Aus der Dunkelheit strahlendes Licht

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Roman

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Beschreibung

Ein großer Roman über ein unbekanntes Stück afrikanischer Kolonialgeschichte, fiktionalisiert zu einer spannenden Abenteuerreise - erzählt von einer der aufregendsten afropolitischen Stimmen unserer Gegenwart.
Seit ihrer Jugend ist Petina Gappah von der Geschichte um David Livingstone besessen - dem berühmten schottischen Missionar und Afrikaforscher, der sich des großen geografischen Rätsels seiner Zeit verschrieben hatte, der Entdeckung der Nilquellen. Aus Faszination wurde ein Roman: Als Livingstone 1873 auf der Suche stirbt, will seine treue Gefolgschaft seinen Leichnam in seine Heimat zurückbringen. So machen sich 69 Gefährten auf den wagemutigen Weg, ihn quer durch Afrika zu tragen, angeführt von einer jungen Frau - Halima, Livingstones scharfzüngiger Köchin.
Es ist eine abenteuerliche und lebensbedrohliche Reise über 1.500 Meilen, auf der ihnen Hunger, Krankheit und Tod begegnen - und immer wieder die Frage: Wie weit sind wir bereit für unsere Freiheit zu gehen?

Petina Gappah, 1971 in Sambia, im ehemaligen Rhodesien, geboren und in Harare, Simbabwe, aufgewachsen, studierte Jura in Cambridge und Graz und arbeitete über zehn Jahre als Anwältin für internationales Handelsrecht bei der Welthandelsorganisation in Genf. Danach war sie für Simbabwes Regierung und andere Länder als internationale Handelsberaterin tätig. 2009 wurde sie für ihren Erzählband ›An Elegy for Easterly‹ mit dem Guardian First Book Award ausgezeichnet. 2015 folgte ihr Romandebüt ›Die Farben des Nachtfalters‹, 2016 die Erzählungen ›Die Schuldigen von Rotten Row‹. Ihr aktueller Roman ›Aus der Dunkelheit strahlendes Licht‹ entstand während ihrer Zeit im renommierten Künstlerprogramm des DAAD in Berlin. Gappa pendelt derzeit zwischen Harare, Edinburgh und Genf.

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

28.08.2019

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Beschreibung

Details

Format

ePUB

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Erscheinungsdatum

28.08.2019

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

1288 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Out of Darkness, Shining Light

Übersetzer

Anette Grube

Sprache

Deutsch

EAN

9783104910833

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Sichtweisen

Kaffeeelse am 11.12.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach der Lektüre der "Wassermusik" von Boyle wollte ich literarisch noch etwas in Afrika bleiben und da kommt mir dieses Buch über das Ende von David Livingstone und dem anschließenden Transport der sterblichen Überreste des Forschers aus dem Inneren von Afrika zur Ostküste und die darin erfolgenden Rückblicke auf die Reisen des Forschers und sein Leben aus den Augen zweier Reisegefährten gerade recht. David Livingstone bereiste im 19. Jahrhundert das südliche, zentrale und östliche Afrika und erlebte die Brutalität der Sklavenjagden, prangerte diese Unmenschlichkeit auch an, war aber genauso mit den Sklavenjägern auch befreundet, waren sie doch mächtige und einflussreiche Menschen in diesem Gebiet und somit dem Entdecker Livingstone auch förderlich. Damit wird auch eine dunklere Seite der großen Entdeckers beleuchtet. Die Blicke auf das Leben des Forschers in dem Buch werden einerseits von Halima, der Köchin Livingstones, einer ehemaligen Sklavin, die von Livingstone freigekauft wurde, geworfen. Eine scharfzüngige und auch lebenskluge und kritische Beobachterin des Treibens der Männer der Expedition, egal ob sie europäischen oder afrikanischen Ursprungs sind. Der andere Blick kommt vom tiefgläubigen Jacob Wainwright, einem zwischen den zwei Welten gefangenen Afrikaner, einem Yao, der früh die Gefährlichkeit afrikanischer politischer Umtriebe erfährt und von Europäern gerettet wird, daher einem Schwarz-Weiß-Denken aufsitzt, welches ihm und seinem Umfeld das Leben schwermacht. Zwei Blicke zweier völlig unterschiedlicher Persönlichkeiten, die gerade deshalb ein stimmiges Bild zeichnen. Über diese beiden Protagonisten wird ein Blick auf die letzte Reise David Livingstones geworfen und gleichzeitig auch ein interessanter Blick auf das Wirken und das Sein Livingstones gelegt. Ein bereichernder Blick!

Sichtweisen

Kaffeeelse am 11.12.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach der Lektüre der "Wassermusik" von Boyle wollte ich literarisch noch etwas in Afrika bleiben und da kommt mir dieses Buch über das Ende von David Livingstone und dem anschließenden Transport der sterblichen Überreste des Forschers aus dem Inneren von Afrika zur Ostküste und die darin erfolgenden Rückblicke auf die Reisen des Forschers und sein Leben aus den Augen zweier Reisegefährten gerade recht. David Livingstone bereiste im 19. Jahrhundert das südliche, zentrale und östliche Afrika und erlebte die Brutalität der Sklavenjagden, prangerte diese Unmenschlichkeit auch an, war aber genauso mit den Sklavenjägern auch befreundet, waren sie doch mächtige und einflussreiche Menschen in diesem Gebiet und somit dem Entdecker Livingstone auch förderlich. Damit wird auch eine dunklere Seite der großen Entdeckers beleuchtet. Die Blicke auf das Leben des Forschers in dem Buch werden einerseits von Halima, der Köchin Livingstones, einer ehemaligen Sklavin, die von Livingstone freigekauft wurde, geworfen. Eine scharfzüngige und auch lebenskluge und kritische Beobachterin des Treibens der Männer der Expedition, egal ob sie europäischen oder afrikanischen Ursprungs sind. Der andere Blick kommt vom tiefgläubigen Jacob Wainwright, einem zwischen den zwei Welten gefangenen Afrikaner, einem Yao, der früh die Gefährlichkeit afrikanischer politischer Umtriebe erfährt und von Europäern gerettet wird, daher einem Schwarz-Weiß-Denken aufsitzt, welches ihm und seinem Umfeld das Leben schwermacht. Zwei Blicke zweier völlig unterschiedlicher Persönlichkeiten, die gerade deshalb ein stimmiges Bild zeichnen. Über diese beiden Protagonisten wird ein Blick auf die letzte Reise David Livingstones geworfen und gleichzeitig auch ein interessanter Blick auf das Wirken und das Sein Livingstones gelegt. Ein bereichernder Blick!

Teilweise langatmig und anstrengend zu lesen

Sikal am 03.12.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der schottische Missionar und Afrikaforscher David Livingstone starb 1873 auf der Suche nach den Nilquellen mitten in Afrika. Seine Begleiter und Bediensteten wollen ihm eine letzte Ehre erweisen und tragen den Leichnam quer durch Afrika, um diesen in die Heimat Livingstones zu bringen. Im ersten Teil erzählt die Köchin Halima von Livingstones angegriffener Gesundheit, vom Leben in der Gemeinschaft, von ihren Träumen. Halima streitet gerne und plappert immer gleich drauflos – meist ohne nachzudenken ob sie mit ihren Aussagen jemanden verletzt oder ob es Sinn macht, was sie zu sagen hat. Bei „ihrem“ Doktor hat sie aber einen Stein im Brett und so verspricht er ihr auch ein Haus mit Tür zu kaufen, sollten sie je wieder nach Sansibar zurückkehren. Nach dem Tod Livingstones und der Entscheidung wie denn nun mit dem Leichnam verfahren werde, begeben sich die Gefährten des Doktors auf den Weg. Diesen zweiten Teil des Buches beschreibt Jacob Wainwright, ein ehemaliger Sklave. Anfangs finden sich immer Auszüge aus einem Tagebuch, bevor man in die nächste Reiseetappe eintaucht. In diesem Abschnitt fand ich die elendslangen religiösen Auswüchse sehr anstrengend zu lesen. Ich sehnte mich richtig nach Halimas Geplapper wieder zurück. Doch es werden auch viele wichtige Themen angesprochen, wie die Sklaverei, die Mission das Christentum zu verbreiten, Aberglaube und Kolonialisierung. Der Roman lebt von Petina Gappahs großartigen Recherchen. Sie hat mit beeindruckender Hartnäckigkeit über Jahre Material zusammengetragen, welches nun in diesen Roman einfließen durfte. Der Schreibstil wechselt wie die Perspektiven – während sich Halimas Teil frisch, fröhlich und sehr flüssig lesen lässt, ändert sich dies als Jacob Wainwright zum Erzähler wird. Dieser Teil ist sehr ruhig, langatmig und ernster. Die Charaktere sind äußerst vielschichtig, so findet man die ganze Bandbreite der menschlichen Schwächen und Stärken. Einige Charaktere entwickeln sich weiter und andere enttäuschen wiederum oder überraschen mit ihrer Einfältigkeit. Auch wenn mich der Roman nicht zu hundert Prozent überzeugen konnte, wurde mein Interesse von der Autorin für Livingstone geweckt. 3 Sterne

Teilweise langatmig und anstrengend zu lesen

Sikal am 03.12.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der schottische Missionar und Afrikaforscher David Livingstone starb 1873 auf der Suche nach den Nilquellen mitten in Afrika. Seine Begleiter und Bediensteten wollen ihm eine letzte Ehre erweisen und tragen den Leichnam quer durch Afrika, um diesen in die Heimat Livingstones zu bringen. Im ersten Teil erzählt die Köchin Halima von Livingstones angegriffener Gesundheit, vom Leben in der Gemeinschaft, von ihren Träumen. Halima streitet gerne und plappert immer gleich drauflos – meist ohne nachzudenken ob sie mit ihren Aussagen jemanden verletzt oder ob es Sinn macht, was sie zu sagen hat. Bei „ihrem“ Doktor hat sie aber einen Stein im Brett und so verspricht er ihr auch ein Haus mit Tür zu kaufen, sollten sie je wieder nach Sansibar zurückkehren. Nach dem Tod Livingstones und der Entscheidung wie denn nun mit dem Leichnam verfahren werde, begeben sich die Gefährten des Doktors auf den Weg. Diesen zweiten Teil des Buches beschreibt Jacob Wainwright, ein ehemaliger Sklave. Anfangs finden sich immer Auszüge aus einem Tagebuch, bevor man in die nächste Reiseetappe eintaucht. In diesem Abschnitt fand ich die elendslangen religiösen Auswüchse sehr anstrengend zu lesen. Ich sehnte mich richtig nach Halimas Geplapper wieder zurück. Doch es werden auch viele wichtige Themen angesprochen, wie die Sklaverei, die Mission das Christentum zu verbreiten, Aberglaube und Kolonialisierung. Der Roman lebt von Petina Gappahs großartigen Recherchen. Sie hat mit beeindruckender Hartnäckigkeit über Jahre Material zusammengetragen, welches nun in diesen Roman einfließen durfte. Der Schreibstil wechselt wie die Perspektiven – während sich Halimas Teil frisch, fröhlich und sehr flüssig lesen lässt, ändert sich dies als Jacob Wainwright zum Erzähler wird. Dieser Teil ist sehr ruhig, langatmig und ernster. Die Charaktere sind äußerst vielschichtig, so findet man die ganze Bandbreite der menschlichen Schwächen und Stärken. Einige Charaktere entwickeln sich weiter und andere enttäuschen wiederum oder überraschen mit ihrer Einfältigkeit. Auch wenn mich der Roman nicht zu hundert Prozent überzeugen konnte, wurde mein Interesse von der Autorin für Livingstone geweckt. 3 Sterne

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