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,9/15,1/3 cm

Gewicht

543 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-28218-2

EAN

9783426282182

Beschreibung

Rezension

"Es ist ein Kapitel deutscher Kriegsgeschichte, das in der Belletristik bisher keine große Beachtung fand. 75 Jahre nach Ende des Krieges schließt die Autorin Michaela Küpper diese Lücke mit einem sensiblen und atmosphärisch dichten Roman." Aachener Zeitung 20200407

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2019

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,9/15,1/3 cm

Gewicht

543 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-28218-2

EAN

9783426282182

Herstelleradresse

Droemer
Landsberger Str. 346
80687 München
Deutschland
Email: vertrieb@droemer-knaur.de
Url: www.droemer-knaur.de
Telephone: +49 89 92710

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  • Dreamworx

    aus Berlin

    5/5

    09.11.2019

    Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

    Nomaden im Krieg

    Sommer 1943. Aufgrund ständiger Bombardierungen ist ein regulärer Schulbetrieb nicht mehr möglich, so dass die Schulen geschlossen werden und die Kinder mitsamt ihren Lehrern in sichere Gebiete gesandt werden. Die junge Lehrerin Barbara Salzmann ist als Begleiterin für die sogenannte Kinderlandverschickung verantwortlich für eine Gruppe von Mädchen. Ihre erste Etappe auf Usedom bietet eine angenehme Unterkunft mit guter Verpflegung, da ist die benachbarte Jungengruppe nicht so gut dran, denn diese werden auf den Krieg regelrecht gedrillt. Als der Krieg auch hier immer näher kommt, muss Barbara mit ihrer Gruppe das Haus räumen. Die nachfolgenden Orte werden immer ungemütlicher, die Angst der Kinder wächst von Tag zu Tag, was zu Spannungen führt, denen Barbara gerecht werden muss, sich oftmals aber überfordert fühlt, denn auch in ihr wächst die Angst… Michaela Küpper hat mit ihrem Buch „Der Kinderzug“ die Kinderlandverschickung während der Nazizeit thematisiert und ein Stück deutscher Zeitgeschichte sehr informativ, bildhaft und spannend aufbereitet. Der Schreibstil ist flüssig, berührend und tiefgründig, der Leser bekommt durch gut gewählte Perspektivwechsel einen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der verschiedenen Protagonisten und kann sich so einen Rundumblick der Lage verschaffen, die sich auf einen Zeitraum von zwei Jahren erstreckt. Durch die Sichtweisen der Lehrerin Barbara sowie der Kinder Gisela, Edith und Karl erlebt der Leser die Odyssee sowohl der Kinder als auch der Begleitpersonen hautnah mit. Die Aufgabe von Barbara war kein leichtes Unterfangen, denn die Kinder mussten ihre Familien verlassen, was sie wechselseitig zu einem Elternersatz, aber zu einer Respektsperson werden lässt. Die eigenen Ängste mussten unterdrückt werden, um den Kindern Stärke und Sicherheit zu vermitteln. Gleichzeitig war es ihre Aufgabe, sich vor die Kinder zu stellen, um sie vor den Auswüchsen der Nazipolitik zu schützen, während sie diese selbst immer mehr in Frage stellte und sich doch davor hüten musste, dies nicht allzu offensichtlich werden zu lassen, denn der Feind war überall. Die Charaktere sind sehr individuell und mit viel Liebe zum Detail zum Leben erweckt worden, so dass es dem Leser leicht fällt, sie nahe an sich herankommen zu lassen, sich mit ihnen zu identifizieren, ihre Ängste und Sorgen zu teilen und mit ihnen zu fühlen. Barbara wirkt zu Beginn der Handlung noch sehr steif und unnahbar. Sie ist eine ehrliche und anständige Frau, die sich in die Kinder hineinfühlt und versucht, sie zu aufrechten Menschen zu erziehen. Erst im Verlauf der Geschehnisse erlebt der Leser ihre unterschwelligen Ängste, die sie immer menschlicher wirken lassen. Die kleine Edith ist mit ihrer Schwester Gisela in der Mädchengruppe. Das Verhalten von Edith geht dem Leser sehr ans Herz, denn sie versteht nicht so richtig, was ihre Welt so aus den Angeln hebt, sondern vermisst Mama und Papa und klammert sich an ihre große Schwester, die, selbst noch ein Kind, ihr etwas Geborgenheit vermittelt. Lydia ist ein Kind ihrer Zeit und Anhängerin der Nazis. Zum einen ist sie eine falsche Schlange, die andere bevormundet oder sie in Schwierigkeiten bringt, aber sie zeigt auch Gefühl und Hilfsbereitschaft, während sie sich um Kranke kümmert. Aber auch Karl und die Ritters sind für diese Geschichte unerlässlich. „Der Kinderzug“ ist ein eindrucksvoller und tiefgründiger Roman, der mit ausgezeichneter Recherche und einfühlsam erzählter Handlung überzeugen kann. Hier ist eine absolute Leseempfehlung mehr als verdient!

  • Arietta

    aus Traben-Trarbach

    5/5

    07.11.2019

    Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

    Eine bewgende Geschichte über die Kinderland-Verschickung

    Inhaltsangabe: Quelle Droemer-Knaur Michaela Küppers aufwühlender Roman über ein Frauen-Schicksal im Dritten Reich vor dem Hintergrund der sogenannten Kinderlandverschickung Das Ruhrgebiet im Sommer 1943. Die junge Lehrerin Barbara soll eine Gruppe Mädchen im Rahmen der sogenannten Kinderlandverschickung begleiten. Angst, aber auch gespannte Unruhe beherrschen die Gedanken der Kinder, denn sie wissen nicht, was sie erwartet. Das Heim, das ihr zeitweiliges Zuhause werden soll, erweist sich zunächst als angenehme Überraschung, doch dann muss dieses geräumt werden. Es beginnt eine Odyssee, die nicht nur die Kinder, sondern auch Barbara an ihre Grenzen führt, denn mehr und mehr wird sie, die sich bisher aus der Politik herauszuhalten versucht hat, mit den grausamen Methoden und Plänen der Nationalsozialisten konfrontiert – und mit Menschen, die für ihre Ideologie vor nichts zurückschrecken. Als schließlich ein Mädchen verschwindet und ein polnischer Zwangsarbeiter verdächtigt wird, kommt für die Lehrerin die Stunde der Entscheidung. Ein Roman über die Frage: Wie konnte man, konnte eine Frau unter dem verbrecherischen System des Nationalsozialismus anständig bleiben? Meine Meinung zur Autorin und Buch Ich muss gestehen es ist mein erster Roman von Michaela Küppers und ich muss sagen ihr ist ein großartiges und Zeitgenössisches Werk gelungen. Die Geschichte um die Kinderlandverschickung hat mich sehr tief beeindruckt und berührt. Sie hat alles so lebendig und Bildhaft geschildert, das man das Gefühl hatte ein Teil der Geschichte zu sein. Wie sie es selbst schon schreibt wurde ihr Vater im Ruhrgebiet 1933 geboren, genau wie meine Mutter nur sie 1927, auch ich finde es schade das ich sie nicht mehr als Zeitzeugen dazu befragen kann. Ich weiß nur aus Erzählungen das meine Oma alles dran setzte das meine Mutter nicht verschickt wurde. Ich war damals zu jung um das ganze Ausmaß, das wie und warum zu hinterfragen, was mir jetzt sehr Leid tat, als ich das Buch las. Sie erzählt alles sehr intensiv und mit viel Einfühlungsvermögen, sie schafft es einem in die Geschichte hinein zu katapultieren, das es kein beim Lesen kein entrinnen gab. Man war gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite , und fieberte mit Protagonisten mit, weinte, bangte, hoffte und Freute sich. Bekam tiefe Einblicke in das Seelenleben, ihrer Figuren. Sehr schön fand ich das sie die Kinder zu Wort kommen lies, und man das ganze aus ihrer Sicht und erlebte, es taten sich ganz andere Blickwinkel auf. „Mit dieser unvergesslichen Geschichte hat sie diesen Kindern und auch den Betreuern ein Denkmal gesetzt.“ Ich habe Barbara schon für ihre Aufgabe und Verantwortung bewundert, diese Kinder auf einem Weg in eine ungewisse Zukunft zu begleiten. Eins muss man ja dem Regime des Nazis zu Gute halten, die Kinder aus dem Bombenhagel in Sicherheit zubringen. Auf was für eine Irrfahrt sie sich da einlassen wusste niemand am Anfang. Sie trafen es ja auch in Usedom gut an, im Hause Margarete, es war ein nettes Hotel, schöne Zimmer und vor allem gutes Essen. Barbara ist aber auch eine sehr gute Pädagogin, die sich in die Kinder hinein versetzen kann, und ihre Ängste versteht. Sie verbiegt die Kinder nicht im Sinne der Nazis, sie bleibt einfach anständig und hinterfragt die Methoden der Nationalsozialisten. Ganz anders dagegen in dem Haus wo die Jungens untergebracht waren, die wurden ganz im Sinnes ihres Führen gedrillt. Die hatten so richtige Schleifer und überzeugte Hitler Anhänger, für die war der Führer das größte. Als alles im schönsten Einklang ist, die Kinder sich langsam erholt und eingelebt haben, holt sie der Krieg, doch noch auf Usedom ein, eine Irrfahrt und Odyssee in Richtung Schlesien beginnt, von dort aus müssen sie auch wieder weiter als der Russe, vor der Tür steht, und als dann auch noch ihr kleiner Schützling Edith, die Schwester von Gisela verschwindet, ist Barbara gefordert und muss Entscheidungen treffen, auch sie gerät in große Gefahr. Ich hätte so gerne die Kinder in die Arme genommen und getröstet, aber auch Barbara, die ich um ihr Schicksal nicht beneidete. Da wird einem bewusst, wie gut es uns geht und ich bin überglücklich ohne Krieg, Vertreibung oder Flucht, in einem freien Lang groß geworden zu sein. "Eine Geschichte die unter die Haut geht..... Voller Leidenschaft und sensibel erzählt. "

  • Bewertung

    aus Dalberg

    5/5

    03.11.2019

    Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

    Sehr berührend und authentisch – empfehlenswert!

    „Der Kinderzug“ von Michaela Küpper ist 2019 im Droemer Verlag erschienen. Es umfasst in der gebundenen Ausgabe 352 Seiten und wird auf der Grundlage historischer Ereignisse während der Zeit des Zweiten Weltkrieges erzählt. Die Autorin Michaela Küpper erzählt in ihrem Buch auf sehr berührende Art und Weise die Geschichte der jungen Lehrerin Barbara, die sich um eine ganze Gruppe voller Mädchen im angehenden Teenageralter kümmern muss. Die Mädchen wurden im Zuge der sogenannten Kinderlandverschickung zur Zeit des Zweiten Weltkrieges auf die Insel Usedom gebracht. Zunächst freuten sich die Kinder sehr, denn dort gab es genügend zu Essen, der Krieg schien weit weg und alles fühlte sich mehr nach einem Urlaub unter Freunden an. Doch der Krieg rückte näher und die Sorge um die eigene Familie und Freunde wuchs. Schließlich musste der Aufenthaltsort verlassen werden und sowohl für die Mädchen als auch für die Lehrerin begann eine schreckliche Reise ins Ungewisse. Michaela Küpper schafft es das sehr wichtige und erschreckende Thema der Kinderlandverschickung zur Zeit des Zweiten Weltkrieges gekonnt anzugehen. Ihr Buch lässt sich trotz des „harten“ Themas sehr flüssig lesen und ich konnte mich als Leserin sehr gut in die fein ausgearbeiteten Charaktere der Geschichte einfühlen. Was ich toll finde, ist die Entwicklung von Barbara. Anfangs war sie so steif und schüchtern und zum Schluss konnte sie ihr Herz öffnen, ihre Gefühle nach außen zeigen und ihr Selbstbewusstsein ist sehr gewachsen. Was für ein Glück, dass die Mädchen sie hatten. Ich spreche eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch aus, das bei jedem Leser sicherlich lange nachwirken wird. Mich hat es sehr berührt und mir wurde wieder einmal bewusst, wie gut wir es haben, dass wir in Frieden leben können und welch schreckliches Leid Krieg mit sich bringt.

  • Bewertung

    aus Celle

    5/5

    21.10.2019

    Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

    Sehr berührend

    Das Cover passt perfekt zu dem Buch. Ich finde es sehr gut gewählt. Auch die Farbwahl ist sehr passend und stimmt auf dieses Buch ein. Der Schreibstil ist toll. Er hat mich sofort gefesselt. In dem Buch kommen verschiedene Erzähler zur Sprache. Für mich war es auf den ersten Seiten verwirrend. Umso länger man das Buch liest, umso passender ist diese Entscheidung der Autorin. Wer sich mit dem Thema zweiter Weltkrieg und der Zeit beschäftigt hat, wird zwangsläufig aus das Thema Kinderlandverschickung stoßen. In der Geschichte folgen wir einer Gruppe Mädchen mit ihren Gruppenleitern. Wir erfahren, durch die verschiedenen Erzähler, viel von den Gedanken und den Gefühlen der Mädchen. Gerade das macht das Buch zu einer besonderen Geschichte. Bisher habe ich noch kein Buch zu dem Thema gelesen, dass so viele Erzähler zu Wort kommen lässt. Man kann sich direkt in die Kinder einfühlen. Man erfährt in den Grundzügen, warum die Jungen damals so versessen waren in den Krieg zu ziehen. Was mir ganz besonders gefallen hat, dass auch auf Personen mit besonderen Einschränkungen eingegangen wird und deren Schicksal am Rand zur Sprache kommt. Mir hat das Buch insgesamt wirklich gut gefallen und ich habe es in kurzer Zeit verschlungen. Ich vergebe 5/5 Sterne.

  • Bewertung

    aus Meerbusch

    5/5

    21.10.2019

    Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

    Ein wenig bekanntes Thema – ein wichtiger Roman

    „Der Kinderzug“ von Michaela Küpper beschreibt die Kinderlandverschickung, von der ich vor einigen Jahren durch einen kurzen Bericht meiner mittlerweile verstorbenen Mutter erfahren habe. Seitdem versuche ich zu recherchieren, denn die Thematik beschäftigt mich. Leider gibt es dazu sehr wenig Literatur. Die Autorin schildert die Erlebnisse sowohl der Kinder als auch ihrer jungen Lehrerin Barbara, die einzeln in Tagebucheinträgen zu Wort kommen in der Zeit von 1943 bis kurz nach Kriegsende. Die Kinderlandverschickung wurde zuerst in den großen deutschen Städten, dann nach und nach ins Ruhrgebiet ausgedehnt. Geprägt war diese Kinderlandverschickung vom nationalsozialistischen Gedankengut, in vielen Lagern herrschte aber das Regiment der Hitlerjugend vor und das betraf außer der Schule alle Lebensbereiche. Das Leben war streng hierarchisch organisiert. Die Schilderungen der Kinder wirkten auf mich sehr authentisch, nachvollziehbar und ehrlich, besonders die Schilderungen von Gisela und Edith. Insgesamt sind sie Beschreibungen erschütternd, gehen unter die Haut und sind sehr bildhaft beschrieben. Wenn ich an die Millionen Kinder denke, in deren Ländern momentan Kriege toben, wird man als Leser sehr nachdenklich und auch, wenn man an die dunkelste Zeit er deutschen Geschichte, das Nazi-Regime denkt und weiß, dass die Kinder oftmals nicht freiwillig verschickt wurden, das in der Lagern viele Kinder Heimweh hatten und sicherlich auch Traumata entwickelt haben und leider auch lange nicht darüber reden konnten und bedauerlicherweise auch heute nicht mehr gefragt werden können. Michael Küpper schreibt sensibel, dabei flüssig und aufwühlend und hat sich sehr gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzt, beschreibt eindrucksvolle die Odyssee der Kinder, die in Usedom beginnt, dann in beklemmender Weise immer weiter und weiter führt. Es war ein Roman, der mich sehr aufgewühlt hat, mich immer noch beschäftigt und es geschafft hat, mir ein paar Einblicke mehr zu geben, ein wichtiger Roman der absolut empfehlenswert ist.

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Bewertungen (18)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Denise Winter

    Denise Winter

    Thalia Delmenhorst

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.05.2020

    Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

    Was haben unsere Großeltern in...

    Was haben unsere Großeltern in den Jahren des Krieges erlebt? Welche Erlebnisse, welche Erfahrungen haben sie gemacht? Sehr eindringlich beschreibt das Buch das Schicksal einer handvoll Kinder und ihrer Lehrerin während der Kinderlandverschickung und der Odyssee nach Hause...
  • Zum Bewerterprofil von Cornelia Dygatz

    Cornelia Dygatz

    Thalia Mayersche Bottrop

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.03.2020

    Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

    Ein Thema, was selten besprochen...

    Ein Thema, was selten besprochen wurde und doch real gewesen ist: Die Kinderlandverschickung. Ein aufwühlender, berührender und authentischer Roman. Was die Kinder damals mitgemacht, ist kaum zu beschreiben, aber die Autorin schafft es, dieses Thema gekonnt umzusetzen.
  • Zum Bewerterprofil von V. Harings

    V. Harings

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.12.2019

    Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

    Ein aufwühlender Roman der uns...

    Ein aufwühlender Roman der uns ein schreckliches Kapitel des zweiten Weltkrieges aufzeigt und das viel zu oft verschwiegen wurde. Eine mutige junge Frau die über sich hinauswächst um Kinder zu beschützen. Hochinteressant, emotional und mit historischen Fakten belegt.
  • Zum Bewerterprofil von Carola Ludger

    Carola Ludger

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.11.2019

    Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

    Die Stunde der Entscheidung

    Michaela Küpper gibt Kindern und Jugendlichen eine Stimme – eine Stimme gegen das Vergessen. In den Jahren 1940 bis 1945 wurden mehr als zwei Millionen Mädchen und Jungen aus luftkriegsgefährdeten Gebieten evakuiert. Die Angriffe wurden schlimmer, die Schulen geschlossen, die Not war so groß, dass Eltern keinen anderen Ausweg sahen. Im Rahmen dieser sogenannten ‚Erweiterten Kinderlandverschickung‘ trennte man sie über Monate, gar Jahre hinweg von ihren Familien. ‚Kinderzug‘ ist die Geschichte einiger dieser Kinder und widmet sich damit einem bislang weniger beachteten Kapitel deutscher Historie. Diesem Roman ist deutlich anzumerken, dass der Autorin das Schicksal der Kinder sehr am Herzen liegt. Ganz eindrucksvoll beschreibt sie vom Heimweh, von der Sehnsucht nach Geborgenheit. Dabei vergisst sie nicht, auch die innere Zerrissenheit der jungen Lehrerin Barbara Salzmann, die die Kinder im Jahr 1943 nach Usedom begleiten wird, sehr eindringlich zu beschreiben. Ein gut recherchierter Roman, der nicht nur Geschichtsinteressierten unter die Haut geht.
  • Zum Bewerterprofil von Katalin Kocsis

    Katalin Kocsis

    Thalia Neubrandenburg – Marktplatz-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.10.2019

    Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

    Kinderlandverschickung, ein Thema...

    Kinderlandverschickung, ein Thema aus dem zweiten Weltkrieg, welches selten in Büchern zu finden ist. Die Geschehnisse werden aus verschiedenen Perspektiven geschildert und in flüssiger Schreibweise dargestellt. Absolut lesenswert.

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