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Produktbild: Killer's Choice

Killer's Choice

2

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.11.2019

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

220 (Printausgabe)

Dateigröße

3731 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Killer's Choice

Sprache

Deutsch

EAN

9783518750742

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

13.11.2019

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

220 (Printausgabe)

Dateigröße

3731 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Killer's Choice

Sprache

Deutsch

EAN

9783518750742

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  • Miss.mesmerized

    4/5

    20.01.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Louis Begley - Killer's Choice

    Jack Dana dachte nach den Ereignissen in der Vergangenheit nun endlich mit Heidi ein ruhiges Leben führen zu können, sein Erzfeind Abner Brown ist tot und stellt keine Bedrohung mehr da. Doch dann erhält er einen verstörenden Telefonanruf und muss live mit anhören, wie sein Freund Simon Lathrop und dessen Frau grausam gefoltert und ermordet werden. Kurz danach die zweite Nachricht auf seinem Laptop: offenbar ist Abner Brown zurück – doch das ist unmöglich! Brown ist tot wie man es nur sein nur, aber wer sonst wählt einen solchen Duktus und hegt einen unbändigen Groll und Rachegelüste gegen ihn? Dass es nicht nur bei verbalen Drohungen bleibt, muss Jack Dana bald erkennen und ebenso, dass auch seine Lebensgefährtin und deren Familie in größter Gefahr schweben. Das grausame Spiel ist eröffnet, die Frage ist nur, wer in diesem speziellen Pokerspiel – „Killer’s Choice“ in Anlehnung an die Variante „Dealer’s Choice“, bei der der Spieler am Zug die Regeln bestimmt - am Ende die besseren Karten hat. Louis Begley’s dritter Roman um den ehemaligen US Marine und Autor Jack Dana knüpft nahtlos an die Vorgänger an. Wie gewohnt auch die kritischen Seitenhiebe auf das amerikanische Rechts- und Ordnungssystem und nun vor allem auch auf den aktuellen Präsidenten. Dem eigentlichen Protagonisten stehlen aber zwei anderen Figuren beinahe die Show: sein chinesischer Diener/Freund/Leibwächter Feng und die französische Bulldogge Satan, deren stoische Gelassenheit man so manchem Menschen wünschen würde. Die Erzählstimme des Elitesoldaten ist Begley wieder sehr überzeugend gelungen. Schnörkellos und effizient erzählt Jack Dana von den Begebenheiten, selbst wenn er von Heidi spricht, bleibt er in recht neutralem Ton, obwohl er bereit ist, sein Leben für sie zu riskieren. Fraglos wirkt aber auch der Abschluss der Trilogie etwas aus der Zeit gefallen und folgt nicht den Regeln der heute gängigen Kriminalgeschichten. Es mag Begleys Alter (geboren 1933) geschuldet sein oder auch seiner späten Karriere als Autor, die erst in den 1990er begann, dass er mich weitaus mehr an einen Raymond Chandler oder einen Dashiell Hammett mit ihren hard-boiled Detektivromanen erinnert. Auch wenn im dritten Band moderne Technologie eine Rolle spielt, bleibt im Zentrum doch der weitgehend auf sich gestellte Ermittler, der dem organisierten Verbrechen und dem korrupten System, das sich bis ganz nach oben in der Politik zieht, weitgehend einsam gegenüberstehen sieht. Zynisch geworden ist auch Jack Dana, der einst dem Land bedingungslos diente, das er jetzt nicht mehr erkennt: „Ich bin nicht in den Krieg gezogen, um Amerika wieder großartig zu machen – ich fand es großartig genug. Ich wollte, dass Amerika wieder anständig würde, wieder ein Land, das armen Schluckern eine faire Chance gibt und sich um die Schwachen und Bedürftigen kümmert.“ (S. 14) „Killer’s Choice“ reicht nicht ganz an den großartigen ersten Teil heran, dafür ist mir das Auftauchen des aktuellen Gegners nicht überzeugend genug motiviert und die Handlung doch etwas zu schematisch und voraussehbar. Dafür liefert Begley einen Roman in guter amerikanischer Tradition, die er überzeugend ins neue Jahrtausend führte.

  • Bewertung

    aus Mainz

    4/5

    19.01.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jack Dana dachte nach den…

    Jack Dana dachte nach den Ereignissen in der Vergangenheit nun endlich mit Heidi ein ruhiges Leben führen zu können, sein Erzfeind Abner Brown ist tot und stellt keine Bedrohung mehr da. Doch dann erhält er einen verstörenden Telefonanruf und muss live mit anhören, wie sein Freund Simon Lathrop und dessen Frau grausam gefoltert und ermordet werden. Kurz danach die zweite Nachricht auf seinem Laptop: offenbar ist Abner Brown zurück – doch das ist unmöglich! Brown ist tot wie man es nur sein nur, aber wer sonst wählt einen solchen Duktus und hegt einen unbändigen Groll und Rachegelüste gegen ihn? Dass es nicht nur bei verbalen Drohungen bleibt, muss Jack Dana bald erkennen und ebenso, dass auch seine Lebensgefährtin und deren Familie in größter Gefahr schweben. Das grausame Spiel ist eröffnet, die Frage ist nur, wer in diesem speziellen Pokerspiel – „Killer’s Choice“ in Anlehnung an die Variante „Dealer’s Choice“, bei der der Spieler am Zug die Regeln bestimmt - am Ende die besseren Karten hat. Louis Begley’s dritter Roman um den ehemaligen US Marine und Autor Jack Dana knüpft nahtlos an die Vorgänger an. Wie gewohnt auch die kritischen Seitenhiebe auf das amerikanische Rechts- und Ordnungssystem und nun vor allem auch auf den aktuellen Präsidenten. Dem eigentlichen Protagonisten stehlen aber zwei anderen Figuren beinahe die Show: sein chinesischer Diener/Freund/Leibwächter Feng und die französische Bulldogge Satan, deren stoische Gelassenheit man so manchem Menschen wünschen würde. Die Erzählstimme des Elitesoldaten ist Begley wieder sehr überzeugend gelungen. Schnörkellos und effizient erzählt Jack Dana von den Begebenheiten, selbst wenn er von Heidi spricht, bleibt er in recht neutralem Ton, obwohl er bereit ist, sein Leben für sie zu riskieren. Fraglos wirkt aber auch der Abschluss der Trilogie etwas aus der Zeit gefallen und folgt nicht den Regeln der heute gängigen Kriminalgeschichten. Es mag Begleys Alter (geboren 1933) geschuldet sein oder auch seiner späten Karriere als Autor, die erst in den 1990er begann, dass er mich weitaus mehr an einen Raymond Chandler oder einen Dashiell Hammett mit ihren hard-boiled Detektivromanen erinnert. Auch wenn im dritten Band moderne Technologie eine Rolle spielt, bleibt im Zentrum doch der weitgehend auf sich gestellte Ermittler, der dem organisierten Verbrechen und dem korrupten System, das sich bis ganz nach oben in der Politik zieht, weitgehend einsam gegenüberstehen sieht. Zynisch geworden ist auch Jack Dana, der einst dem Land bedingungslos diente, das er jetzt nicht mehr erkennt: „Ich bin nicht in den Krieg gezogen, um Amerika wieder großartig zu machen – ich fand es großartig genug. Ich wollte, dass Amerika wieder anständig würde, wieder ein Land, das armen Schluckern eine faire Chance gibt und sich um die Schwachen und Bedürftigen kümmert.“ (S. 14) „Killer’s Choice“ reicht nicht ganz an den großartigen ersten Teil heran, dafür ist mir das Auftauchen des aktuellen Gegners nicht überzeugend genug motiviert und die Handlung doch etwas zu schematisch und voraussehbar. Dafür liefert Begley einen Roman in guter amerikanischer Tradition, die er überzeugend ins neue Jahrtausend führte.

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