Die Ladenhüterin

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Roman

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

5464

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2019

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

145

Maße (L/B/H)

11,2/18,6/1,9 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

5464

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2019

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

145

Maße (L/B/H)

11,2/18,6/1,9 cm

Gewicht

149 g

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

Konbini Ningen

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3606-1

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4.2

25 Bewertungen

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wo ist die gerühmte literarische Qualität?

Elsbeth am 25.04.2024

Bewertungsnummer: 2186880

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das «Drehbuch» wäre soweit in Ordnung, aber Bilder wollen sich kaum einstellen; vielleicht liegt es an der Übersetzung, eher aber an der Mehrschichtigkeit und der fehlenden atmosphärischen Dichte der Alltagsschilderungen. Enttäuschend, verglichen mit dem Seidenraupenzimmer.
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wo ist die gerühmte literarische Qualität?

Elsbeth am 25.04.2024
Bewertungsnummer: 2186880
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das «Drehbuch» wäre soweit in Ordnung, aber Bilder wollen sich kaum einstellen; vielleicht liegt es an der Übersetzung, eher aber an der Mehrschichtigkeit und der fehlenden atmosphärischen Dichte der Alltagsschilderungen. Enttäuschend, verglichen mit dem Seidenraupenzimmer.

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Zu kurz geraten

Aischa aus Kissing am 13.10.2023

Bewertungsnummer: 2042748

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Die Ladenhüterin" wurde in Japan ein preisgekrönter Bestseller, mich konnte dieser gerade einmal 145 Seiten lange Roman nicht gänzlich überzeugen. Hauptfigur Keiko ist eine 37jährige Frau, die schon fast ihr halbes Leben in einem Konbini arbeitet, einem rund um die Uhr geöffneten Supermarkt, der in Japan an jeder Ecke zu finden ist. Diese Tätigkeit wird eher als Aushilfsjob ausgeübt; da Keiko dort jedoch schon so lange arbeitet, wird sie dafür schräg angesehen und muss sich rechtfertigen. Doch dies ist nicht der einzige Aspekt, unter dem sie sich außerhalb der Norm befindet. Sie hatte noch nie eine Liebesbeziehung, sie ist noch Jungfrau, was sie in den Augen anderer suspekt erscheinen lässt. Bereits als Kind war sie sozial auffällig, ihre Empathielosigkeit lässt eine autistische Störung vermuten. Im Bemühen, dem zu entsprechen, was die Gesellschaft als normal definiert, nimmt sie einen Arbeitslosen bei sich auf, den sie ihrem Umfeld als festen Freund vorstellt, obwohl er sie finanziell ausnutzt und respektlos behandelt. Doch Keikos Wunsch nach gesellschaftlicher Anerkennung geht teilweise bis zur Selbstaufgabe. Wobei lange nicht klar ist, was ihr eigenes Selbst ausmacht. Und das ist auch mein größter Kritikpunkt: Die Protagonistin bleibt für mich zu flach, ich kann sie nicht greifen. Die Gesellschaftskritik hingegen ist Murata gelungen, der Druck auf Einzelne, der Norm zu entsprechen, tritt in der kurzen Geschichte klar hervor.
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Zu kurz geraten

Aischa aus Kissing am 13.10.2023
Bewertungsnummer: 2042748
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Die Ladenhüterin" wurde in Japan ein preisgekrönter Bestseller, mich konnte dieser gerade einmal 145 Seiten lange Roman nicht gänzlich überzeugen. Hauptfigur Keiko ist eine 37jährige Frau, die schon fast ihr halbes Leben in einem Konbini arbeitet, einem rund um die Uhr geöffneten Supermarkt, der in Japan an jeder Ecke zu finden ist. Diese Tätigkeit wird eher als Aushilfsjob ausgeübt; da Keiko dort jedoch schon so lange arbeitet, wird sie dafür schräg angesehen und muss sich rechtfertigen. Doch dies ist nicht der einzige Aspekt, unter dem sie sich außerhalb der Norm befindet. Sie hatte noch nie eine Liebesbeziehung, sie ist noch Jungfrau, was sie in den Augen anderer suspekt erscheinen lässt. Bereits als Kind war sie sozial auffällig, ihre Empathielosigkeit lässt eine autistische Störung vermuten. Im Bemühen, dem zu entsprechen, was die Gesellschaft als normal definiert, nimmt sie einen Arbeitslosen bei sich auf, den sie ihrem Umfeld als festen Freund vorstellt, obwohl er sie finanziell ausnutzt und respektlos behandelt. Doch Keikos Wunsch nach gesellschaftlicher Anerkennung geht teilweise bis zur Selbstaufgabe. Wobei lange nicht klar ist, was ihr eigenes Selbst ausmacht. Und das ist auch mein größter Kritikpunkt: Die Protagonistin bleibt für mich zu flach, ich kann sie nicht greifen. Die Gesellschaftskritik hingegen ist Murata gelungen, der Druck auf Einzelne, der Norm zu entsprechen, tritt in der kurzen Geschichte klar hervor.

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Die Ladenhüterin

von Sayaka Murata

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Pauline Grau

Thalia Hamburg – EEZ

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5/5

Mal etwas ganz anderes...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Anders sein" ist auf allen Orten der Welt nicht gern gesehen. In "Die Ladenhüterin" befässt sich Sayaka Murata genau damit, wie es ist anders zu sein. Die Protagonistin wirkt auf Aussenstehende sonderbar und befremdlich, doch wenn man ihren Gedanken so folgt, dann findet man sich selbst doch irgendwie in ihr wieder. Ein sehr außergewöhnliches Buch, was einen mit diesem eigenen Charme des japanischen Schreibstils in den Bann zieht. Die Seiten fliegen nur so dahin und der Roman hat sich zwar schnell gelesen, doch er bleibt einem umso länger noch im Kopf. Für mich ein ganz besonderes Buch, welches absolut lesenswert ist!
5/5

Mal etwas ganz anderes...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Anders sein" ist auf allen Orten der Welt nicht gern gesehen. In "Die Ladenhüterin" befässt sich Sayaka Murata genau damit, wie es ist anders zu sein. Die Protagonistin wirkt auf Aussenstehende sonderbar und befremdlich, doch wenn man ihren Gedanken so folgt, dann findet man sich selbst doch irgendwie in ihr wieder. Ein sehr außergewöhnliches Buch, was einen mit diesem eigenen Charme des japanischen Schreibstils in den Bann zieht. Die Seiten fliegen nur so dahin und der Roman hat sich zwar schnell gelesen, doch er bleibt einem umso länger noch im Kopf. Für mich ein ganz besonderes Buch, welches absolut lesenswert ist!

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Amelie Sasnowski

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4/5

Sojasauce ist besser als Liebe.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Keiko Furukura findet, nachdem sie in ihrer Jugend mit ihrem Anderssein immer wieder aneckte, mit 18 Jahren einen Job in einem Konbini und damit einen Sinn in ihrem Leben. Die reibungslosen Abläufe des kleinen Supermarktes geben ihr einen Rhythmus und in der Rolle als Verkäuferin fühlt sie sich vor den Erwartungen der Gesellschaft sicher. Bis die Leute in ihrem Umfeld plötzlich davon besessen zu sein scheinen, dass sie sich mit ihren 36 Jahren so bald wie möglich einen Ehemann organisiert. Da Keiko den Sinn hinter einer Ehe nicht sieht, tut sie sich mit einem anderen Außenseiter der Gesellschaft zusammen, um in Ruhe gelassen zu werden. Ich lese japanische (auch koreanische) Bücher immer mal ganz gern, weil man nie wissen kann, was einen erwartet, und weil es gern mal sehr merkwürdig wird. So auch hier. Eine Frau, deren Erfüllung darin liegt, in einem Supermarkt zu arbeiten? Interessant, und ich konnte es irgendwann auch ein bisschen verstehen. Schockierend fand ich, wie viel Wert in der japanischen Gesellschaft anscheinend darauf gelegt wird, dass man sich als Frau (und auch als Mann) beizeiten um eine Karriere oder eine Ehe mit Kindern bemühen sollte. Kein Wunder, dass Leute, die nicht in dieses System passen und als Außenseiter abgestempelt werden und völlig verquere Ansichten entwickeln - so wie Shiraha, mit dem sich Keiko im verzweifelten Versuch, in Ruhe gelassen zu werden, zusammentut. Auch die Supermarktkultur, in denen Mitabeiter*innen ihre formvollendeten Floskeln trainieren und beim Morgenappell dem Konbini ewige Treue schwören haben mich angemessen verwundert und amüsiert. Insgesamt ein spannender Kurztrip in die Welt der japanischen Convenience Stores.
4/5

Sojasauce ist besser als Liebe.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Keiko Furukura findet, nachdem sie in ihrer Jugend mit ihrem Anderssein immer wieder aneckte, mit 18 Jahren einen Job in einem Konbini und damit einen Sinn in ihrem Leben. Die reibungslosen Abläufe des kleinen Supermarktes geben ihr einen Rhythmus und in der Rolle als Verkäuferin fühlt sie sich vor den Erwartungen der Gesellschaft sicher. Bis die Leute in ihrem Umfeld plötzlich davon besessen zu sein scheinen, dass sie sich mit ihren 36 Jahren so bald wie möglich einen Ehemann organisiert. Da Keiko den Sinn hinter einer Ehe nicht sieht, tut sie sich mit einem anderen Außenseiter der Gesellschaft zusammen, um in Ruhe gelassen zu werden. Ich lese japanische (auch koreanische) Bücher immer mal ganz gern, weil man nie wissen kann, was einen erwartet, und weil es gern mal sehr merkwürdig wird. So auch hier. Eine Frau, deren Erfüllung darin liegt, in einem Supermarkt zu arbeiten? Interessant, und ich konnte es irgendwann auch ein bisschen verstehen. Schockierend fand ich, wie viel Wert in der japanischen Gesellschaft anscheinend darauf gelegt wird, dass man sich als Frau (und auch als Mann) beizeiten um eine Karriere oder eine Ehe mit Kindern bemühen sollte. Kein Wunder, dass Leute, die nicht in dieses System passen und als Außenseiter abgestempelt werden und völlig verquere Ansichten entwickeln - so wie Shiraha, mit dem sich Keiko im verzweifelten Versuch, in Ruhe gelassen zu werden, zusammentut. Auch die Supermarktkultur, in denen Mitabeiter*innen ihre formvollendeten Floskeln trainieren und beim Morgenappell dem Konbini ewige Treue schwören haben mich angemessen verwundert und amüsiert. Insgesamt ein spannender Kurztrip in die Welt der japanischen Convenience Stores.

Amelie Sasnowski
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