Wolfgang Borchert und die Trümmerliteratur. Zu "Nachts schlafen die Ratten doch"
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
12.04.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
599 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668922600
"Der Krieg hat einen langen Arm. Noch lange, nachdem er vorbei ist, holt er sich seine Opfer." Dieses Zitat beschreibt den Krieg aus Sicht der Kriegsopfer und Hinterbliebenen zutreffend. Normalerweise wird das Thema Krieg in der Literatur für Propaganda verwendet. Es wird heldenhaft und positiv beschrieben, um die jungen Männer für den Kriegsdienst zu begeistern. Sie möchten heldenhafte Taten vollbringen und ihr Land vertreten und dabei ehrenhaft sein. Dabei werden jedoch die eigentlichen, realistisch eintretenden Folgen außer Acht gelassen. Wenn der Krieg dann vorbei ist, macht sich die Zerstörung und das Elend erst richtig bemerkbar. Es geht dabei nicht nur um materielle Opfer, sondern auch um die psychischen Opfer. Die psychischen Folgen können sich noch lange, nachdem der Krieg vorbei ist, bemerkbar machen, wobei viele psychische Schäden nicht mehr zu beseitigen sind. Viele junge Soldaten merken erst viel zu spät, dass der Krieg viele Opfer von ihnen fordert.
Das Leben mitten im Krieg, das ständige Leiden, die Angst vor dem Tod, die Zerstörung, die Krankheiten, die verlorenen "Kameraden", der Aufenthalt in Lazaretten usw. zerstören den Menschen. Vor allem junge Soldaten können sich nach einem Leben, in dem sie jeden Augenblick mit dem Tod rechnen mussten, nicht mehr im alltäglichen Leben zurechtfinden. Diese verlorene Generation trägt einen für immer bleibenden Schaden davon.
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